Veröffentlicht: 19.08.2026. Rubrik: Lyrisches
#Wohnungslosigkeit
Die Not hat weh im Auge,
das Ach belegt die Kehle rau.
Der Bäcker streut das Mehl darüber,
rumpelnd rattern Lasten über Kopfstein(pflaster).
Zuhause, einst, wo Licht im Dunkeln brannte,
da oben im Haus, neben der Tante.
Nun grau die Gassen,
und eine Katze huscht woandershin.
Wär’s schon morgen,
wüsste ich vielleicht,
wo meine Matratze läge.
So bleibt nur ein Gang
von Schatten zu Schatten
ins Ungewiss.





