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geschrieben 2005 von Dan Prescot (Dan Prescot).
Veröffentlicht: 27.07.2019. Rubrik: Persönliches


Liebeserklärung

Fünkchen
Wenn das erste Licht die Stimmen der Nacht verstummen lässt,
Die Nebel in den Niederungen wie in einem Traum bedeckt,
Um sich auf die Haut zu legen, kühl und leicht wie Schnee
Und der junge Tag die Träume der Nacht verheißt,
Dann ist die Ungeduld auf das Neue unerträglich.

Wenn ich an einem lichten Tag über die Felder streife,
Den Geruch der Gräser und Blüten mit der Luft aufnehme,
Und der warme Wind über mein Gesicht fährt,
Die Vögel dabei mühelos in den Himmel trägt,
Dann ist die Freude des Lebens schier unermesslich.

Wenn ich in einer klaren Nacht zum Firmament aufblicke,
Dem Mond in Gedanken auf seiner uralten Bahn folge,
Den Welten unserer Sonne, dem Lebensspender nachspüre,
Und der Geist beflügelt durch das prachtvolle Sternenmeer reist,
Dann ist die Erhabenheit der Schöpfung allgegenwärtig.

Doch das alles ist trost- und seelenloses Ödland,
Ohne den einen funkelnden Stern in meinem Leben,
So das Dein Herzschlag schon vor Deiner Geburt
Den Rhythmus meiner Welt prägte.

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Warlein am 08.08.2019:
Eigentlich ist das Gedicht gut, aber mit rhythmischen Endungen würde es mehr wäre es noch besser.




geschrieben von Warlein am 08.08.2019:
Ein Gedicht das wirklich so ist, wie man sich gute Gedichte vorstellt.Aber irgendwie fehlt das Rhythmischen.Ich glaube,dann wäre es noch ansprechender




geschrieben von Christine Todsen am 08.08.2019:
Erst durch Deinen Kommentar, Warlein, bin ich auf dieses Gedicht aufmerksam geworden. Ich finde es wunderschön und habe gleich auf „gern gelesen“ geklickt. Was meinst Du mit „rhythmischen Endungen“? Reime à la „Herz - Schmerz“? Die sind nicht unbedingt nötig. Das Gedicht IST rhythmisch, denn es ist fein aufgebaut: in den ersten drei, jeweils fünfzeiligen Strophen beginnt die erste Zeile stets mit „Wenn“ und die letzte mit „Dann“. Im Gegensatz dazu steht – sowohl aufbaumäßig als auch inhaltlich – die vierzeilige letzte Strophe. Toll.

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