Veröffentlicht: 16.08.2026. Rubrik: Unsortiert
Das menschliche Los
Der Mensch, dieses merkwürdige Wesen, stolpert durch sein Leben wie ein Philosoph mit schlechten Schuhen: ständig auf der Suche nach Sinn, aber dauernd über die eigenen Schnürsenkel fallend.
Er nennt das dann „Erfahrung“ — ein Wort, das erstaunlich gut kaschiert, dass er eigentlich keine Ahnung hat.
Das „menschliche Los“ ist in dieser satirischen Sichtweise ein Paket, das niemand bestellt hat, aber jeder auspacken muss. Es landet manchmal in einer Tonne, Garage oder bei den Nachbarn.
Drinnen findet man:
eine Portion Hoffnung,
zwei Portionen Zweifel mit Überraschungsei gratis
und eine Gebrauchsanleitung, die niemand lesen will, weil sie in einer Sprache geschrieben ist, die wir erst am Ende unseres Lebens verstehen.
Wir wandern also durch die Zeit, als wären wir Teilnehmer eines kosmischen Orientierungslaufs, bei dem die Karte fehlt , der Kompass beleidigt ist und der Navi könnte uns in die Wüste führen.
Manche nennen das „Schicksal“ oder" Abenteur."
Satirisch betrachtet ist das Leben ein Kabarett:
Wir treten auf, improvisieren, vergessen den Text, und das Publikum — also die Welt — klatscht trotzdem, weil es selbst nicht weiß, was hier eigentlich passiert.
Am Ende bleibt vielleicht nur dies:
Wir sind Spuren im Sand, die der Wind verwischt,
aber manchmal bleibt ein Abdruck länger stehen,
weil jemand stehenbleibt, hinschaut und sagt:
„Aha. Auch dieser Mensch hat versucht, das Leben zu verstehen.
Mutig. Verrückt. Sympathisch
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