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2xhab ich gern gelesen
geschrieben 2020 von Dan Prescot (Dan Prescot).
Veröffentlicht: 12.01.2020. Rubrik: Lustiges


Ansichtssache

General Rosenthal besah sich die Situation des derzeitigen Frontverlaufs. Die Mariens saßen in der Klemme. Keine Frage. Es musste schnell gehandelt werden sonst würde die Einheit aufgerieben und der Frontabschnitt ging an den Gegner verloren. Der Feind, vermutlich der schwarze Schwadron, eine heimtückische und äußerst schlagkräftige Einheit, hatte die Mariens in die Zange genommen und eine Ausweichmöglichkeit gab es nicht, da sie im Rücken die Blue Mountains hatten. Die Situation war verzwickt. Der General überlegte ob er eine weitere Verstärkung schickte oder die WAFFE einsetzte. Mit jeder Mi-nute Überlegung wurde die Situation unhaltbarer für die eigenen Truppen. Er entschied sich für den Einsatz der WAFFE: Er gab den Einsatzbefehl. Es wurden nicht umkehrbare Maßnahmen in Gang gesetzt, die den weiteren Verlauf der Geschichte festklopften. Die Missile startete und überquerte die Hemisphäre. Kurz vor dem Einschlag bremste sie ab, öffnete sich und gab den Inhalt preis. Der Black Collar verließ den Träger und versah seine Arbeit. Der Supersoldat machte seine mächtigen Waffen klar und begann mit seiner Vernichtungsarbeit. Am Ende wäre dieser Weltabschnitt verbrannte Erde. Die Erde wurde aufgerissen, Lavafelder brodelten auf. Gebirgszüge rutschten talwärts. Armeen wurden hinweggefegt, Flugkörper vom Himmel gewischt und Panzerdivisionen in Stücke gerissen. Die Luft war mit gewaltigen Geräuschen des jüngsten Gerichts erfüllt.
Die Tür flog auf.
„Tobias, was machst Du denn für einen Höllenlärm! Das hört sich an wie der Weltuntergang! Ach du liebe Güte wie sieht denn dein Zimmer aus?
Jetzt schau was du angerichtet hast! Räum sofort auf, hast Du mich verstanden?“
Der General sah sich die verunstaltete Welt an und dachte an all die Arbeit die der Wiederaufbau mit sich bringen würde. Er wandte sich an die einzige andere Person in dem Schutzbunker, „Mother“.
„Dafür brauche ich Hilfe, das werde ich nicht alleine schaffen.“
Seine Mutter verdrehte die Augen und seufzte.
„Wasch deine Hände, wir wollen essen.“

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Elke Butthoff am 14.04.2020:
Super. Es geht doch nichts über eine anständige Portion Phantasie.

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