Veröffentlicht: 01.11.2026. Rubrik: Nachdenkliches
Beeinflussung anderer durch Gedanken
Ich beziehe mich in dem folgenden Text auf einen Beitrag des Autors Angricolan
Was nun Uschi? - Kurzgeschichten Stories vom 28.05.2026
Ich bin unvoreingenommen und kenne nicht sämtliche Details. Ich möchte aber gerne mein Wissen über Konflikte teilen, denn auch ich hatte schon ähnliche Situationen mit ( angetrunkenen ) Männern, welche sich mir auf eine sehr unangenehme Weise näherten. Und ich weiß dem entgegenzusteuern.
Wenn ich mir diese Situation aus einer höheren Perspektive betrachte, als außenstehende und nicht beteiligte, fällt mir folgendes auf:
Hier prallen viele verschiedene Erwartungshaltungen auf einander und kollidieren.
In einer Erwartungshaltung sind sich allerdings alle einig: Uschi tanzt wieder aus der Reihe! Sie verhält sich wie eine Domina!
In dieser Situation der negativen Erwartung an Uschi, hat Uschi keine Chance daran etwas zu ändern, selbst wenn sie wollte. Denn diesem geballten Bewusstsein von vielen Menschen gleicher oder ähnlicher Meinung über Uschi, kann Uschi nichts entgegensteuern und verhält sich ( unbewusst ) genau so, wie es alle anderen von ihr erwarten.
Das ist das Phänomen des sogenannten Massenbewusstseins: Viele Menschen denken über eine Sache oder eine Person gleich und bringen damit eine Lawine ins rollen, die nicht zu stoppen ist.
Uschi ist somit unbewusst der Spielball der anderen Akteure und die anderen Akteure bemerken dies nicht und geben Uschi die Schuld.
Wäre es den anderen gleich, wie sich Uschi verhält oder die positiven Aspekte in ihr suchen ( und auch finden ) würden, dieses Verhalten ignorieren und sich mit anderen Dingen beschäftigen, als mit Uschi, dann würde Uschi sich anders verhalten.
Würde Uschi positiv denken und andere Menschen nicht kontrollieren wollen, wüsste Uschi um die Kraft der Gedankenübertragung, wäre sie ein vollkommen anderer Mensch.
Das ist es, was ich hier in all meinen Texten und Beispielen vermitteln möchte.
Wenn ich eine von den beteiligten Personen wäre, würde ich mich wie folgt vorab auf diesen Abend vorbereiten:
Vorab zuhause stelle ich mir vor, wie ich persönlich ( ich lasse alle anderen Akteure außen vor) diesen Abend gerne erleben würde:
Ich sehe mich in einer entspannten Atmosphäre und mit netten, umgänglichen, fröhlichen Menschen zusammenkommen. Ich sehe einen Abend der für mich persönlich harmonisch verläuft. Ich stelle mir dies bildlich vor.
Ich denke nicht negativ über andere Beteiligte, sondern suche ihre positiven Seiten. Denn auch Uschi hat ihre positiven Seiten.
Wenn ich so und nur so, mit dieser positiven Erwartungshaltung auf diese Feier gehe, werde ich persönlich diesen Abend ganz anders wahrnehmen, als mein Tischnachbar und alle anderen Beteiligten.
Learning by doing: Mache den Selbstversuch und du wirst erstaunt sein, wie kraftvoll du Menschen nur durch dein Denken beeinflussen kannst. In jeder Hinsicht. Entweder ins Negative oder zum Positiven hin.
Evtl. kennst du folgende Situation:
Du bist, entweder mit einer oder auch mit mehreren Personen zusammen, und fragst dich später nach dem Treffen: „Was war da los, ich habe mich nicht wiedererkannt, so verhalte ich mich eigentlich nie, das kann ich mir nicht erklären...“
Du hast dich in einer Weise verhalten, in welcher du dich von dir aus eigentlich niemals verhalten würdest.
Hier hast du den Einfluss einer Erwartungshaltung gespürt, die diese andere Person oder auch mehrere Personen dir gegenüber hatten und dich mit dieser Erwartungshaltung beeinflussten, dich so zu verhalten, wie du es eigentlich von dir selbst aus niemals tun würdest. Das taten diese Personen unbewusst, aber dennoch taten sie dies.
Nun kommt bei Uschi der nicht unbedeutende Alkoholkonsum noch hinzu. Was ihr negatives Verhalten noch zusätzlich unterstützt.
Ich möchte keinesfalls hier jemanden in Schutz nehmen, sondern aus meiner objektiven Sichtweise dazu beitragen, wie man sich im Voraus vor solchen unerwünschten Situationen schützt.
Jemandem zu sagen oder darüber zu denken, was man nicht will, wird dir das in deine Erfahrung bringen, was du nicht willst.
Wenn du dir um die Kraft deiner eigenen Gedanken bewusst bist , kannst du dir Uschi vom Leib halten, indem du dir in ihrem Beisein fest denkst: „Ich will 2 Meter Abstand zwischen uns, du hälst 2 Meter Abstand von mir!“ Wiederhole den Satz gedanklich mehrmals, fest in dem Glauben und der Vorstellung ,dass dieser Abstand eingehalten wird, wenn dir eine Person merklich zu nahe kommt. Dabei kannst du dieser Person auch den Rücken zudrehen, sie wird Abstand halten.
Es ist ausreichen dies zu denken, die andere Person wird es verstehen.
Dann hast du deine Ruhe.
Du baust damit eine unüberwindbare Barriere zwischen euch auf. Sie wird 2 Meter Abstand halten.
Man kann andere Menschen nicht kontrollieren, aber man kann ihnen gegenüber eine gewisse Haltung einnehmen. Die Haltung des Zulassens, dass jeder so sein darf wie wer will und dass dies keine Auswirkung auf mich hat, wenn ich das nicht gedanklich zulasse. Jeder spielt dieses Spiel des Lebens für sich alleine, es mit anderen zu teilen kann eine Bereicherung sein, wenn man positiv denkt. Aber einen anderen dafür verantwortlich zu machen, dass dieser dafür Sorge trägt, dass ich mich gut fühlen kann ist unmöglich, es gibt zu viele unkontrollierbare Variablen. Aber: Ich kann mich gut fühlen, in jeder Situation, wenn ich es will und positiv denke. Gleich, was ein anderer tut.
Uschi sehe ich als Mensch, der sich gut fühlen will, wie es jeder Mensch für sich selbst auch will. Sie weiß aber nicht, dass sie sich jederzeit von innen heraus gut fühlen kann. Daher versucht sie andere Menschen dazu zu bewegen, Dinge für sie zu tun oder sich so zu verhalten, dass sie sich gut fühlen kann. Dies wird ihr aber niemals gelingen. Denn sie kann die anderen Menschen niemals kontrollieren.
Uschi ist in einer Spirale gefangen, die sich immer weiter und weiter dreht. Sie fühlt sich machtlos und will ihre Stärke spüren, sie schlägt wild um sich, dabei hat sie diese Stärke bereits in sich. Diese Stärke wird sie aber nur spüren, indem sie positiv denkt und mit dem Trinken aufhört.
Nur Uschi allein kann daran etwas ändern, indem sie sich selbst zum Positiven ändert. Indem sie anfängt zu verstehen, dass andere Menschen ihr eigenes Leben leben wollen, auch wenn es ihren Vorstellungen nicht entspricht. Uschi trägt ihren inneren Krieg, den sie mit sich selbst führt, nach außen.
Des weiteren muss Uschi sich gar keine Sorgen über ihre Tochter bezüglich deren finanziellen Absicherung machen, sie muss keine Angst haben, ihre Tochter wäre nicht finanziell abgesichert, denn ihre Tochter kann sich jederzeit selbst finanziell absichern, indem die Tochter sich das einfach selbst wünscht...
Mehr darüber in meinen anderen Beiträgen.
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Geschichte Nummer 11245




