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1xhab ich gern gelesen
geschrieben 2017 von Anonym_1612.
Veröffentlicht: 21.06.2019. Rubrik: Grusel und Horror


Nebelnacht im Simcoe Park

Es begann alles am 20 Oktober 2017, es war ein Tag wie jeder andere, braune Blätter fielen vom Baum, die Sonne schien leicht an den Wolken vorbei und die Vögel zogen bereits umher auf dem Weg ins warme.

Doch was in dieser Nacht geschah war alles andere als normal. Die meisten Men-schen würden behaupten ich sei verrückt, doch bin ich mir sicher was ich gesehen hab. Es war 23:30 ich lief durch die Picton street am Simcoe Park vorbei, es war eine neblige Nacht, was bei uns aber öfter vorkommt da die Niagara Fälle nicht weit sind.

Was aber außergewöhnlich war, war die Tatsache, dass niemand zu sehen war und man auch nichts hörte. Es schien beinahe so als wären alle Menschen und Tiere vom Erdboden verschluckt, und der Nebel machte die Situation noch unangenehmer. Ich hatte noch einen Fußweg von etwa 10 Minuten und deshalb beschloss ich einfach auf meinem Smartphone zu schauen und einfach weiter zu gehen. Ich schaute die ganze Zeit runter auf meinem Display und nicht nach vorn oder nach hinten.

Nach gefühlten 10 Minuten blickte ich auf und erstarrte für einen kurzen Moment… der Simcoe Park, es schein so als wäre ich die ganze Zeit nur um Ihn herumgelaufen. Nach wie vor hörte und sah ich niemanden, nach einigen Minuten setzte Ich erneut meinen Heimweg fort, doch der Nebel schien immer dichter zu werden. Ich lief geradeaus weiter und konnte gerade mal an die 50 Meter vor blicken. Irgendwann bemerkte ich, dass etwas nicht stimmt… ich blickte nach links und da war er schon wieder, der Simcoe Park.
Ich blickte in den Park hinein und bemerkte eine Menschengestalt die mich zu sich rüber winkte, in dem Moment war ich wie paralysiert und starrte nur in die Richtung dieser Person. Irgendwann sprach Sie zu mir mit einer angenehmen ruhigen Frauenstimme, sie rief meinen Namen und sagte „Jason, es gibt nichts wovor du dich fürchten musst, komm und du bekommst alles was du willst“. Ich rief zurück „Wer sind Sie… und woher kennen Sie meinen Namen?“. Sie erwiderte meine Antwort nicht, alles was ich bekam war ein seltsames lachen. Ich fing an davon zu rennen, ich rannte und rannte und ihr Lachen verfolgte mich die ganze Zeit. Je länger ich rannte, desto lauter wurde Sie und nicht nur das, ihr Lachen wurde dabei noch abscheulicher.
Ich blieb irgendwann stehen um durch zu schnaufen, in dem Moment hörte das Lachen auf. Ich hörte Sie wieder meinen Namen rufen mit angenehmer Stimmer rief Sie „Jason… komm her Jason, ich tu dir nichts“. Als ich meinen Kopf in die Richtung der Stimme drehte bemerkte ich, dass ich wieder beim Simcoe Park ankam.

Mein Herz schlug wie verrückt und ich war wieder wie para-lysiert. Der Nebel wurde mittlerweile so dicht, dass ich nicht mal mehr 30 Meter weit sehen konnte. Die Stimme verschwand und ich stand wie gelähmt da und konnte mich nicht bewegen, einen kurzen Augenblick später, hörte ich hinter mir eine dämonische weibliche Stimme sagen „Warum kommst du nicht zu mir Jason?“. Ich drehte mich voller Angst um und schlagartig Sprang die Frau auf mich zu, Sie hatte ein weißes mit Blut und Erde verdrecktes Kleid an, ich wich dem Angriff aus und rannte reflexartig in den Park und dabei rannte Sie mir lachend hinterher. Ich rannte in eine kleine Hütte mitten im Park und versteckte mich darin. Ich schloss die Tür ab und hielt meinen Körper dagegen. Es blieb einige Sekunden ruhig und ich fing gerade erst an mich zu beruhigen, als dann ein Schlag gegen die Tür mich zurück in den Raum schlug.

Beim hinfallen bemerkte ich, dass sich unter dem Teppich auf dem ich fiel eine Holzklappe befand, ich zog den Teppich weg und machte die Klappe auf und eine Sekunde darauf drückte ich mich vor Angst sofort wieder weg von der Öffnung. Unter der Hütte befanden sich mehrere Skelette und ganz oben drauf die bereits leicht verweste Leiche der Frau die eben noch nach mir rief…

In dem Moment verzog sich der Nebel und es schien Sonne in die Hütte, voller Verwirrung schaute ich auf mein Smartphone und konnte meinen Augen nicht glauben. Es war bereits acht Uhr morgens, und draußen hörte ich Autos, Menschen und Vögel. Es fühlte sich an als wären gerade mal zwei Stunden vergangen. Ich ging aus der Hütte raus und rief direkt die Polizei. Wenig später war der Park abgesperrt und voll von Polizisten und FBI Agenten, als ich dem Polizisten erzählte was passierte hielt er mich für verrückt und wenig später erzählte man mir, wer die Frau im weißen Kleid war. Es handelte sich um die 35-jährige Sängerin Jessica Voughn, in der Stadt war sie für Ihre unglaubliche Stimme bekannt. Es stellte sich heraus, dass Jessica bereits seit Monaten vermisst wurde und das FBI bereits seit längerem nach ihr suchte.

Ich wurde von der Polizei nachhause gefahren und war völlig erschöpft und fragte mich nur ob das alles nun wirklich so passierte oder ob es alles Einbildung war...

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