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geschrieben 2019 von Thomas Rauter (Badekingman).
Veröffentlicht: 12.06.2019. Rubrik: Grusel und Horror


Das Ding aus der Tiefsee

Die Tiefsee ist das letzte wirklich unerforschte Gebiet auf der Erde. Doch macht sie doch genau dieser Umstand zu einem Gegenstand wildester Spekulationen über die Natur ihrer Wesen, die in diesem Reich der Finsternis leben. Sie zieht die Menschen seit jeher in den Bann, ob rätselhafte Fossilien, Knochenfunde, ungewöhnliche Leuchtobjekte oder spektakuläre Kreaturen, die nicht in unser engstirniges Weltbild zu passen scheinen. Die Wissenschaft muss sich eingestehen, nur unbedeutend wenig über diesen Raum zu wissen, beruht doch die meiste Theorie darüber bloß auf Modellen und Überlegungen, nur erdacht um der beängstigenden und beunruhigenden Vorstellung entgegenzuwirken, dass sich dort völlig andersartige Lebensformen befinden, die sich unserer Vorstellungskraft entziehen. Wir Menschen versuchen stets, alle Wissenslücken zu füllen und Licht ins dunkle Unbekannte zu bringen, und auch ich als Meeresbiologe war stets bemüht, unser Wissen zu erweitern und die restlichen finsteren Flecken unseres Planeten dem Geist zugänglich zu machen. Doch nach den neuesten Ereignissen hat sich meine Sichtweise drastisch geändert. Nun denke ich, dass Unwissenheit doch eine der größten Gnaden auf der Welt ist, und dass die Wissenschaft es vermeiden sollte, allzu tief in die wahre Realität der Dinge zu blicken und gewissen Zusammenhänge zu folgern, die besser im Finsteren bleiben sollten. Ich habe das untrügliche und schauderhafte Gefühl, das wir nicht bestimmt sind, in der unendlichen Weite der Natur herumzustöbern und es vielmehr gedacht war, uns in den Frieden und Sicherheit der Unwissenheit zu wiegen.
Ich habe beschlossen, über meine Erlebnisse und Erfahrungen künftig zu schweigen, wohl auch aus dem Umstand heraus, dass meine Kollegen es für Hirngespinste hielten, aber vielmehr um zukünftige ehrgeizige Denker und Forscher davon abzuhalten, dasselbe zu sehen und die Schlüsse zu ziehen, die auch mich in den Wahnsinn getrieben haben. Seit diesen Ereignissen habe ich nie wieder ein Boot betreten, und werde es wohl auch nie mehr können. Ich bin viel nervöser als vor einem Jahr, und die Nähe zum Wasser bereitet mir tiefe Unbehaglichkeit, was für meine Mitmenschen äußerst unverständlich, aber mit den Kenntnissen der vorangegangenen Ereignisse leicht nachvollziehbar ist.
Die Dinge nahmen ihren unabänderlichen Lauf durch die Ereignisse am 12 Januar in Townsville City. Unsere Forschergruppe, bestehend aus acht Meeresbiologen der James-Cook-Universität, führte zu dieser Zeit Untersuchungen zum Verhalten und der Wanderung von Haien durch, insbesondere betrachtet wurden Tigerhaie, Bullenhaie und weiße Haie. Wir hatten Peilsender an verschiedenen Tieren angebracht, um ihre Bewegungen über Funk aufs genaueste verfolgen zu können, auch um potenzielle Gefährdungen für die zahlreichen Schwimmer und Surfer an den beliebten Touristenstränden in Südaustralien zu identifizieren. Doch an diesem Tag sollte der Jäger zum Gejagten werden. Wir ließen uns die Daten stets kontinuierlich übermitteln, um sie direkt am Computer auszuwerten und in regelmäßigen Abständen statistische Tests durchzuführen, um eventuelle Auffälligkeiten zu entdecken, die möglicherweise einen Haiangriff auf badende Gäste hätten verhindern können. Was mir und einem Kollegen bei einer routinemäßigen Auswertung sofort ins Auge stach, waren äußerst ungewöhnliche Werte, die uns zunächst erschauderten, aber dann sofort an einen technischen Übertragungsfehler glauben ließen. Wenn man den Daten glauben schenkte, was für einen seriösen Wissenschaftler als Unsinn erscheint, dann war ein Exemplar eines weiße Hais, das mit dem Namen Shark Alpha gekennzeichnet war, vor wenigen Stunden mit rasanter Geschwindigkeit fast 700 Meter in die Tiefe gerissen worden. Dies ist insofern äußerst erstaunlich, als dass sich diese Tiere die meiste Zeit etwa fünf Meter unter der Wasseroberfläche aufhalten, und insofern sie weiter in die Tiefe gehen, dann bloß in Tiefen von 300 bis 500 Meter. Doch der eigentliche Grund für das Grauen, dass uns erfasste, war die Tatsache, dass sich die Körpertemperatur des Tieres schlagartig von 7 auf 25 °C erhöht hatte. Dies konnte nämlich nur eines bedeuten, der weiße Hai, der eigentlich an der Spitze der Nahrungskette steht, wurde von irgendetwas Unbekanntem aufgefressen. Mit einer Mischung aus wissenschaftlicher Neugierde und Furcht zogen wir einen weiteren Kollegen, der sich gegenwärtig an unserem meeresbiologischen Institut befand, zu Rate. Dieser war mit der modernen Elektronik sehr affin, und alsbald stellte er mit gerunzelter Stirn fest, dass sowohl das Empfangsgerät als auch der Computer zur Auswertung einwandfrei funktionierten. Auch waren die Daten zweifelsohne echt, was bedeutete, dass wir möglicherweise am Rande einer großen wissenschaftlichen Entdeckung waren. Nach kurzer Beratung beschlossen wir, mit einem unserer Forschungsboote an die Stelle des Geschehens zu fahren, um vor Ort nähere Untersuchungen abzuhalten. Anstoß dafür war die Tatsache, dass der Peilsender, obgleich der Träger zweifellos im Magen einer rätselhaften Kreatur verharrte, immer noch Signale sendete. Kurz darauf befand sich unsere Gruppe am nahegelegenen Hafen, wo wir mit Sorgfalt unsere Taucherausrüstung im Schlauchboot verstauten. Die Hitze an diesem Tag war unerträglich, und die Sonne brannte unablässig auf den weitläufigen Wald aus Segelmasten, der langsam in den Wogen der Wellen schaukelte. Im Hafen herrschte ein unablässiges Treiben einer unüberschaubaren Vielzahl an bunten Segelbooten und einem Kaleidoskop an Sinneseindrücken von kleineren Gefährten auf dem Wasser, einschließlich unserem. Heute erfasst mich ein unangenehmer Schauder, wenn ich an die Anzahl der Menschen denke, die immer noch auf dem Meer verkehren, unwissend was in den Tiefen unter ihnen verborgen liegt.
Nachdem wir die küstennahe Geschäftigkeit überwunden hatten, befanden wir uns schon bald allein auf dem offenen Wasser, eine Vorstellung, die ich heute nicht mehr ertragen würde. Mein Kollege Richardson studierte mithilfe des Bildschirms am Empfänger unablässig die Position des Peilsenders, und stellte verwundert fest, dass sich seine Position auf die unsere zubewegen zu schien. Mir schien es, als hätte sich eine gewisse Nervosität in der Gruppe ausgebreitet, wohl aber begründet durch die Tatsache, dass wir möglicherweise Entdecker eines völlig neuartigen Wesens der noch weitgehend unerforschten Tiefsee sein könnten. Die Tatsache, dass dieses Ding einen größeren weißen Hai als Beute gemacht hatte, schreckte uns nicht, weckte vielmehr unser wissenschaftliches Interesse. Nach unseren ersten Überlegungen musste es mindestens fünf Meter lang und zwei Tonnen schwer gewesen sein, um einen Hai von dieser Größe in Sekundenschnelle zu verschlingen. Während ich diesen Gedanken nachhing und den Antrieb des Motorbootes bediente, wurde ich durch eine plötzliche aufgeregte Diskussion aus meinen Gedanken herausgerissen. Richardson wies auf die äußerst merkwürdige und beunruhigende Tatsache hin, dass das Signal abrupt abgebrochen war und der Empfänger außer einer seltsamen Fehlermeldung nichts mehr zustande brachte. Zuletzt war die Position keine Seemeile von unserem Boot entfernt gewesen, und die Aufregung der Gruppe stets gewachsen. Erst jetzt bemerkte ich das außergewöhnliche Phänomen, dass in einem weiten Umkreis auf dem von Wellen gekräuselten Wasser keinerlei Seevögel rasteten, wie ich es noch nie zuvor beobachten hatte, war doch diese Gegend bekannt für die zahlreichen Albatrosse und Seemöwen, deren lautes Gekreische allgegenwärtig war. Meine Unruhe infizierte anscheinend auch die Stimmung meiner Kollegen, und wir führten eine ratlose Diskussion über unsere nächsten Schritte, nun da wir unseren Anhaltspunkt verloren hatten. Ich kann heute nicht mit Sicherheit sagen, ob das folgende Ereignis Einbildung oder ein Produkt unseres von der sengenden Sonnenstrahlung getrübten Gehirns war, doch plötzlich spürten wir ein abruptes Rucken an der Unterseite des Schlauchbootes, der Aarmaan sogar aus dem Gleichgewicht brachte und gegen den Gummirand des Schlachbootes fallen ließ. Verängstigt spähte Richardson über den Rand des Bootes, und behauptete entsetzt, dass sich ein enormer Schatten unterhalb des Bootes entfernte. Ich hielt das für Unsinn, da doch die Wasseroberfläche reflektierte und sich eine dunkle Stelle kaum feststellen ließ. Auch konnte bloß ein größerer Fisch unser Boot gestreift haben, wobei ich erfolglos in meinem Gehirn nach Wissen über einen solch großen Fisch in diesen Gewässern kramte, der sich so nahe an der Wasseroberfläche aufhielt. Ich teilte diese Gedanken mit meinen Kollegen, versuchte aber meine eigenen Zweifel an dieser Theorie zu verschleiern. Außerdem schlug ich vor, Gebrauch von der Taucherausrüstung zu machen, um die letzten Zweifel auszuräumen und um vielleicht dennoch eine signifikante Entdeckung zu machen. Der Forscherdrang verleitete Aarmaan und Richardson dazu, mir zuzustimmen, doch zeigte keiner Initiative, selbst ins Wasser zu steigen. Ich hatte damit gerechnet, erkannte ich doch eine gewisse Furcht in ihren Gesichtern, die meiner Meinung nach völlig unbegründet war und nur der tief in der menschlichen Seele verankerten Angst vor dem Unbekannten entsprang. Deshalb streifte ich mir den Neoprenanzug über, schnallte die Taucherbrille mit dem Schnorchel um meinen Kopf und zog die Flossen über meine Füße. Ich beschloss, zunächst ohne Sauerstoffflaschen zu tauchen, und mir nur einen groben Überblick zu verschaffen. Als ich mich bereit machte, ins Wasser zu steigen, fühlte aber auch ich wie meine Kehle zugeschnürt wurde, doch ich überwand die Furcht und gleitete hinab. Das Meer umrang mich mit seiner kalten Nässe von allen Seiten, und ich befand mich in dieser bereits vertrauen Welt, die die Sinne dämpfte und ein eigenartiges Gefühl von Isolation und Befremdheit aulöste. Das dunkle Blau war unergründlich und reichte tiefer hinab, als dass es sich der menschliche Verstand hätte vorstellen können. Schwebend befand ich mich wie über einem dunklen Abgrund, der alles verbarg, was sich in seinem Reich befand. Ich blickte nach allen Seiten, um den Verursacher des Zusammenstoßes ausfindig zu machen. Dabei bemerkte ich etwas sehr Eigenartiges. Parallel zu dem völligen Fehlen von Seevögeln fehlten in diesem Teil der See sämtliche Fische und sonstige Meeresbewohner, was für dieses kalte, nährstoffreiche Wasser unerklärlich war. Nun erfasste mich eine unbeschreibliche Furcht, und ich hätte schwören können, dass sich in der undurchdringlichen, rabenschwarzen Finsternis der tiefen See unter mir etwas befand, das mich direkt betrachtete. In diesem Moment klatschte einer der zwei anderen Mitglieder der Expedition an die Oberfläche des Wassers, um mir zu signalisieren schleunigst wieder in das Boot zu steigen. Furcht erfasste mich und instinktiv schlug ich heftig mit den Flossen, um wieder emporzusteigen. Ich erblickte den mit verstreuten Wolken bedeckten, hellblauen Himmel, und vier Arme packten mich augenblicklich und hievten mich zurück ins Boot. Noch bevor ich die Möglichkeit hatte, die Taucherbrille und die Kapuze des Neoprenanzugs abzustreifen, zeigte Richardson aufgeregt auf den Bildschirm des Funkgerätes, wo sich in der Mitte ein kleiner Punkt abzeichnete, gestikulierte wild und gab mir zu verstehen, dass sich dieses Wesen genau unterhalb des Schlauchbootes in einer Tiefe von ungefähr 150 Metern befand. Sie löcherten mich mit Fragen, was ich denn gesehen hatte, doch als sie meinen Gesichtsausdruck bemerkten, wurde ihnen mulmig zumute. Ich überlegte nicht und setzte mich noch im Neoprenanzug an den Benzinmotor, zerrte heftig an dem Anlasser und steuerte mit dem Hebel in Richtung Küste. Keiner von den Beiden benötigte vermutlich eine Erklärung, dennoch sagte ich ihnen, dass mein Gefühl mir mitteilte, es wäre klüger, wieder an Land zurückzukehren. Der Motor lief mit voller Kraft und der Kahn glitt rapide über die Wasseroberfläche, doch das verkrampfte Gesicht Aarmaans und Richardson, die beide auf den Bildschirm starrten, verriet mir, dass etwas nicht stimmte. Mit hysterischer Stimme riefen sie beide annähernd zugleich, dass der Punkt dem Boot folge und näherkomme. Kalter Schauer lief mir über den Rücken, panisch versuchte ich abzuschätzen, in welcher Entfernung das Festland lag und wie lange es etwa dauern würde, es zu erreichen. Nun mit fast schon verzweifelter Stimme schrie Aarmaan, dass es sich mittlerweile wohl knapp vor dem Kiel in etwa neun Metern Tiefe befand.
Was danach geschah, habe ich nur mehr schemenhaft in Erinnerung. Ich erinnere mich, dass urplötzlich ein gewaltiger Stoß unser Wasserfahrzeug hochriss und uns hinauswarf. Dabei wurde ich mit solcher Wucht in das Wasser geschleudert, dass ich kurzzeitig das Bewusstsein verlor, Salzwasser verschluckte und die Orientierung verlor. Als ich nach einer mir unbekannten Zeitspanne auftauchte und panisch nach Luft schnappte, konnte ich meine Mitforscher nirgendwo entdecken. Vermutlich war dies der Beginn meines Wahnsinns und geistigen Verfalls. Doch ist diese Erfahrung bis zu diesem Zeitpunkt in keinem Verhältnis zu dem, was kurz danach geschah. Aus unbekannten Gründen verspürte ich noch einen Funken Hoffnung, denn ich setzte die Taucherbrille richtig auf mein Gesicht und versuchte, einen Blick in das stark schäumende Wasser zu erhaschen, um meine Kollegen zu finden und hochzuziehen. Doch der Anblick, der sich mir bot, war vermutlich zu viel für meine bereits angegriffene Psyche. Dieses Ding kann man mit Worten unmöglich zutreffend beschreiben, doch ich versuche es dennoch. Ich sah einen riesigen, fischähnlichen Rumpf, mit hunderten seitlich ausragenden Armen, die sich wie Tentakel verhielten, doch grotesker und andersartiger waren. Jeder dieser Fühler schien ein Eigenleben zu haben und fluktuierte wild zuckend durch das Wasser. Am Ende jeder dieser Gliedmaßen befand sich ein scheußliches kleines Maul mit winzigen Zähnen, die wie ein Stilet geformt waren.
Den Rest kann ich nur erahnen und aus den Beschreibungen der Seerettung ableiten, die mich gefunden hat. Vermutlich muss man am Institut unser längeres Fehlen bemerkt haben und die Notiz, die wir hinterlassen hatten, entdeckt haben. Man fand mich in dem Motorboot sitzend, zusammengekauert und hysterisch lachend. Irgendetwas ist nach diesen Erlebnissen in mir gestorben, denn ich hatte anscheinend keinen Versuch mehr unternommen, ans Festland zurückzukehren, das Boot tuckerte nur langsam ziellos vor sich hin. Auf die Frage hin, was geschehen sei und wo die anderen zwei wären, soll ich nur gekichert haben. Im Krankenhaus kam ich schließlich unter polizeilicher Aufsicht zu mir. Die Ordnungskräfte wollten mich direkt verhören, doch der Arzt weigerte sich und meinte, ich stehe noch unter Schock und benötige psychiatrische Hilfe. Nichtsdestotrotz habe ich die Geschehnisse so weit es mein Gedächtnis zuließ, geschildert. Die Ärzte, Polizei und die Behörde der Universität kamen jedoch zu dem Schluss, dass ich einen ernsthaften Sonnenstich erlitten hatte, und dass sich der Wahnsinn zudem durch Sauerstoffmangel verstärkt hatte. Man vermutete, dass auch meine Kollegen einen Sonnenstich erlitten hatten, bewusstlos geworden und im Wasser ertrunken waren. Ich dementierte diese Theorie hartnäckig, doch keiner schien bereit, meinen irrsinnig klingenden Erklärungen für das Geschehene Glauben zu schenken. Fast schon war ich selbst einverstanden, an die rationale Beschreibung zu glauben, bis der behandelnde Arzt mich auf eine unerklärbare Quetschung an meinem linken Bein hinwies, die aussah, als wäre sie mit einem Schlauch zugefügt worden. Ich wünschte, es gäbe eine vernünftige Erklärung dafür, doch dass muss diese Kreatur gewesen sein. In diesem Moment erinnerte ich mich ungnädiger Weise an mehr Details, von denen ich mir innig wünsche, sie wieder zu vergessen. Das Ding hatte mit einem seiner Münder den Sender gepackt, es benutzte ihn zum Anlocken.

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