Veröffentlicht: 09.09.2026. Rubrik: Aktionen
Mein neues Leben
Erst mit 30 lernte ich meine große Liebe kennen.
Plötzlich aus dem Haushalt meiner Eltern, mit all seinen Regelmäßigkeiten, in einen Landwirtschaftlichen Betrieb, mit all seinen Aufgaben und Pflichten zu wechseln, war nicht einfach.
Doch ich konnte nicht anders, denn schon beim erstmaligem betreten, des Hofes, hatte ich das Gefühl, zu Hause zu sein.
Alles war mir so vertraut, als wäre ich schon immer hier gewesen. Das war schon sehr verwunderlich.
Nie vorher hatte ich einen Bezug zu Tieren, jetzt stand ich mitten drin.
Es gab Schweine, Kühe, Rinder, Kälbchen sowie ein mächtig großer Starker Bulle, der mir mit gesenktem Kopf, lautes schnaufen sowie Hufscharren, sofort Respekt einflößte.
Doch auch klein Vieh: Enten, Gänse, Küken so wie Hühner die frei auf dem ganzen Hof herumliefen gab es.
Einen Hund der mich fröhlich Schwanzwedelnd begrüßte, sowie Katze und Kätzchen, die mit dem Hund zusammen aus einer Schüssel, gemeinsam ihre Milch schlabberten beeindruckten mich.
Jeden Tag lernte Ich etwas Neues dazu.
Meine Schwiegereltern lebten auch mit auf dem Hof. Wir nahmen alle Malzeiten zusammen ein und schauten am Abend zusammen Fernsehen.
Zunächst fand ich meinen platz bei meiner Schwiegermutter, die außer dem Haushalt, auch noch einen großen Gemüsegarten bewirtschaftete. Viele Sorten Obst gehörten auch dazu.
Das Einkochen, Backen, Saft und Marmelade, aus eigenem Anbau herstellen, lernte ich auch von meiner Schwiegermutter.
Das war für mich alles Neuland.
Zur Arbeit musste ich nicht mehr, denn ich hatte genügend als Mutter und Bäuerin zu Hause zu tun.
Meine Eltern die uns wegen der Entfernung zirka 2Stunden Autobahn fahrt, hin und wieder besuchen kamen, fanden jedoch immer eine gutgelaunte Tochter vor.
Ich war in „meinem“ Zuhause angekommen.
Ja es war Anders und doch Wunderbar.
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