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geschrieben 2018 von Lyra (Lyra0905).
Veröffentlicht: 03.09.2018. Rubrik: Persönliches


Eine von Vielen

Vorworte

Diese Geschichte basiert auf meinem Leben. Hiermit möchte ich meine Erlebnisse teilen und vielleicht einige Menschen dabei zu helfen wie es ist mit einer kaputten Psyche zu leben. Also macht euch gefasst! Es gibt viel Berg auf und Berg ab. Viel Spaß auf meiner Leben´s Achterbahn!

Liebe Grüße an meine Familie und an meinen Freund!

Entschuldigt mich für meine Rechtschreibung:

PS: Die Geschichte wurde noch nicht beendet!

Lyra

Inhaltsverzeichnis:
Kapitel 1: Sein eigener Weg in die Freiheit
Kapitel 2: Nicht gerade beliebt!
Kapitel 3: Ein falsches Gesicht


Kapitel 1: Sein eigener Weg in die Freiheit

Meine Geschichte beginnt in meiner Kindheit soweit ich mich zurück erinnern kann. Entschuldigt mich also wenn es nicht all zu ausführlich ist. Eigentlich empfand ich meine Familie als normal. Allerdings weiß ich jetzt dass unsere Familie nicht sehr viel Geld besitzt. Wir lebten in einem großem aber schäbigem Haus. In dieses Zogen meiner Eltern, die ursprünglich aus Hamburg kommen. Sie entschlossen sich also so Kinder zu bekommen, darunter auch ich. Meine zwei Schwestern kamen vor mir auf die Welt und hatten es nicht leicht. Aber auch mein ein Jahr jüngerer Bruder war wild und schwer zu zähmen. Ich weiß nicht mehr viel über meinen Vater. Ich weiß nur noch von Bildern wie er aussieht. Allerdings hatte ich ihn als guten Mann in Erinnerung.

Ich weiß nicht was zwischen meinen Eltern geschah, dass sie sich trennten, ich war noch viel zu jung. Ich glaube ich war gerade mal vier Jahre alt, doch ich kann mich daran erinnern, dass meine Eltern trotz Scheidung noch zusammen lebten. Alles schön und gut, aber auch wenn Lars, mein Stiefvater, und meine Eltern gut auskamen, kam es dazu dass mein Vater sich neu verliebte und auszog. Meine Geschwister und ich besuchten ihn aber trotzdem. Ich glaube ich mochte seine neue Freundin nicht, aber wie gesagt, ich war noch so jung. Jedoch hatten wir spaß daran mit Papas vier Schildkröten den Tag zu verbringen. Doch plötzlich hörten die Besuche auf und mein Vater war schnell aus dem Kopf eines Kleinkindes. Schließlich hatten wir Lars der nun mit meiner Mutter zusammen war.

So wie es kommen musste vergaß ich ihn und lebte mein Leben ohne ihn. Was ich allerdings nicht wusste war dass er sein leben nicht wie ich weiter führte. Er entschied sich für einen ganz anderen Weg. Ich denke manche würden sagen, er ist auf den Weg der Engel gegangen. Ja, der Tod kann mit vielen Sätzen und Worten schön geredet werden.
Doch ich ich bin kein Fan vom Tod und ihr dürft auch erfahren warum.
Ich bekam es nicht mit, aber mein Vater starb nicht an einem gewöhnlichem Tod. Er spielte sozusagen Gott und nahm sich sein eigenes Leben. Erst mit dem Alter erfuhr ich, dass er sich selbst getötet hatte, er hatte sich erhängt. Aber das erst nach vier Jahren voller Qualen und Fragen.

Mit zehn Jahren fing ich an zu hinterfragen was wohl mit ihm geschehen ist. Ich lag viele Nächte wach und weinte. Ich wünschte mir ich könnte ihn noch ein letztes mal umarmen.
Meine Situation wurde nicht bester und es wurden immer mehr Fragen. Ich weinte sehr oft in den Armen meiner Mutter und fragte sie was denn mit Papa geschehen sei, doch ich bekam nie eine Antwort. Ich denke meine Mutter konnte es selbst nicht verstehen denn Papa hatte keinen Abschiedsbrief hinterlassen. Wir wurden nicht einmal zu seiner Beerdigung eingeladen. Heute weiß ich von meiner Schwester dass er sich erhängt hat und dass er eine Seebestattung hatte. Ich liebe das Meer und ich weiß dass ich auch so bestattet werden möchte. Bei meinem Tod werde ich so am nahsten an meinem Vater sein.

Dazu noch einen wichtiger Punkt, meine zweit älteste Schwester hat den selben Vater. Meine älteste Schwester und mein Bruder haben andere Väter allerdings gab es da Komplikationen darum wuchsen sie normal wie meine richtigen Geschwister mit mir auf. Allerdings erfuhr ich von meiner leiblichen Schwester Informationen über meinen Vater und ich weiß auch dass sie unter dem Tod genau so leidet wie ich.


1. Kapitel 2: Nicht gerade beliebt!

Mit meiner Einschulung war ich vom Pech verfolgt. Ich war immer die „Komische“ in meiner Klasse. Ich muss zugeben in den ersten zwei Jahren war ich wirklich seltsam, ich war stur und weigerte mich im Unterricht mit zu machen und habe lieber geschlafen. Ich denke so hab ich mich schnell selber als die Komische erkoren. Nach zwei Jahren Schule wurde die Schule wegen finanziellen Gründen abgerissen und so kam ich auf die Freie Waldorfschule Biberach. Zum Glück hab ich bei der Einschulung schnell eine Freundin gefunden. Sie war zwar das komplette Gegenteil von mir aber wir verstanden uns sehr gut. Sie kam allerdings im Gegensatz zu mir mit den Klassenkameraden mit. Trotzdem stand sie immer hinter mir auch als das Mobbing anfing. Ich weiß nicht wieso aber die Mädchen konnten mich nicht leiden und zerrissen sich das Maul über mich. Sie setzten gemeine Gerüchte über mich in die Welt und verschlechterten meinen Ruf. Dazu fingen die Jungs an mich zu schlagen . Sie warfen mich mit Steinen ab und schubsten mich in den Dreck.
Schnell lernte ich mich zu verteidigen und verstand dass Jungs mit einem klar kommen wenn man sich einmal verschlägt aber gegen die Mädchen konnte ich nichts tun. Mädchen sind hinterlistig, das weiß ich jetzt auch.

Ich hatte meinen Eltern nie erzählt was mir in der Schule passiert. Meine Eltern waren sehr desinteressiert wenn es um die Schule ging. Sie forderten mich nie auf meine Hausaufgaben zu machen und kamen auch nie auf die Elternabende. Ich schätze da fing es an dass meine Eltern mich vernachlässigten. Und so nahm ich alles hin. Bis ich mich dazu entschied auf eine öffentliche Schule zu gehen. Ich ging also auf die Geschwister Scholl Realschule Riedlingen. Ich dachte es wäre ein guter Neuanfang und ein besserer Weg in meine Zukunft. Ja, ich dachte, aber auch da war ich wieder mal nicht die beliebteste und war das Opfer Nummer Eins. Es setzte mir immer mehr zu und nachdem meine Mitschüler sich über den Tod meines Vaters lustig machten platzte die Bombe. Ich wendete mich an meine älteste Schwester die dann mit zur Schule kam und sie zusammen stauchte. Danach hatte ich ein wenig Ruhe aber meine Eltern war die Schule nach wie vor egal.
Nach all dem machte mir die Schule nicht mehr wirklich Hürden. Ich schloss sie Realschule mit einem 2,3 Schnitt ab, wobei ich nicht wirklich zufrieden mit diesem Schnitt bin. Ich werde wohl nie wirklich gut in der Schule sein. Meine Abschlussfeier war nicht so der burner, ich wollte es nur schnell hinter mich bringen. Meine Familie war nicht da aber das was vielleicht auch mein Fehler. Ich hätte sie darauf direkt ansprechen sollen. Aber mein Freund und seine Mutter und Schwester waren dabei auch wenn die nur zum Schluss da waren. Es hatte mich trotzdem gefreut auch wenn der Abend dann etwas seltsam wurde.

Kapitel 3: Ein falsches Gesicht

Mit 14 Jahren passierte noch etwas dass mein Leben veränderte. Ich wollte mit meiner zweit ältesten Schwester ins Fitnessstudio gehen. Natürlich stand uns der Weg zur Bushaltestelle noch im Weg. Meine Schwester nahm ihr Fahrrad aber dabei bemerkte ich dass meins einen Platten hatte. Darum entschied ich mich dazu den Cityroller zu benutzen der nicht mehr in der besten Verfassung war. Auf dem Weg zur Bushaltestelle der ca. 1,5 km beträgt fuhr ein Bekannter an uns ran. Es war der Vater dessen Sohn mit meinem Bruder befreundet war. Er fragte mich ob er mich mitnehmen soll in meiner Lage. Ich nahm an, ohne dass ich etwas ahnte. Immerhin hatte er mich früher schon öfter mitgenommen. Auch fand ich es aber schon immer etwas komisch dass er mir immer etwas Kleingeld schenkte. Ich dachte mir dabei nichts und nahm es immer dankend an. Was mir aber unangenehm war, war dass er mir immer Handküsse gab. Wieder zurück, auch dieses Mal gab er mir Geld. Dieses Mal waren es aber keine 2€ sonder 15€. Ich nahm es aber wieder dankend an. Auf der Fahrt passierte es dann. Er streichelte über mein Bein und ging immer weiter hoch. Ich hatte angst, ich konnte mich nicht bewegen weder noch etwas sagen. Er redete davon dass ich eine hübsche Frau sei und ob ich es mg was er mit mir tat. Er hörte nicht auf und berührte mich im Intimbereich. Auch jetzt wo ich das aufschreibe streubt es mich wenn ich daran denke. Ich fühlte mich taub und abstoßend. Ich wäre am liebsten gleich duschen gegangen. Die 5 Minuten fühlten sich wie Stunden an. Nicht ganz am Ziel angekommen bekam ich Worte raus. Ich sagte ihm dass ich sofort aussteigen möchte. Und Gott sei dank ließ er mich aussteigen. An der Haltestelle Empfang mich meine Schwester und ich fiel ihr weinend in die Arme. Unter schock versuchte ich ihr die Situation zu erklären und sie versuchte mir zu helfen. Um mir Ablenkung zu beschaffen gingen wir trotz des Vorfalles in die Stadt, was sich später als Falsch entpuppte. Erst am Abend hatte ich genug Kraft um es meinen Eltern zu erzählen. Oh, meine arme Schwester. Es tat weh sie so zu sehen denn sie gab sich die Schuld daran. Aber sie konnte doch nichts dafür. Niemand konnte wissen das dieser Mann so etwas tun würde. Darauf gingen wir zur Polizei. Diese waren nicht gerade freundlich. Im Verhörungsraum stellte sie mir fragen. Ich war instabil und fing an zu zittern und zu weinen. Trotzdem fragte mich die Polizisten unhöflich und mit aller Frechheit ob ich mir das Alles nicht nur ausgedacht habe. Am Schluss stellten wir eine Anzeige. Nach einigen Tagen kam dann ein Polizist vorbei um meinen Fall aufzunehmen. Allerdings war es ein korrupter Polizist der in unserer Stadt so oder so einen schlechten Ruf hatte. Aber das wusste ich in dem Zeitpunkt nicht. Ich nahm also wieder meine ganze Kraft zusammen und erzählte die Geschehnisse erneut. Mein Fall wurde nur als sexuelle Beleidigung abgestuft, aber ich habe einen Schaden fürs Leben. Laut Mitteilungen hätte er die Straftat bestanden, aber es passierte nichts. Später rief die Frau an, dass allerdings nicht annahm sondern meine Mutter, und meinte sie könne sich im Namen ihres Mannes entschuldigen. Geht es noch? Eine Entschuldigung macht etwas nicht ungeschehen. Aber das aller schlimmste war, dass der Polizist mit meinem Täter befreundet war und fuhr auch drauf immer wieder an mir vorbei. Wochen drauf hatte ich immer wieder Albträume aus denen ich schweißgebadet aufwachte. Ich wollte mit meinen Eltern oder Geschwister darüber Reden aber ich wurde nicht ernst genommen und bekam lediglich einen schiefen Blick zugeworfen. Ich fühlte mich allein und ich begann mich tiefer zu schneiden. In den Ferien besuchte ich meine Großeltern wo an schließlich auffiel dass ich mich selbst verletzte. Meine Oma wollte mit mir reden auch wenn sie nicht wirklich Verständnis hatte, aber sie versuchte es. Mein Opa hingegen war sehr wütend. Er gab mir die ganze Schuld und betitelte mich als Dumm des öfteren. Auch Tage danach sprach mein Opa mich weniger freundlich darauf an. Nach den Ferien erwartete ich dass meine Eltern mit mir sprechen möchten, doch sie taten es nicht. Sie hatten es vergessen da sie mich nicht sofort damit überstürzen wollten. Aber mir tat es weh dass sie es einfach vergessen hatten. Erst nachdem meine Mutter an ihrem Geburtstag neue Wunden an meinem Arm entdeckte schickte sie mich zu einen Therapeuten. Das Problem war, dass ich nicht einsehen wollte dass ich krank bin und glaubte nicht daran das mir zu helfen sei weil mich ja niemand verstehen würde. Also saß ich beim Therapeuten und ich mochte ihn nicht. Ich erzählte ihm irgendwelche Kleinigkeiten und kam nach fünf Sitzungen nicht mehr und meine Eltern dachten es sei geheilt. Doch zwei Monate fing ich schon wieder an mich zu verletzen und mit jedem Schnitt wurden die Wunden tiefer.

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