geschrieben 2025 von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 03.11.2026. Rubrik: Nachdenkliches
Die Geschichte der Lilly Marlen aus Warnemünde
Kalt weht der Wind der Vergangenheit um diese verhärmte Frau. Einsam radelt sie zwischen den Schienen ihres Lebens, oft depressiv, entlang. Sie fühlt sich immer noch als Wendeopfer, weil damals ihr Mann sich von ihr getrennt hat. Das Amt für Staatssicherheit und Volksbespitzelung löste sich auf, die IMs wurden arbeitslos und auch Bundesland flüchtig, da nun der goldene Westen ein beliebtes Ziel wurde. Sie blieb mit dem Kind zurück, arbeitete als Laborantin in einem Rostocker Krankenhaus. Nun kamen sie wieder die Aufbauhelfer und so manche nun alleingelassene Frau fand so wieder eine streichelnde Hand und mehr. Dass es ein verheirateter Mann war aus Hamburg, arbeitend auf der Werft in der Woche, übersah man gerne schon allein der Zerstreuung wegen. Die Zeit ging ins Land, Männer kamen und gingen und als die Jahre mehr wurden, das Kind die Wohnung verließ, nach Belgien umzog und heiratete, wurde es still und ruhig. Später, dass einstige Leben für den Staat nun mit Macht gewendet gegen den Menschen, zog nach unten und Neid kam auf, auch die Angst vor dem alt werden. Sie beobachtete nun als Hobby andere Menschen aus ihrem Fenster in der 4 Etage. Alles wurde protokolliert, gespeichert und gesichert auf Festplatte und dann begann sie zu schreiben in einem bekannten Senioren-Portal. Zu schreiben gegen glückliche andere lesbare Mitglieder. Sie begann mit allen Menschen, denen es besser ging wie ihr zu streiten. Was sie stört, wurde der Welt kundgetan und so war oder ist sie noch auf der Suche nach neuen Opfern. Männer werden von ihr lesbar gehasst, weil sie von ihnen enttäuscht ist.
Warum nun diese kleine Geschichte?
Besagte Frau schrieb mit mir und anderen Frauen normal im Text wie andere auch. Plötzlich für mich grundlos wurde ich zu ihrer Zielperson. Dazu kam, sie fuhr mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle und geriet in die Straßenbahnschienen, stürzte, brach sich ein Bein. Eine nun heftige Veränderung wurde lesbar. Sie explodierte förmlich in Worten schon zur frühen Stunde.
Wir planen unser Leben und doch macht oft eine Wende, eine Veränderung, plötzlich Träume zu Seifenblasen. Angst kommt da auf wo Schwäche eine Heimat gefunden hat. Viele verlieren den Mut für einen Neuanfang, ziehen sich in eine Depression zurück, verschließen sich, entwickeln Hassgedanken auf lebensfrohe Menschen, die für sich eine Lösung finden oder gefunden haben.
Wir müssen mit ihnen leben, können sie aber übersehen. Ich verließ 2017 endgültig dieses Portal, behielt den Kontakt mit nur wenigen von dort. Mir fiel auf es war zu einer Art Kampfstätte in Worten geworden, zeigte wie innerlich kaputt doch viele ältere Menschen sind und einiges eher missbrauchen egal aus welchem Grund auch.
Suchen wir nicht die versteckte blaue Blume im Paradies des Lebens, zeitweise?
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Geschichte Nummer 11279



