Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
Menu anzeigenMenu anzeigen
1xhab ich gern gelesen
geschrieben 2021 von Marv08.
Veröffentlicht: 25.06.2021. Rubrik: Spannung


Die Abenteuer des Flynn Rover

Kapitel 1

Ich wusste, wie ich sterben würde. Ich würde durch die Schlange sterben, die mich letzte Woche im Dschungel in den linken Arm gebissen hatte. Ich, Flynn Rover, habe das, was mir passiert ist aufgeschrieben, weil mir das eh niemand glauben würde, wenn ich es nur erzählen würde. Falls ihr nicht wisst, was mir passiert ist, müssen wir etwas zurück spulen. Es war ein Freitag Morgen um halb Zehn. Ich saß gerade am Tisch, die Zeitung in der einen Hand, das Nutella Brot in der anderen Hand, und frühstückte. Da entdeckte ich einen Artikel in der Zeitung in dem stand:
„Mann vermisst“
Alan McAdwin wird seit kurzem vermisst und ist jetzt schon seit einer Woche weg. Bis jetzt gibt es noch keine Angaben von seinem Aufenthaltsort, wie uns die Polizei mitteilte.
Alan McAdwin ist ein guter Freund von mir. Es wäre schade, wenn er einfach so verschwinden würde. Plötzlich klingelte es an der Tür. Ich schaute aus dem Fenster und konnte in der Einfahrt meines Hauses das Auto der Post entdecken. Und dass, obwohl ich nichts bestellt hatte. Vielleicht ein Brief von einem meiner Verwandten, dachte ich. Inzwischen klingelte es nochmal. Ich ging zur Tür und nahm tatsächlich einen Brief entgegen. Und das hier stand im Brief:

Lieber Flynn,       24.01.2021
Ich glaube mindestens jetzt müsstest du einen Zeitungsartikel mit meinem Namen drin in der Hand halten. Ich kann dich nicht anrufen, denn auf der Insel, auf der ich mich befinde, gibt es keinen Empfang. Deshalb schreibe ich dir diesen Brief. Da ich dich kenne, weiß ich, dass du dich wahrscheinlich sofort auf die Suche nach mir machen wirst. Deshalb sind hier die Koordinaten der Insel: 20grad, 10minuten s-57grad, 30minuten o. Ich hoffe, dass es dir gut geht.
Liebe Grüße,
Dein Alan.
P.S: Bitte beeile dich, dieser komische Mann weiß, dass ich hier bin.

Ich ging zu meinem Globus und entdeckte eine kleine Insel im indischen Ozean. Die Insel hieß Port Louis. Das hieß dann wohl, dass Alan dort sein musste. Also machte ich mich als aller erstes zum nächsten Flughafen auf. Dort fragte ich, ob man mich vielleicht nach Port Louis fliegt. Plötzlich trat ein Mann zu mir heran und sagte: „Hallo, ich bin Dwayne. Ich habe sie gehört. Ich bin Pilot und würde sie gerne nach Port Louis fliegen. Wenn sie bereit sind, dann kann es sofort losgehen. “Aber als ich ja sagte, wusste ich noch nicht, dass Dwayne mich nicht in einem riesigen Passagier-Flugzeug, sondern in einem richtig kleinen, schrottigen Flugzeug nach Port Louis fliegen würde. Vorerst gab es während dem Flug keine Turbulenzen, bis plötzlich ein gewaltiger Sturm das Flugzeug völlig durcheinander wirbelte. „Wir sind wohl etwas in kleine Turbulenzen geraten.“ „In kleine?“, fragte ich Dwayne. Plötzlich zerriss ein gewaltiger Blitz das Flugzeug in der Hälfte mitten durch. Das Flugzeug fing an, zu trudeln. Der Sog, der dabei entstand, schleuderte mich aus dem Flugzeug. Ich konnte mich gerade noch am Ende des nun kaputten Flugzeugs festhalten. Wir stürzten direkt auf Port Louis zu. Die Erinnerung danach ist nur noch verschwommen. Ich sah uns auf den riesigen Dschungel zu stürzen. Dann sah da noch diesen riesigen Baum. Das Flugzeug flog genau auf den Baum zu. Dann knallte es und ich wurde bewusstlos. Ich muss wohl etwas länger bewusstlos gewesen sein, denn als Dwayne mich weckte, war es schon dunkel. Ich lag einige Meter vom brennenden Flugzeug entfernt. „Komm, wir suchen nach irgendwelchen Sachen die uns noch Nützlich sein könnten.“, schlug Dwayne vor. Ich sagte: „ok, dann los. “Doch als wir zum brennenden Flugzeug gehen wollten, explodierte auch dieser letzte Rest des Flugzeugs. Und Dwayne sagte: „Tja, das können wir dann wohl vergessen!“ „Das kannst du laut sagen!“, sagte ich. Ich sah mich um und alles was ich außer dem Dschungel noch entdecken konnte, war ein Berg. Aber sonst war nur noch Dschungel zu sehen. Vor der Reise hatte ich mir einen kleinen Rucksack mit allem drum und dran gepackt, falls wir es vielleicht mit einem Dschungel zu tun hatten, was wir ja auch hatten. Außerdem hab ich den Rucksack gepackt, falls wir mit Dwayne, s Flugzeug abstürzen würden, was bei dem Flugzeug offensichtlich gewesen wäre. Im Rucksack waren ein kleiner Enterhaken, ein Seil, etwas zu essen und etwas zu Trinken. Ich sagte Dwayne: „Wir können hier nicht bleiben. Am besten, wir erkunden die Insel.“ Da fragte Dwayne: „Warum wolltest du eigentlich auf diese Gottverlassene Insel?“ Ich antwortete: „Sie ist nicht verlassen. Mein Freund ist hier. Er heißt Alan McAdwin und hat mir einen Brief geschrieben. Ich bin mir sicher, dass er Hilfe braucht. Da das Flugzeug jetzt nur noch ein Haufen Schrott ist, müssen wir einen anderen Weg finden, von hier runterzukommen.“ Dwayne wandte ein: „Am besten wir erkunden die Insel.“ Dann nahm er einen Stock, benutzte ihn wie ein Messer und schnitt uns einen Weg durch den Dschungel.

Während wir uns durch den dichten Dschungel vorkämpften, raschelte es manchmal in den Büschen. Einmal streifte sogar eine kleine Schlange unseren Weg. Wenn ihr oder du jetzt denken oder denkst: „Was, nur so eine kleine Schlange hat ihn gebissen?“, dann kann ich euch sagen, dass diese Schlange mich nicht gebissen hat. Im Gegenteil, ich glaube sogar, dass die Schlange mehr Angst vor uns hatte, als wir vor ihr. Jedenfalls kroch sie schnell in den nächsten Busch und wir gingen weiter. Irgendwann sagte ich: „Ich kann nicht mehr. Wir sollten uns ein Nachtlager suchen.“ Dwayne zeigte plötzlich auf einen dicken, großen Baum und schlug vor: „Ich schlage vor, dass wir uns hier ein Nachtlager aufschlagen. Unter dem Baum sind wir geschützt und mit dem Feuer, das ich uns später machen werde, können wir uns vor Tieren schützen.“ Wir teilten uns auf und ich suchte nach Brennholz, während Dwayne das Lager aufbaute. Während ich nach Brennholz suchte, hoffte ich, nicht von irgendwas gefressen zu werden. Zum Glück schaffte ich es mit etwas Brennholz doch noch zu Dwayne zurück. Er hatte schon ein Lager gebaut. Er nannte es „Wasserdichtes Schrägdach“. Es sah ein bisschen aus, wie ein halbes Zelt aus Holz. Es war eine Holzkonstruktion, die mit einer Schicht aus Blättern bedeckt war. Da wir in einem Dschungel waren, fing es eine Stunde später an, zu regnen. Das Feuer brannte komplett aus, aber das Schrägdach hielt, was es versprach. Denn es war tatsächlich wasserdicht. Nach einem so anstrengenden Tag schlief ich, trotz des lauten Regens ein. Ich wurde komischerweise nicht von Dwayne oder noch mehr Regen geweckt, sondern von etwas Schuppigem, dass über mein Bein kroch. Ich schlug die Augen auf und entdeckte – eine riesige Schlange. (Das war die Schlange, die mich gebissen hatte.) Sie kroch in Richtung meines linken Oberarms. Ich versuchte, sie von mir zu schütteln, schaffte es aber, nachdem sie mich in den Arm biss. (So, jetzt sind wir wieder an der Stelle, an der die Geschichte anfing.) Ich schrie, weil es echt wehtat. Dann verschwand die Schlange im nächsten Busch. Von wegen >>geschützt>>.
Ich habe mal gehört, dass in Indien jährlich Tausende Leute an Schlangenbissen sterben und das etwa Hundert Arten sogar Menschen gefährlich werden können. Und zu meinem >>Glück>geflogen>etwas>etwas>Leuchtwasser>Freund<< für meine Forschung vom Klonen.“ Dann trat die Gestalt ganz aus dem Gang. Er hatte eine kleine Katze auf dem Arm. Die Katze hatte rote Augen, zerzaustes graues Fell und große, scharfe Krallen. Der Mann stellte sich vor: „Ich bin Professor Sheldon.“ Er flüsterte der Katze etwas zu. Die Katze sprang aus seinen Armen und landete sanft auf dem Boden. Dann verschwand sie irgendwo in der Dunkelheit. Danach widmete er sich wieder mir zu: „Also, wie fange ich nur an.“ Ich sah eine Pistole in seinem Gürtel. „Am besten ich fasse mich kurz. Ich darf sie leider nicht gehen lassen.“ Bevor Professor Sheldon auch nur irgendetwas tun konnte, ging plötzlich das Licht aus. Denn während er die ganze redete, gab ich Dwayne ein Zeichen, dass er sich hinter ihn schleichen solle. Das tat er auch und stürzte sich auf den Professor. (Übrigens hat Dwayne auch das Licht aus gemacht.) Ihm gelang es, Professor Sheldon zu überwältigen. Währenddessen nahm ich mir eine Metallstange und zerschlug die Klon-Kapsel, in der sich Alan befand. Ein Wasserschwall schoss mich ab und wurde gegen eine Wand geschleudert. Dann fiel ich wieder runter und klatschte wie ein Lappen auf den Boden. Als ich aufstand, kam Alan mit einem: „Flynn, schön dich zu sehen. Oh, wer ist das?“ Er deutete auf Dwayne, der sich auf dem Boden mit Professor Sheldon rangelte. Ich ging zur Wand und schaltete das Licht an. Inzwischen hatte Dwayne den Kampf gewonnen und stand auf. „Los, verschwinden wir von hier!“ Alan rannte voraus. Dann kam ich und hinter mir war Dwayne gefolgt vom Professor. Doch wir kamen nicht weit. Wir rannten gerade die Steintreppe hinauf, als wir (also Alan und ich) einen Knall hörten. Wir drehten uns um. Da entdeckten wir Dwayne. Er stand vor uns, dann sank er zu Boden und blieb tot auf dem Boden liegen. Damit, dass er zu Boden sank, machte er uns den Blick frei auf Professor Sheldon.
Er hielt die Pistole in der Hand und sagte: „Schön, dann musste ich eben mein Killer erschießen. Das gute daran ist, das ich ihn nicht mehr bezahlen muss.“ Moment mal, sie meinen dieser Mann wollte uns umbringen?“, fragte Alan. Auf die Frage brauchte er wahrscheinlich keine Antwort. Jedenfalls rannten wir weiter, Sheldon immer dicht hinter uns, während er die Waffe wieder wegsteckte. Ich denke mal, dass er keinen Fehlschuss machen wollte. Egal, ich wollte in Richtung Ausgang, aber Alan rannte zu rechten Wand und betastete sie. „Komm mit, ich weiß einen besseren Weg“, sagte er, während er einen kleinen Schalter in der Wand entdeckte. Er drückte ihn. Zuerst geschah nichts, außer dass der Professor angerannt kam. Dann endlich ging eine Tür in der Wand auf. Wir rannten hindurch und kurz (aber wirklich ganz knapp) bevor Professor Sheldon hindurch rannte, schloss sie sich wieder. Das erste was ich sah, waren noch mehr Computer. Das zweite war eine Metalltür.(Die allererste hier). Auf der Tür stand:

Airport. Betreten für unbefugte verboten!

Natürlich betraten wir den geheimen Flughafen. Ich staunte. „Wow, ein Flughafen in einem Berg. Das ist einfach… keine Ahnung, aber es ist cool.“ Plötzlich lief Alan nochmal zurück in den geheimen Computerraum. Er schien meine Frage zu kennen, denn Alan sagte: „Ich starte den Countdown für die Selbstzerstörung!“ „Du tust was?“, fragte ich entsetzt. „Du weißt schon, dass du damit die ganze Insel in die Luft jagst, oder?“ Ein wenig genervt antwortete er: „Natürlich weiß ich das“ Anschließend stellte er 3 Minuten im Computer ein. Ich hörte etwas gegen die Tür trommeln und jemanden rufen: „Macht sofort die Tür auf!“ Hoffentlich hielt die Tür dem Getrommel stand. Sie hielt stand, jedenfalls länger als ich dachte. Denn als Alan fertig war, betraten wir das zweite mal den Flughafen. Und da stand ein Hubschrauber, den ich zuvor nicht bemerkt hatte. Wir stiegen ein und Alan startete den Hubschrauber.

Kapitel 3

Zum Glück war Alan von Beruf Pilot, sonst wären wir hier niemals weggekommen. Zwar hoben wir ab, aber ich sah keinen Ausgang, durch den wir hätten fliegen können, denn der ganze Flughafen war unter dem Berg. Da entdeckte ich einen roten Knopf bei der Steuerung und ich sagte: „Hey, Alan, drück doch mal den hier. Der könnte irgendwas…“ Weiter kam ich nicht, denn die metallene Tür wurde in diesem Moment aufgestoßen und heraus trat Professor Sheldon. Sein Auge funkelte zornig. Schnell schloss ich die Türen des Hubschraubers. Inzwischen hatte Alan den roten Knopf gedrückt, und es geschah tatsächlich etwas. Es öffnete sich eine Luke, durch die Alan uns durch lenkte. Der Professor blieb zurück. Wir stiegen in den Himmel hinauf. Gerade ging die Sonne unter. Es war ein toller Ausblick. Zum Glück habe ich mir eine kleine Kamera mitgenommen. Nur für den Fall, dass es was Tolles zu sehen gibt. Ich habe ja nicht gedacht, dass alles so enden würde. Jedenfalls konnten wir uns das nicht lange ansehen, denn von der einen Sekunde auf die andere, explodierte die ganze Insel. Die Druckwelle, die dabei entstand, traf auch den Hubschrauber. Der Hubschrauber zerriss in zwei Teile. Ich weiß nur noch, dass ich ins Wasser fiel. Ich wachte in einem Krankenhaus auf, und meine erste Frage war: „Wo bin ich? Wo ist Alan?“ Ich lag in einem Krankenbett und sah als erstes einen Arzt, der mit erleichtertem Gesicht auf mich zukam und sagte: „Endlich sind sie aufgewacht, sie haben fast drei Tage geschlafen. Dem anderen Mann, wie sagten sie, hieß er, Alan glaube ich, egal, ihm geht es gut.“ Ich war erleichtert, als ich erfuhr, dass es uns beiden gut ging. Der Arzt studierte einen kleinen Stapel Papiere, rückte seine Brille zurecht, und sagte: „Er ist in einem anderen Raum, er ist auch schon aufgewacht.“ Ungefähr einen Tag später durften wir per Flugzeug wieder nach Hause. Zuhause begleitete ich Alan noch bis zu seinem Haus, dann ging ich auch nach Hause. Ich hoffe, dass das mein erstes und letztes Abenteuer war, ich meine wir wären beinahe gestorben. Tja, so ist das halt mit Abenteuern.

1xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

geschrieben von Susi56 am 27.06.2021:

Du hast da in deiner Story einen Sprung drin... Der ist nicht nachvollziehbar. Gleich nach dem Schlangenbiss fängt irgendwas mit Prof. Sheldon an. Ich gehe mal davon aus, dass da beim Kopieren etwas durcheinander geraten ist. Hab dann aufgehört zu Lesen. Am Anfang hat mir dein Stil gut gefallen. Dann hast du viele Wortdoppelungen und Wiederholungen drin und auch die Dialoge sind hölzern. Da würde ich dir empfehlen, nochmal zu überarbeiten und zu verfeinern. Und noch ein Tipp... Wenn ein Flugzeug zerbricht, kann sich nicht mal James Bond an einem Wrackteil in der Luft festhalten. Vielleicht gibst du den beiden doch lieber einen Fallschirm? 😎




geschrieben von ehemaliges Mitglied am 28.06.2021:

Das mit dem Wrackteil fand ich gar nicht so schlimm. Eher witzig, wenn man sich das vorstellt :) Aber stimmt, da ist ein komischer Sprung in der Mitte und fand die Geschichte insgesamt etwas lang. Könnte wetten, dass du den Text spontan runter geschrieben hast. (mach ich auch öfter und dann entstehen wirre Dinge dabei :D) Auf jedenfall hast du anscheinend Spaß dran Geschichten zu schreiben. Lustig fand ich u.a. wie er nach Port Louis wollte und dann stand plötzlich der perfekte Pilot da und wartete quasi nur auf ihn, haha.




geschrieben von Marv08 am 22.09.2021:

Danke für eure Hinweise, es ist beim Kopieren tatsächlich etwas verloren gegangen. Ich habe es verbessert.

Weitere Kurzgeschichten:

DER PASSIVIST
Fröhliche Weihnachten Ella
In der Zukunft 3