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geschrieben von Lushin.
Veröffentlicht: 01.11.2026. Rubrik: Unsortiert

Diese Geschichte wurde vom Autor als ganz oder überwiegend mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt gekennzeichnet.


Das Katzenbaby Hope II – Hoffnung auf Arbeit

Es war ein regnerischer Mittwochmorgen, als ich das leise Miauen hörte.

Zuerst dachte ich, ich hätte mich verhört.

Doch dann war es wieder da. Ganz leise. Fast wie ein Hilferuf.

Ich ging hinaus in den Garten. Unter unserem alten Apfelbaum saß ein kleines Katzenbaby. Ganz allein. Sein Fell war nass und es zitterte am ganzen Körper.

Mir brach fast das Herz.

Vorsichtig hob ich das kleine Wesen auf. Es war kaum größer als meine Hand. Mit seinen großen Augen sah es mich an, als wollte es sagen: „Bitte hilf mir.“

Ich wickelte es in ein weiches Handtuch und trug es ins Haus.

Meine Frau war zuerst skeptisch. Wir hatten schließlich noch nie eine Katze gehabt. Doch als sie das kleine Bündel sah, standen auch ihr die Tränen in den Augen.

„Wir können es doch nicht einfach seinem Schicksal überlassen“, sagte sie.

Und damit war die Entscheidung gefallen.

Wir nannten es Hope (Hoffnung).

In den ersten Tagen war es nicht leicht. Hope wollte kaum fressen. Oft saßen wir stundenlang bei ihm und fragten uns, ob es überleben würde.

Doch dann geschah das kleine Wunder. Eines Morgens kam Hope auf seinen winzigen Pfötchen zu mir gelaufen. Er schnurrte und schmiegte sein Köpfchen an meine Hand.

Da wusste ich: Es hatte sich gelohnt.

Hope wuchs heran und wurde von Woche zu Woche zutraulicher. Er folgte uns durch die Wohnung, spielte mit unseren Hausschuhen und schlief am liebsten auf meinem Schoß. Wir konnten uns ein Leben ohne ihn kaum noch vorstellen.

Unterdessen waren schon seit Jahren immer mehr Arbeitsplätze verschwunden. Maschinen und künstliche Intelligenz übernahmen inzwischen nahezu alle Tätigkeiten, die früher von Menschen verrichtet worden waren. Die Produktivität stieg unaufhörlich, und die Unternehmen erzielten Rekordgewinne.

Leider ließ sich davon nicht leben, wenn man keines dieser Unternehmen besaß.

Die verschiedenen Regierungen hatten sich redlich bemüht, das Problem zu lösen. Sie hatten die Arbeitslosen besser qualifiziert, schlechter bezahlt, strenger kontrolliert und schließlich ihre Leistungen gekürzt. Die Zahl der Arbeitsplätze hatte sich dadurch nicht wesentlich verändert.

Dann kam die AfD an die Regierung.

Sie erklärte, das eigentliche Problem sei die mangelnde Arbeitsbereitschaft der Bevölkerung, und kürzte das Arbeitslosengeld erneut drastisch.

Damit sollte sich Arbeit endlich wieder lohnen.

Unser Nachbar, ein wohlhabender Unternehmer, bot mir freundlicherweise eine Beschäftigung an. Ich sollte täglich sechs Stunden seinen Garten pflegen. Selbstverständlich besaß er einen Gartenroboter, der die Arbeit in zwanzig Minuten erledigen konnte, aber er wollte mir eine Chance geben.

Ich lehnte ab.

Erstens war die Bezahlung miserabel, zweitens hatte ich seit einiger Zeit gelegentlich ein unangenehmes Ziehen im Rücken, insbesondere wenn ich mich nach längerem Sitzen erhob, und drittens empfand ich es als erniedrigend, sechs Stunden lang eine Arbeit zu verrichten, die eine Maschine in zwanzig Minuten erledigen konnte.

Der Nachbar zeigte sich enttäuscht.

„Wer arbeiten will, findet auch Arbeit“, sagte er.

Ich fand das etwas übertrieben. Schließlich konnte nicht jeder Arbeitslose einen wohlhabenden Nachbarn haben, der bereit war, aus reiner Menschenfreundlichkeit auf seinen Gartenroboter zu verzichten.

Andererseits wollte ich nicht undankbar erscheinen.

Leider wurde das Geld knapp.

Wir begannen zu sparen. Zuerst bei der Plausibilität der Dramaturgie, dann beim Strom und bei der Heizung, schließlich beim Essen.

Auch unsere Katze musste ihren Beitrag leisten.

Hope erfreute sich bester Gesundheit und entwickelte einen bemerkenswerten Appetit.

Meine Frau schlug vor, ich könne vielleicht doch noch einmal mit unserem Nachbarn sprechen.

Ich erinnerte sie an meinen Rücken.

Damit war die Angelegenheit erledigt.

Wir konnten das Tier nicht länger ernähren.

Andererseits brachten wir es nicht übers Herz, Hope eigenhändig zu töten.

Schließlich beschlossen wir, Hope in einen Sack zu packen und nach einer Lösung zu suchen.

Da keiner von uns beiden Lust hatte, mit dem Sack loszuziehen, warfen wir eine Münze.

Ich verlor.

Meine Frau half mir noch, Hope in den Sack zu stecken, und wünschte mir viel Glück.

Ich war schon eine ganze Weile unterwegs, als ich auf einer hohen Brücke einen Bekannten entdeckte.

Es war Herbert, ebenfalls arbeitslos.

Er stand auf der Außenseite des Geländers und blickte hinunter.

„Herbert!“, rief ich.

Er drehte sich um.

Als er mich erkannte, bekam er feuchte Augen.

„Ach, du bist es“, sagte er erleichtert und streckte mir die Hand entgegen.

„Ja“, sagte ich und eilte mit dem Sack zu ihm. „Gut, dass ich dich noch erwische. Könntest du mir vielleicht einen Gefallen tun?“

Herbert sah mich überrascht an.

Ich erklärte ihm unsere finanzielle Situation und dass wir es einfach nicht fertigbrächten, die Katze selbst umzubringen.

Er nickte verständnisvoll.

„Ja“, sagte er. „Das kann ich verstehen.“

Ich reichte ihm den Sack.

„Vielen Dank, Herbert. Wirklich sehr nett von dir.“

„Keine Ursache.“

Wir verabschiedeten uns.

Auf dem Heimweg war ich erleichtert. Es war schön zu wissen, dass es trotz aller gesellschaftlichen Schwierigkeiten noch Menschen gab, die bereit waren, einander zu helfen.

Zu Hause erzählte ich meiner Frau von Herbert.

Sie war gerührt.

„Und dabei hat er selbst solche Probleme … gehabt.“

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Geschichte Nummer 11249

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