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1xhab ich gern gelesen
geschrieben 2019 von ORF.
Veröffentlicht: 17.10.2022. Rubrik: Nachdenkliches


einfach unterbelichtet!

Zurück von meinem, täglichen, etwa 5000m Morgenlauf wobei ich da eher gemächlich gehe aber der Hund, der läuft und läuft…bis ich ihn ausbremse. Heute haben wir Ares nebst Halterin getroffen. Ares ist ein Herdenschutzhund, ein Schlapps wie er im Buche steht, doppelt so groß wie mein Rüde und der ist nicht einer der Kleinsten. Nachdem das gegenseitige Geknurre und Gebelle der Hunde mal kurz aussetzte, berichtete die Halterin von Ares das irgendjemand Füchse oder Wolfe anfüttere, sie wäre mehrfach im Wald auf Reste von abgeschossenen Rehen gestoßen. Da liegt die Vermutung nahe das es sich um einen Jäger handelt oder jemand der mit einem verbandelt ist. Die betreffende Person jedenfalls ist eine von denjenigen, die bei der Hirnvergabe leer ausgegangen sind. Die Raubtiere (Wildtiere) verlieren durch das Anfüttern ihre Scheu vorm Menschen und rücken ihm somit immer dichter auf die Pelle. Am Ende verlernen sie das Jagen und wollen nur noch gefüttert werden, ist ja viel einfacher. Und wehe du hast nichts dabei wenn du einmal auf solche stößt. Sie erbeißen sich ihr vermeintliches Recht und das kann zu sehr bedauerlichen Unfällen führen. Hat es wohl mit Wildschweinen schon gegeben!
Ich bin jedenfalls froh dass nicht mehr solche Urviechter wie der Tyrannosaurus Rex oder irgendwelche Raptoren durchs Unterholz schleichen bzw. die heimischen Wälder besiedeln!
(ORF )

counter1xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von anschi am 17.10.2022:

Momentchen, lieber ORF! Bevor Du hier öffentlich (wieder mal) zu einem Rundschlag gegen wen auch immer ausholst, solltest Du Dich ein bisschen schlau machen. Das Anlegen sogenannter "Luderplätze" in abgelegenen Waldstücken (zum Anlocken unerwünschter, überhand nehmender Raubtiere wie etwa Fuchs, Marder, Waschbär oder neuerdings auch dem Dachs) ist legitim und über die Jagd- und Fleischhygienegesetze recht eindeutig geregelt. Es dürfen dafür, wie Du ja richtig beschreibst, nur Überreste autochthoner Waldtiere zu Einsatz kommen. Jedenfalls aber solltest Du auch nachgucken, ob Du Deinen Hund dort, wo er den Luderplatz aufgetan hat, überhaupt frei laufen lassen darfst oder an die Leine zu nehmen hast. Meist ist der Hundefreilauf im Wald hierzulande nicht erlaubt, jedenfalls nicht jederzeit, um Waldtiere, vor allem Jungtiere und Bodenbrüter, zu schützen. Das sollte man wissen, bevor man sich literarisch über das Jagdwesen ereifert. lg anschi




geschrieben von Onivido kurt am 17.10.2022:

Guten Abend ORF Deine Geschichte hat mich wieder auf verbotene Pfade gefuehrt, allerdings nicht im Walde , sondern ich folgte der Faehrte der Sprachpolizei und kam darauf das Wort “daemlich” als nicht mehr zeitgemass zu sehen, es als eine Verunglimpfung der Damen und im weiteren Sinn aller Menschen mit Menstruationshintergrund zu empfinden. Es sollte also zukuenftig als d-Wort bezeichnet werden. Warum? Schauen wir uns einmal das Wort “herrlich”an. Zunächst stand herrlich wie hehr für ‚erhaben' oder ‚hervorragend', bekommt unter dem Einfluss von Herr seit dem Mittelhochdeutschen und dem Frühneuhochdeutschen allerdings auch die Bedeutungen ‚herrisch' und ‚herrenmäßig', bis sich die heute übliche Verwendungsweise entwickelte. (gegoogelt) Koennte also analog “daemlich” nicht von “Dame” kommen? NEIN! Es ist von dem niederdeutschen Verb dämelen „nicht ganz bei Sinnen sein“ aus dem 16. Jahrhundert abgeleitet. Dennoch empfinde ich dieses Wort als suspekt und als grenzwaertig und beharre auf meinen oben angefuehrten Vorschlag es nicht mehr anzuwenden. In diesem Sinne solltest du den Titel deiner Geschichte umgehend aendern. Beste Gruesse///Onivido




geschrieben von ORF am 17.10.2022:

zu anschi: Habe mit einem mir gut bekannten Jäger gesprochen. Die Stelle wo Rehteile gefunden wurden sind keine Luderplätze gewesen, dazumal zumindest nicht denn, wie du sicher gelesen hast, ist die Geschichte von 2019 gewesen. Meinen Hund führe ich immer an der Leine und im Wald sowieso bevor er mir erbeutete Rehe oder Hasen bringen würde. War ein Scherz, er würde sie eh nicht erwischen!




geschrieben von ORF am 17.10.2022:

Onivido : wäre denn "geistig unterbelichtet" eine zeitgemäße Formulierung ohne einem jeglichen Geschlecht zu nahe zu treten?




geschrieben von Onivido kurt am 17.10.2022:

@ORF. Es freut mich, dass du einsichtig bist und sogleich eine gute Loesung gefunden hast.




geschrieben von anschi am 17.10.2022:

Wenn Du Deinen Text noch einmal sorgfältig durchliest, lieber ORF, wirst Du feststellen, dass der Hund dort frei läuft, kein "gut bekannter Jäger" vorkommt, der dem Autor seine Räuberpistolen autorisierte und im übrigen ein Erzählton vorherrscht, wie er derzeit auf der "Straße" leider immer üblicher wird. Ich bedauere das und würde mir wünschen, wir könnten ein bisschen literarischer werden - sonst verkrümeln sich die Musen noch ganz und lassen uns einsam in unseren Sumpflöchern zurück. Heiter anschi




geschrieben von ORF am 18.10.2022:

anschi: du schlußfolgerst aus " läuft und läuft...bis ich ihn ausbremse" auf freies Laufen. Aberwie du sicher weißt gibt es auch lange Leinen bis zu 15m und davon habe ich mehrere. Mein Hund war die letzten Jahre immer angeleint seit ich mitbekommen habe das sein Jadtrieb größer als sein recht gutes "Hören auf Befehle" ist. Mit dem Waidmann habe ich erst geraume Zeit nach dem Schreiben der Geschichte (2019) gesprochen, ergo kommt er darin nicht vor! MfG ORF




geschrieben von anschi am 18.10.2022:

Wie bereits gesagt, lieber ORF - lies Deinen Text nochmal genau durch, damit Du erkennen kannst, wo seine Schwachstellen liegen. Ein angeleinter Hund "läuft und läuft" nicht, Wölfe werden nicht "angefüttert" und Luderplätze nicht von Schwachköpfen eingerichtet, sondern vom Jagdberechtigten. Sachgerecht angelegte Luderplätze oder Kirrungen führen weder zur Zähmung von Wildtieren noch setzen sie den angeborenen Jagdtrieb von Raubtieren herab. Nebenbei bemerkt: ohne die Ausbringung von Impfködern über die Luderplätze (in den 1990er und den 2000er Jahren) hätte man in Deutschland die von Füchsen immer wieder auf Stubenhunde und Menschen übertragene Tollwut nicht ausrotten können. Jetzt gilt die Tollwut hierzulande als erloschen - gut, dass es ein paar Deppen gab, die Luderplätze einrichteten, nicht wahr? Jetzt ist auch Dein Hund geschützt, egal, wie lang die Leine ist, an der Du ihn führst. Heiter anschi

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