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geschrieben 2020 von Anne-Lydia Mühle (a-ly).
Veröffentlicht: 23.02.2020. Rubrik: Nachdenkliches


dieser text ist nicht als hilferuf sondern als lyrische betrachtung des lebens mit winterdepression und des todes als möglichkeit zu verstehen

sind selbstmitlied und winterdepressionen denn etwas schlechtes?

gerade wenn draußen die sonne nicht scheint?

was gibt es einsameres als diese zeilen zu schreiben und nie eine Antwort zu erhalten?

Ich glaube ich glaube nicht mehr an die Liebe.

ich schreibe an diesen text im vollen bewusstsein der einsamkeit dieses tuns. das ist das schlimmste.

wenn nicht einmal die selbstlüge einen noch vor der tristesse der wirklichkeit bewahrt.

wenn ich jetzt alles sinnlos finde, dann stört sich ja doch niemand dran.

wenn soll man an einem sonntagabend auch aufscheuchen.

vielleicht wird das leben wieder schön wenn der sommer kommt.

ich würde niemals selbstmord machen aber irgendwie scheint mir mein leben auch nicht besonders wertvoll im moment.

das ist stagnation.

der tod als tor zu einer neuen wirklichkeit.

ich glaube nicht dass energie im universum verloren geht.
sie wechselt nur die form
und staubteilchen können fliegen.
warum also nicht

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