Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
Menu anzeigenMenu anzeigen
hab ich gern gelesen
geschrieben 2019 von Natalie Krauss (akuma).
Veröffentlicht: 05.03.2019. Rubrik: Persönliches


Leben

17.01.2019.

Ich hätte niemals Gedacht das ich so ein scheiß machen werde.
Meine Gedanken hier aufzuschreiben nur um mich nicht komplett in mir selbst zu verlieren.
Ich hab lange drüber nachgedacht es auch zu veröffentlichen. Nein dies is keine erfundene Geschichte. Das ist mein Leben.

Stell dir vor du musst jeden Tag einen anderen Menschen spielen nur um zu zeigen das es dir gut geht. Weiterleben und immer und immer weiter machen. Bloß keine Schwäche zeigen.
Kurz vor Weihnachten hab ich den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen was ich definitiv nicht bereue. Sie hat mich nur ausgenutzt. Ich bin glücklich mit meinem Mann, aber er ist auch etwas älter wie ich so denkt er dass die Probleme die ich hab und Gedanken die ich mir mache nur Kinder Probleme sind. Zuhören tut er mir nicht. Verlangt so viel von mir und ich fühl mich als obs ihm nie gut genug ist. Ich hab keine Ahnung mehr wie ich mich fühlen soll. Ich bin 21 und fühl mich als ob ich mein ganzes Leben schon gelebt hab. Ich bin müde. Ich will meine ruhe haben. Ich will weit weg von diesem Leben. Alles hinter mir lassen. Aber ich kann nicht. Es gibt immer noch Menschen die mich aufhalten, die mich aufmuntern und die mir gut tun. Aber was ist wenn ich wirklich Hilfe brauch. Sagen alle nur komm das wird schon. Du bist noch so jung. Leben geht weiter. Ich will nicht weiter machen. Ich mach alles falsch wo ich. Bei jedem Satz wo gesagt wird fang ich an zu weinen. Ich halt das nicht mehr aus. Langsam aber sicher geht die Lebensfreude aus mir raus. Ich werde nicht mehr glücklich.

Gestern hab ich den Schlüssel in der Tür stecken gelassen und musste ewig lange auf den Schlüsseldienst warten. 515€ nur um mr die Tür aufzudrücken. Was bekomme ich im nachhinein. Vorwürfe. Beleidigungen und mein Herz wird erneuert verletzt. Als ob keiner sich mal ausgesperrt hat. Als ob das so unmenschlich ist.

Heute fühl ich mich schlapp. Ich hab jeden Tag Kopfschmerzen. Meine Lunge tut weh. Ich will einfach nicht mehr. Hab auf der Arbeit angerufen das ich Krank bin. Dabei muss man sagen das ich echt tolle Arbeitskollegen hab. Ich liebe meine Arbeit. Als ich die Balkontür aufgemacht hab is mir mein Hund abgehauen. Ich bin sofort hinterher gerannt in Socken bei Regen und der Kälte.
Hab ihn Gott sei Dank bekommen. Aber was soll ich sagen. Ich kann nicht mal mehr meinem Freund das erzählen weil ich nur Vorwürfe bekomm, Ich erzähl ihm so gut wie garnichts mehr, Er hört mir nicht zu und versteht mich nicht. Alles nur Probleme die keine Probleme sind.

Ich bin müde.

Tagesmodus : Müde
Gefühl: Leer

Keiner kann verstehen was verschiedene Menschen durchmachen. Aber man sollte diesen Menschen zuhören und nicht einfach drüber lachen. Probleme anderer Menschen sind nicht deine. Du siehst die Probleme als kleine Herausforderung aber für diesen Mensch ist es meistens nicht verkraftbar und je mehr diese Person in den Problemen versinkt , desto kälter und Gefühlloser wird er.

hab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

Weitere Kurzgeschichten von diesem Autor:

Kapitel 2: Schlaflos (Horrorgeschichte)
Kapitel 1 Dunkelheit (Horrorgeschichte)