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geschrieben von francois.
Veröffentlicht: 21.08.2020. Rubrik: Unsortiert


KONFERENZ DER FISCHE

Sind Fische wirklich stumm? Zu erfahren in meiner Wochengeschichte:


Was für ein Genuss im Meer zu schwimmen. Habe mir zuvor die APP ‚DIE SPRACHE DER FISCHE’ aufs wasserdichte Handy geladen. Bin gespannt was es damit auf sich hat. Doch das Meer lässt mich alles vergessen. Das Rauschen. Die Wellen lullen mich ein. Salz um die Ohren, als wäre ich ein Braten der für den Grill vorbereitet wird. Und der Sand der sich bewegt. Täler entstehen lässt. Und Berge. Ja, die Welt ist auf Sand gebaut. Ich tauche. Da ein Krebs. Dort eine Muschel die ihr Maul aufreisst, sich auf den Leckerbissen freut der ich nicht bin. Zu alt. Zu gross. Einfach nicht angepasst. Und da bricht sich eine Welle. Ich steige auf … und dann ins Wellental. Als sei ich im tatsächlichen Leben. Geniesse die Kühle des Wassers die mich umgibt. Eine Strömung zieht mich mit. Nur nicht gegen diese anzutreten versuchen. Sich mitziehen lassen. Einfach so. Quer schwimmen. Fällt mir als Querschläger nicht schwer. Irgendwo werde ich die Gegenströmung finden die mich ans sichere Ufer bringt. Bestimmt. Lasse mich treiben. Lege mich in Rückenlage. Unbequem da das Wasser über mein Gesicht schwappt. Ufer in weiter Ferne.
Erblicke die Stadt als sei sie aus kleinen Legosteinen gebaut. Winzigen jetzt. Muss an die Rückkehr denken. Die Dämmerung wohl nicht mehr fern. Die Strömung hält mich gefangen. Nur keine Panik! Ruhig bleiben. Warten. Treiben lassen. Der Gegenstrom muss nicht weit sein. Will sich nicht entdecken lassen. Der Leuchtturm sendet mir seine herzlichen Grüsse aus der Ferne. Sieht aus wie ein Streichholz. Ein kleines. Werde die Nacht wohl in den Fluten verbringen müssen. Keine Angst aufkommen lassen. Haie? Die riechen Panik! Also die Ruhe selbst sein. Nicht leicht dies umzusetzen. Sparsam Kraft einsetzen. Nur leichtes Paddeln mit den Füssen. Wasser durch die Finger gleiten lassen. Ein Leuchten vor mir. Aus der Tiefe. Quallen? Phosphoreszierend. Da! Werde von Fischen umschwärmt. Immer mehr. Tausenden! Rochen? Giftstacheln? Schwertfische. Wale. Umkreisen mich. Angst kaum mehr zu unterdrücken. Geräusche. Fremde. Ein Delphin ganz nahe. Nicht zu glauben. Und jetzt verstehe ich die stumme Sprache der Fische. „Wir sind die Konferenz der Fische. Die Botschaft an die deiner Art: Lasst uns leben. Zerstört uns nicht. Sonst geht ihr alle mit uns unter….“ App sei dank. Doch wie komme ich ans Uf…

Als Sommerlektüre empfehle ich

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Gute Sommer- und Wasserzeit wünscht herzlichst
Ihr François Loeb

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