Veröffentlicht: 21.08.2026. Rubrik: Nachdenkliches
Gespaltetes Deutschland
Eine Reise durch Deutschland, in dem die Bundesländer nach Parteien aufgeteilt sind:
Vom Land der grünen Wiesen
wo die Luft nach Freiheit schmeckt
zieht ein Lastenrad die Träume, ökologisch, unbefleckt.
Kein Motor stört die Stille,
nur der Wind singt sanft dazu,
kein Plastik in der Landschaft
Naturidyll und heilige Ruh.
Zum Land, wo niemand was besitzt,
mit Wohlstand auf Papier.
Man verstaatlicht Häuser, ignoriert die Sorgen,
und Verantwortung – die gibt’s nicht hier.
Die Laternen bleiben dunkel,
weil keiner weiß, wer drücken soll.
Und alle lächeln müde:
Wer nichts hat, hat bald die Nase voll.
Und dann das Land der alten Listen,
wo Herkunft wieder zählt,
dort stehen Menschen still in Reihen,
die Zeit rückwärts gedreht.
Man glaubt, dass man alleine,
ein Land versorgen kann.
Doch lehnt man ab das Fremde,
wird dieser Wahn zum Bann.
Oder das Land der lauten Glocken,
wo der Sonntag heilig bleibt.
Dort schließt der Laden früh die Türen,
wo Online schwarze Zahlen schreibt.
Man hält die Werte hoch und fest,
so fest, dass vieles schier erstickt.
Sie haben scheinbar nichts gelernt –
kaum zu glauben, nur verrückt.
Zum Schluß das Land der warmen Herzen,
wo man ein jeden tragen will,
dort fehlen Münzen in den Kassen,
trotz Gutmenschen Idyll.
Man träumt von der Gerechtigkeit,
möcht ach so gern verteilen.
Doch wo nichts ist, da bleibt man stehn,
tut auf der Stelle verweilen.
Und jedes Land lebt seine Farbe,
seine Sehnsucht, seinen Wahn.
Sie wollten Ordnung, wollten Klarheit,
und kein Chaos ohne Plan.
Sie trennten sich nach Idealen,
doch merkten irgendwann:
„Wir sind verschieden, doch verbunden –
und nur gemeinsam kommen wir voran.
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