Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
Menu anzeigenMenu anzeigen
1xhab ich gern gelesen
geschrieben 2019 von Clowndip (Clowndip).
Veröffentlicht: 24.12.2019. Rubrik: Nachdenkliches


Write Another Story

Write Another Story-Teil 1

Kalter Wind begleitete ihn an diesem von Wolken verhangenen Abend die dunkle Straße hinab. Das heulen in seinen Ohren erinnerte daran wie es in seinem Inneren aussah.
Sollte dies wahrhaft sein letzter Gang werden?
Unrühmlich, verarmt und Einsam. Niemandem zugewandt.
Niemandem verbindlich.
Die frostigen Finger in die Seitentaschen des Mantels vergraben, lief er weiter.
Lange hatte er überlegt und war noch immer nicht zu einer Entscheidung gekommen. Albträume die ihn Tag und Nacht plagten setzten sich in seinem Herz nieder und manifestierten sich in seinem Kopf.
Die Augen glasig schritt er weiter den Weg entlang.
Die Stadt wich allmählich den leergeräumten finsteren Feldern. Einzig der Gestank der faulenden Überreste von Halmen und Gräsern waren noch wahrzunehmen.
Er nahm einen tiefen Zug durch seine Nase bevor er weiter voran ging.

Es erinnerte ihn an all jnes was bisher geschehen war. An die Freude und das Glück seiner meisst unbeschwerten Kindheit.
Doch auch an die Gefühle der Trauer; Wut und Verzweiflung die währrend seiner Jugend zum festen Bestandteil seiner selbst geworden waren.

Wie die Gewissheit des nahenden Ende jeder Daseinsberechtigung ohne etwas unternehmen zu können. Die Gewissheit über die Bürde die ein Leben mit Vorbelastung in sich Inne hat, zog ihn hinab wie der Klotz am Bein das Todesurteil des Ertrinkenden zu sein scheint.
Keine helfende Hand welche half ihn aus den kalten Fluten zu ziehen und ihm die Wärme des nahenden Ufers zu zeigen.
Kein Strohhalm der dick genug war um nach ihm zu greifen.

So kam er schließlich an dem kleinen Teich an, wo er sich schon so oft hingesetzt hatte um dem Klang der Vögel im Sommer zu lauschen.
So sank er auf dem umgestürzten Stamm nieder und blickte in den Schwarzen Abgrund des Gewässers zu seinen Füßen.
Er hörte die Stimmen die ihn zuflüsterten.
Kein Ausweg mehr. Keine Hilfe von Fern und Nah die ihn zu retten vermochte. So wanderte sein Blick in den nächtlichen Himmel zu den Sternen, welche durch einen kleinen Wolkenbruch zu sehen waren.
Ein letzter Atemzug, dann schloss er seine Augen...

1xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

Weitere Kurzgeschichten von diesem Autor:

Eine Weile; Eine Ewigkeit
Spaltung