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geschrieben 2026 von Herbstsonne.
Veröffentlicht: 17.08.2026. Rubrik: Menschliches


Von Gottes Geduld und späten Lawinen

Sie bat Gott um ein Geländer, an dem sie sich im Leben orientieren konnte. In
verschiedenen Bereichen, allgemein.Stand es, sah Sie Ihn an, fragend und ungläubig über die Einfachheit der Struktur, ..... und kickte es weg. Dann klagte Sie vor Gott und bat erneut um ein Geländer, und Gott baute mit Ihr zusammen eines, ehe Sie es abermals weg stieß.
So vergingen viele Male, bis Sie Ihr Geländer tatsächlich als ein solches begriff.
Nun hält Sie sich daran, betet, wenn Lawinen kommen, und wartet, was passiert.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 18.08.2026:

Klingt es nicht zu einfach gestrickt, wie ein Andersdenkender es ausdrücken würde?
Ich sprach, kenne diese Art von Menschen denen etwas fehlte, sie im Gespräch mit Gott und dessen Helfern hilfe suchten und am Ende wo ankamen?
Ein gelungener Versuch etwas zu beschreiben , doch selten offen darüber gesprochen wird.
Wer die Welt mit ihren bunten Menschen kennt, lächelt.




geschrieben von Herbstsonne am 18.08.2026:

Hallo Angricolan,Ich erinnere mich ungefähr an etwas, das ich mal von einer Pastorin im Internet hörte und das mir gefiel: Glaube ist etwas, das erfährst du nicht vom Beckenrand aus, du musst schwimmen.

In diesem Sinne: Sehr gut möglich, dass es sich für Andersdenkende zu einfach anfühlt. Für mich, die schwimmt, kann ich nur zurückrufen: „Ist es nicht, in der Essenz ist es dennoch schön.“

Ich danke dir fürs Lesen meines Textes und fürs Kommentieren :). Jetzt schwimme ich mal, ohne weiter zu kommentieren, an dieser Stelle weiter :). Bis dann bei einer anderen Geschichte mal!




geschrieben von Angricolan am 19.08.2026:

Liebe Herbstsonne bedenke, diesen Strohhalm dem du nachschwimmst, treibt die Strömung an, du musst deine Kräfte schonen, um ihm lange zu folgen.
Dieses Jahr war oder bin ich umgeben von einem vielseitigen Glaubenskreis, alle unterschiedlich, schwer teilweise zu verstehen. Auf meine Fragen haben sie oft keine Antwort oder sind so ehrlich, dass ich lieber es nicht höre. Glaube ist Kontrolle und Anleinen. Ich habe mich 1970 davon gelöst, es nie bereut.
Ja, man liest sich weiter...




geschrieben von Herbstsonne am 19.08.2026:

Lieber Angricolan, es tut mir leid zu lesen wie du Glaube erlebt hast. Das geht natürlich enorm tief und die Erleichterung darüber seit 1970 daraus gelöst zu sein, ist nur zu verständlich.
Auch wen nun und vielleicht schon oft Menschen in Deinem Leben sind die allen Grund zur Annahme geben das der Glaube etwas ist das man am besten absolut nicht praktiziert, möchte ich Dir sagen, dass Gruppierungen/Strömungen Menschen gemacht sind. Gott ist meiner Ansicht nach nicht der Täter, er wird nur benutzt. Jeder darf das mit dem Glauben halten wie er möchte, ich will das Leid nicht klein reden was im Namen des Glaubens bis heute geschieht. Ich kann nur für mich sagen, dass ich Gott liebe und das mich Gott nicht im Stich lässt, ich spüre ihn oft nicht,ich schimpfe oft mit ihm, ich verstehe seine Wege oft nicht, aber er ist unbeirrt da und in ruhigen Momenten, fühle, sehe und verstehe ich ihn und nehme seine Liebe für mein Leben war. Und das ist für mich Glauben. Bis dann :)




geschrieben von Herbstsonne am 20.08.2026:

Ich bin eher ein stiller Mensch. Meine Geschichten möchte ich gern als kleine Ruheplätze verstehen – Orte, an denen man kurz verweilen, lesen, vielleicht ein paar Worte dalassen und dann weiterziehen darf.
Die Kommentarfunktion darf deshalb gern ein kleines Gästebuch sein, wobei ich mich über freundliche Kommentare sehr freue. Für lange Gesprächsrunden, Reisebusse und große Gaststätten bin ich eher nicht eingerichtet. 😊

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