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geschrieben von As'a hel.
Veröffentlicht: 28.06.2022. Rubrik: Unsortiert


Drangsal

1 Alle Menschen haben Trübsal durch die Folgen unseres Bündnisbruches: Mühsal, Leid, Tod.

2 Es gibt Bedrängnis und große Bedrängnis (= Drangsal).
Gottlose Menschen verspüren weder Bedrängnis noch Drangsal; sie leben ohne Hoffnung, werden durch Unglauben vom Bösen widerstandslos beherrscht und gehen ins Verderben.

Mein Gott, bitte gib mir Glauben. Amen.

3 Menschen, die durch Glauben in Christus leben, haben Bedrängnis; denn unsere Schuld ist zwar getilgt und wir haben die Verheißung auf ewiges Leben, doch unser geistlicher Mensch ist im sündigen Fleisch des alten Menschen und wir leben in der Welt der Gottlosen.
4 Dadurch können wir zu Überwindern werden und vor der ganzen Schöpfung beweisen, dass wir treue Söhne und Töchter sind, auf die sich unser Vater in allem verlassen kann.

5 Das Böse ist in uns und durch uns in der Welt.
6 Wer Christus liebt, gerät unausweichlich in Konflikt mit den Mächten der Finsternis, denn der Teufel will unser Gott sein.
7 Deshalb versucht er uns ständig, damit wir durch Unglauben aus der Gnade Gottes fallen und ihm dadurch wieder dienen.

8 Die Waffe des Teufels ist die Verführung; er reizt unsere Begierden, damit wir sündigen.
9 Sünde ist alles, was nicht im Glauben geschieht oder das Gewissen missachtet.
10 Durch Sünde entfernen wir uns von Gott und können seine Herrlichkeit nicht erkennen.
11 Die Menschen lieben dann sich selbst sowie die Welt und sterben in ihrer Schuld; sie vernichten ihr ewiges Leben, weil sie ihr Herz mit Sinnlosem beschweren wie Reichtum, Ehre, Vergnügen, Weltweisheit, Sorgen, Bequemlichkeit und allem Weiteren, das die Liebe zu Gott erkalten lässt.

12 Bedrängnis ist der Kampf unseres neuen geistlichen Menschen gegen unseren alten sündigen Menschen und gegen das Böse in der Welt mit den Waffen des Glaubens.
13 Es ist ein erbitterter Krieg zwischen dem Willen des Heiligen Geistes in uns und dem Willen des Teufels, der durch die Sündennatur wirkt.

14 Die Niederlage des Widersachers ist besiegelt, aber es sind noch nicht alle Gottessöhne offenbar, denn nur ein Überrest hält lebenslang die Treue.

15 Das Empfangen des Geistes ist unsere Geburt ins ewige Leben.
16 Unser Auftrag lautet, durch Glauben in der Kraft des Geistes zum Christus zu werden; das tut der Geist für uns, wir gehorchen und wachsen.
17 Unser Stolperstein beim geistlichen Wachstum ist nicht der Widersacher, denn der muss fliehen, wenn wir mit ganzem Herzen auf Gott vertrauen, sondern unsere Liebe zum Nichtigen.


18 Alle Menschen, die zwar an Gott glauben, aber nicht mit jedem Atemzug, Gedanken, Wort und nicht mit jeder Herzensregung und Tat in Christus sind, um in der Kraft des Geistes für die Ehre des Vaters zu leben, haben Drangsal.
Schmal ist der Weg ins Leben, wenige sind es, die ihn gehen.

19 Viele meinen, gläubig und weise zu sein, doch ihre Herzen gehören nicht Gott, sondern der Welt.
20 Jeder Christ prüfe sich selbst: Gefällt es mir, wenn die Menschen meine Worte und Taten beachten? Habe ich eine gute Meinung von mir selbst? Denke ich, dass die Menschen auf meine Weisheit angewiesen sind? Halte ich mich selbst für einen Auserwählten? Meine ich, starken Glauben zu haben? Bewerte ich meine Beziehung zum Vater mit: sehr gut? Sehe ich mich als Diener Christi, der seinem Herrn wohlgefällig ist? Blicke ich gelassen auf den furchtbaren Tag des Herrn?

21 Die stärksten eigenen Dämonen können nur durch ein Leben in Fasten (= Ehrfurcht vor Gott statt Weltliebe) und Gebet ausgetrieben werden.
22 Gott prüft nicht unsere guten Werke, denn die tut er durch uns, sondern er durchforscht unser Herz nach Selbstgefälligkeit.
23 Wer einen Funken Stolz in sich trägt, wer nicht mit ganzer Seele zerschlagen, selbstlos, niedrig, ehrfürchtig ist und wer nicht alles Eigene wie Dreck von sich wirft, das heißt, wer nicht sein Herz durch die Liebe zu Gott von der Liebe zum Irdischen befreit, der baut auf Sand und wird in der Wiederkunft nicht bestehen.

24 Niemand wird erlöst oder geht verloren, weil er einen leeren oder vollen Bauch hat, denn alle werden auferweckt; zudem ist unser Kampf nicht fleischlich, weil unser Vater Geist ist, das Reich der Himmel geistlich ist und der Versucher ebenfalls Geist ist.
25 Deshalb werden die Untreuen von der Wiederkunft wie von einem Dieb in der Nacht überrascht, da sie irdisch-fleischlich gesinnt sind und nicht geistlich-göttlich leben.

26 Christen kennen nur eine Gefahr: Unglauben.
27 Wer nicht mit ganzem Herzen durch Glauben in Christus lebt, wird vom Heiligen Geist gar nicht oder nicht vollständig versiegelt.
28 Gott gibt uns alles Nötige, damit wir überleben können, doch wir müssen durch Glaubensgehorsam überwinden, damit wir Söhne und Töchter des Allmächtigen heißen können.

29 Drangsal ist geistlich und betrifft alle Menschen, die zwar an Gott glauben, aber nicht im Geist des Christus leben.
30 Drangsal entsteht durch lauen Glauben.
31 Dadurch erblinden die Menschen geistlich, werden verführbar und folgen, während sie sich in Sicherheit meinen, falschen Erlösungswegen.
32 Dabei verleugnen die Verblendeten nicht den Christus (= Wahrheit), sondern sie machen sich Bilder (= Gleichnisse = Lehren = Vorstellungen), woraus falsche Christusse (= Weltbilder, Götter, Heilswege) entstehen, weil die Menschen ihre Sehnsucht nach Frieden, Ruhe, ewigem Leben sowie nach Befreiung von Leid und Tod mit der Liebe zum Vergänglichen verbinden.

33 Nicht nur das Leugnen der Göttlichkeit Christi, das Leugnen seiner Mittlerrolle zwischen Gott und Mensch, das Erheben des Alten Bundes über den Neuen, das Anpassen der Schriften an den Zeitgeist, das Missachten der biblischen Worte, das Missbrauchen des Glaubens zum Klüngeln, das Ernennen von Sterblichen zu Erlösern oder das Aufblähen von Trugbildern und Menschenregeln zu Heilswegen sind Verblendung, sondern auch mangelnde Gefolgschaft.
34 Unser Vater ist ein eifersüchtiger Gott, er liebt uns mit ganzem Herzen und sehnt sich nach Kindern, welche diese Liebe erwidern.

35 Der Teufel wirkt seit der Zeit der Jünger Jesu mit aller Verführungsmacht, um die Menschen vom Glauben an die wahre Heilsbotschaft abzuhalten.
36 Wegen des lauen Glaubens der Vielen sind zahlreiche falsche Erlösungswege entstanden, wodurch die Wahrheit aus den Herzen entfernt und der Feind aller Menschen geheilt wird.
37 Die meisten Christen tun vor Gott keine Buße, sind in ihren Herzen nicht getauft und leben nicht den Christus; sie denken, in Frieden und Sicherheit zu sein, doch sie glauben an dämonische Lehren, weshalb sie nicht im wahren Christus gegründet sind und deshalb in ihren Sünden leben.
38 Breit ist der Weg ins Verderben, viele gehen ihn.

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