Veröffentlicht: 10.06.2026. Rubrik: Abenteuerliches
Das verfallene Haus
Ganz vorsichtig schleicht sie um das Gebäude ohne Dach und Fenster herum. In dem verwilderten Garten entdeckt sie einen Schuppen dessen Tür halb auf steht. Zwischen den Brennnesseln und Brombeerdornen hindurch zu den Schuppen. Vorsichtig schaut sie durch den Türspalt. In dem Innenraum ist kaum etwas zu erkennen, denn das bisschen Licht welches in den Schuppen fällt reicht nicht aus. Langsam schiebt sie den Kopf durch den Spalt, es dauert etwas bis sich ihre Augen an die spärliche Beleuchtung gewöhnt haben. Dann erkennt sie mehre Gegenstände. Jetzt will sie es genauer in Augenschein nehmen und tritt durch den Spalt. Als sie ihren Körper in den Schuppen gezwängt hatte klapperte es an der rechten Seite. Schnell schaute sie in der Richtung wo das Geräusch her kam. Es muss etwas umgefallen sein. Bein zurück drehen hing auf einmal eine große Spinne vor ihrer Nase. Einen lauten Aufschrei, der aus ihren Mund kam verstörte sie noch mehr, als der Anblick der Spinne. Dabei stieß sie gegen irgendetwas, das auch klappern zu Boden fiel, dabei wurde der Lichteinfall in den Schuppen schwächer. Nun versuchte sie den Schuppen fluchtartig zu verlassen, doch die Tür hatte sich weiter geschlossen. Mit zitternden Händen zerrte sie an der blöden Tür. Nachdem sie mit aller Kraft die Tür in Bewegung gebracht hatte brach die Tür laut krachend zusammen und gab ihr den Weg nach draußen frei gab. Fluchtartig wollte sie das Grundstück verlassen, doch ihre laichte Sommerjacke verfing sich in den Brombeerranken. Mit aller Kraft zerrte sie an der Jacke wobei sie aufriss. Fluchtartig verließ sie das Grundstück. Erst nach einer guten Strecke verlangsamten sich ihre Schritte und dann hielt sie an. Jetzt konnte sie wieder zu Atem komme auch ihr Herzschlag verlangsamte sich in Richtung des normalen Zustand. Kopfschüttelnd dachte sie über das eben Erlebte nach. ‚Wieso habe ich eben so eine Panik bekommen, es ist doch nichts passiert außer das meine Jacke jetzt kaputt ist.‘





