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4xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Silbermöwe (silbermöwe).
Veröffentlicht: 07.10.2026. Rubrik: Unsortiert


Schiebetürenschrank 2

Schwebetürenschrank 02
Jetzt stand er dort, mein noch unfertiger Schwebetürenschrank, in all seinen Einzelteilen.
Genauso, wie mein Mann, -mit all seiner Ratlosigkeit.
Ich hingegen, wusste genau was ich zu tun hatte, einfach das, was die drei bekannten Affen auch machen.
„Nichts Sehen, nichts hören, nichts sagen.“
Schon längst hatte ich bemerkt, wie er sich in seiner Ratlosigkeit, die Lippen aufeinanderpressend, und leichtem Kopf schütteln, die Baupläne ansah.
Ganz ruhig nur keine Aufregung dachte ich bei mir, das wird schon.

Einen Handwerklich begabten Mann zu haben, ist nicht immer nur Toll, sondern es bringt auch Verpflichtungen mit sich.
Zum Beispiel, denn Mund halten zu können, wenn ihm etwas einmal nicht so gelingen will, wie der Handwerker, beziehungsweise mein Göttergatte, es sich vorgestellt hatte.

Manches tun, meines Mannes, schien mir jedoch ein wenig Umständlich zu sein. Aber da, musste ich jetzt durch.
In der Zeit wo er den Zusammenbau des Kleiderschranks studierte, hatte ich den Mittagstisch gedeckt. Leise schaute ich um die Ecke „kommst du? Das Essen ist fertig.“ Ein tiefes geschäftiges brummen ertönte. -Er hatte mich gehört.
Beim Essen wurde kein Wort geredet. Doch das kannte ich schon, denn ich hatte mich mit der Selbstständigkeit einen Schrank zu kaufen, ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt.
Während ich die Küche fertig machte, ging er wieder an die Arbeit.
Plötzlich verließ er die Wohnung.
Etwas später kam er mit Klaus unserem Nachbarn wieder.
Beide verschwanden mit samt einem Werkzeugkoffer, im Zimmer des Geschehens. Nun ja, Klaus war da, das war in diesem Fall toll.
Klaus war sehr beliebt im Haus. Er half Alle, ob beim auf oder Abbau, beim Ein oder Auszug. Ja sogar kleinere Reparaturen wurden von ihm, ohne dass man lange bitten musste, erledigt. Er war immer zur Stelle.
Seine Frau, war da allerdings anderer Meinung.
Ansonsten jedoch, setzte er seine Beliebtheit mit zu viel Alkohol, wieder aufs spiel, wobei er dadurch laut wurde, um seine schlechten Witze an den Mann beziehungsweise, an die Frau zu bringen.
Denn keiner hörte ihm, in diesem Zustand zu. Also bekam er bei der Arbeit keinen Alkohol mehr.
Mit Kaffee und Plätzchen um 11Uhr, lief ich rüber, durfte das Zimmer jedoch nicht betreten.
Am späten Nachmittag war es vollbracht. Mit viel Lob von meiner Seite, gab es dann doch noch einen von Klaus bevorzugten Wachholder.
Tage später wurde der Schwebetürenschrank auch von meinem Mann akzeptiert, wobei er mir erzählte, dass es sehr viel spaß gegeben hätte, die Türen des Schrankes zum Schweben zu bringen.
Außerdem hätte ich es ihm sagen müssen um was für eine Art Schrank es sich handelte, den dann hätte er, Klaus nicht gebraucht.
Mit einem, grinse lächeln, machte ich ihm darauf aufmerksam, dass es dann auch nicht so viel Spaß gegeben hätte, wobei doch das Handwerkliche geschehen zu zweit sowieso viel schöner war.
Darauf gab er mir Recht. Oh, Wunder.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Herbstsonne am 07.10.2026:

Liebe Silbermöwe, hab mich schon auf den 2ten Tein gefreut, tada hier war er also nun Ende gut alles Gut, bis zum nächsten Mal.
Liebe Grüße, Herbstsonne.

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