Veröffentlicht: 17.08.2026. Rubrik: Satirisches
Was lange währt wird manchmal gut
Dieses Highlight wollten wir uns am letzten Tag nicht durch die Lappen gehen lassen. Die FEUERSTEINFELDER bei Mukran, Nähe Saßnitz. Wenn man einmal auf Rügen war, sollte man auch über diesen Höhepunkt berichten können.
Der Parkplatz zu den bewussten Feldern war schnell gefunden, da wir, schon fast ingeniös, mit Hilfe des Handy navigierten und der Navigator (ich) zu allem Überfluss auch noch ein diplomierter Nutzer der Maps auf seinem Mobile (Funktelefon) war und ist. Für einen Maschinenbauingenör ist eben fast nichts zu schwör.
Auf dem vorgesehenen Parkplatz war ein Wegweiser angebracht, der versprach in einer Entfernung von 1,6km wären die vielgerühmten und dem Rügen Touristen empfohlenen Feuersteinkonzentrationen, zu finden.
Etwa 8000 Schritte später, also nach rund 5 6 km Hutschen auf ziemlich beschwerlichen Wegen, standen wir dann endlich auf einem, von Steinen übersäten Platz, mitten im Wald. Immerhin war ein Teil des groben Kieses Feuersteine, zumindest rochen sie so. Ich war unendlich erleichtert, denn ich hatte schon fest mit einem Schild gerechnet auf dem geschrieben stand „Verarscht!, aber sie haben wenigstens etwas für ihren Körper getan“ So war die Enttäuschung nicht ganz so groß und diesmal können wir berichten von den Feuersteinfeldern bei Mukran! Das kann ein Mallorca Besucher mitnichten, oder ich müsste mich sehr irren. Ich meine wir waren schon im Vorjahr hier in der Nähe, aber über diesen Platz hatte man uns nicht informiert,
(O.R.F.)
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