Veröffentlicht: 24.10.2026. Rubrik: Satirisches
Der Club
Das Formular war erstaunlich dünn für eine Institution, die im Ruf stand, das gesellschaftliche Leben der Stadt im Verborgenen zu lenken. Auch der Jahresbeitrag war bescheiden. Felix setzte seine Unterschrift unter die Zeile „Hiermit bestätige ich die unbedingte Anerkennung der Clubwerte“. Welche Werte das genau waren, stand dort nicht.

„Herzlichen Glückwunsch, Herr Brandt. Sie sind nun Teil von etwas… Grossem“, sagte der Vorsitzende, ein Mann mit der Statur eines pensionierten Diplomaten und einem Lächeln, das so glatt war, dass jegliche Kritik daran abperlen musste. Er schüttelte Felix die Hand. „Bei uns zählt nicht, wer Sie sind, sondern was Sie beitragen.“
Felix lächelte erleichtert. Es klang nach einer echten Leistungsgesellschaft. Nach einem Ort, an dem Vernunft regierte.
Zehn Minuten später betrat er den grossen Saal für seinen ersten Clubabend und suchte vergeblich nach einem freien Platz. Der Raum war in drei exakt voneinander abgegrenzte Zonen unterteilt. Im vorderen Drittel, nah am Rednerpult, fläzten sich die älteren Mitglieder in tiefen, cognacfarbenen Ledersesseln. Dahinter folgte die Masse auf hölzernen Bürostühlen mit Armlehnen. Ganz hinten, an der Wand, wo es merklich zog, drängten sich die Neulinge auf grauen Camping-Klappstühlen aus Plastik.
Felix ergatterte das letzte freie Modell. Als er sich setzte, gab das Plastik lautstark nach, und er sank so tief, dass seine Knie fast sein Kinn berührten. Neben ihm sass ein hagerer Mann, der ununterbrochen Skizzen in ein Notizbuch zeichnete.
„Entschuldigung“, flüsterte Felix. „Warum sitzen wir hier eigentlich auf… Campingmöbeln? Ist das logistisch nicht ein bisschen unglücklich gelöst?“
Der hagere Mann blickte nicht auf. „Ich habe ein System entwickelt, wie wir durch eine wabenförmige Anordnung der Sitzplätze die akustische Reichweite im Raum um 42 Prozent optimieren könnten. Kostet fast nichts.“
„Und?“, fragte Felix hoffnungsvoll.
„Abgelehnt“, murmelte der Träumer. „Drei Jahre hintereinander. Letzten Monat hat der Aufsteiger denselben Antrag eingebracht. Er nannte es ‚Agiles Raum-Design‘. Er hat dafür die silberne Ehrennadel bekommen.“
Bevor Felix nachfragen konnte, spürte er eine Hand auf seiner Schulter. Eine Frau mit perfekt sitzendem Bob sah mit mildem Lächeln auf ihn herab.
„Sie müssen Felix sein“, flötete sie. „Ich bin Constanze. Ich habe von Ihrem Aufnahmeantrag gehört. Phänomenal. Endlich frischer Wind! Ich habe schon immer gesagt, dass diese starre Sitzordnung ein Graus ist. Ganz meine Meinung.“
„Wirklich?“, fragte Felix, angenehm überrascht. „Es wirkt tatsächlich ein wenig… hierarchisch.“
„Absolut! Ein Skandal“, stimmte Constanze leidenschaftlich zu. Im selben Moment trat ein jüngerer Mann im massgeschneiderten Anzug an sie heran, der Aufsteiger, unverkennbar an seinem permanenten, strategischen Nicken.
„Constanze!“, rief er und warf Felix nicht mal einen Blick zu. „Der Vorsitzende hat gerade beschlossen, dass die Klappstühle heute Abend aus Gründen der Raum-Ästhetik im 45-Grad-Winkel zur Wand stehen müssen. Genial, oder?“
„Aber das ist doch reine Hierarchie“, sagte Felix.
„Das hat nichts mit Privilegien zu tun“, sagte der Aufsteiger, ohne ihn anzusehen. „Diese Plätze hat man sich erarbeitet.“
„Erarbeitet? Womit denn? Mit Sitzfleisch?“
Constanze wendete sich blitzschnell dem Aufsteiger zu, ihr Gesicht spiegelte tiefe Bewunderung. „Brillant! Ich sage seit Jahren, dass diesem Raum der 45-Grad-Winkel fehlt. Ganz meine Meinung.“
Felix blinzelte. Er blickte von Constanze zum Aufsteiger und schliesslich nach ganz vorne. Dort, im Zentrum des Raumes, auf einem kleinen Podest, stand ein barockes Ungetüm von einem Stuhl. Samt, Goldverzierungen, die Lehnen geschwungen wie die Flügel eines Adlers. Niemand sass darauf. Er war leer, wirkte aber wie der Gravitationspunkt des gesamten Saales.
„Wer sitzt da vorne?“, fragte Felix.
Der Träumer lachte kurz auf. Der Aufsteiger nicht.
„Das, lieber Felix, ist der Ehrenstuhl“, sagte Constanze sanft. „Darauf sitzt niemand. Aus Gründen der kollektiven Demut.“
„Und was genau ist das Ziel dieses Clubs?“
Constanze lächelte das sanfteste Lächeln, das Felix je gesehen hatte. „Der Zweck des Clubs, mein Lieber, ist die administrative und repräsentative Verwaltung des Clubvermögens zur dauerhaften Aufrechterhaltung des Clubbetriebs.“
Felix öffnete den Mund, schloss ihn wieder und sah in Constanzes glückliche, unbewegte Augen.
„Ist es nicht wunderschön?“, hauchte sie.
Ein Schauer überlief Felix. Wenn diese Menschen den Verstand verloren hatten, würde er ihn für sie wiederfinden. Er griff nach seinem Notizblock und schrieb in Grossbuchstaben auf die erste Seite: ANTRAG AUF STRUKTURELLE TRANSPARENZ UND DIE ABSCHAFFUNG DER SITZPRIVILEGIEN.
Die Gelegenheit bot sich am folgenden Clubabend. Die Tagesordnung war lang, gefüllt mit Berichten über neue Polsterreiniger und einer zähen Debatte darüber, ob der Clubkaffee künftig aus fairem Handel stammen sollte, solange der Preis die Bilanz nicht belastete.
Als der Vorsitzende die Runde für „Sonstiges“ öffnete, stand Felix auf. Das Plastik seines Klappstuhls knallte lautstark gegen das Gestell.
„Meine Damen und Herren“, begann er, und seine Stimme klang in seinen eigenen Ohren angenehm staatstragend. „Wir sprechen hier über Kaffee, während wir eine Klassengesellschaft im Saal dulden. Ich beantrage, die Verdienste aller Mitglieder nach transparenten, messbaren Kriterien zu bewerten.“
Ein betretenes Schweigen legte sich über den Raum.
Der Vorsitzende räusperte sich. „Herr Brandt. Ein… erfrischender Vorstoss. Allerdings beruht unsere Sitzordnung selbstverständlich auf objektiven Kriterien. Wir berücksichtigen Geld, Ideen, Engagement, persönliche Entwicklung, Leistungen ausserhalb des Clubs und die allgemeine Würdigkeit.“
„Wie misst man Würdigkeit?“, schoss Felix zurück.
„Eine exzellente Frage!“, rief Constanze von ihrem Holzstuhl aus. „Ich beantrage die sofortige Einsetzung einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe.“
Den Vorsitz erhielt ein älterer Herr aus der ersten Reihe, den alle nur den „Unantastbaren“ nannten. „Wer seit 31 Jahren dabei ist“, sagte er zur Annahme des Amtes, „weiss, was Würde ist. Er muss es nicht beweisen.“ An einen Beitrag von ihm konnte sich niemand erinnern.
Drei Sitzungen später las der Aufsteiger das Ergebnis vor: „Die Kommission kommt zu dem Schluss, dass Würdigkeit eine Eigenschaft ist, die besonders würdigen Mitgliedern zukommt. Die bestehende Sitzordnung spiegelt dies fehlerfrei wider.“
Felix stimmte dagegen.
„Einstimmig angenommen“, stellte der Vorsitzende fest. „Die Gegenstimme von Herrn Brandt wird als Beitrag zur Debattenkultur ausdrücklich gewürdigt.“
Felix liess nicht locker. In den folgenden Wochen stellte er Anträge, und jedes Mal stand Constanze in der Pause als Erste bei ihm. Auch andere Mitglieder pflichteten ihm bei, im Garderobengang und im Flüsterton. „Grossartig, was du da machst“, hiess es, „aber nenn bitte meinen Namen nicht.“
„Die Plätze künftig auslosen? Phänomenal“, sagte sie. „Nur der Zeitpunkt ist leider ungünstig.“ In der Sitzung meldete sie sich dennoch als Erste zu Wort. „Ich unterstütze den Antrag uneingeschränkt. Ich würde lediglich ‚auslosen‘ durch ‚in einem transparenten Verfahren zuweisen‘ ersetzen. Und ‚alle Mitglieder‘ durch ‚interessierte Mitglieder‘. Das schafft Akzeptanz.“
Felix nickte langsam. Das klang vernünftig.
Beschlossen wurde: „Die Sitzordnung wird künftig von der Sitzordnungskommission in einem transparenten Verfahren festgelegt.“ Den Vorsitz übernahm der Aufsteiger.
„Immerhin ein erster Schritt“, sagte Felix.
Sein Antrag auf Offenlegung aller Bewertungen endete nach Constanzes Änderung mit dem Recht jedes Mitglieds, auf schriftliche Anfrage seine eigene Bewertung einzusehen. Datenschutz, erklärte sie.
„Immerhin ein zweiter Schritt“, sagte Felix.
Dann verbrachte er drei Wochen im feuchten Clubarchiv und wies nach, dass 1998 ein Mitglied für das Aufstellen der Stühle eine silberne Ehrennadel erhalten hatte, ein anderes 2003 für genau dieselbe Leistung nur „herzlichen Dank“. Er trug es in der nächsten Sitzung vor, mit Kopien der Protokolle.
Diesmal blieb es nicht beim Schweigen. Der Vorsitzende blätterte in den Kopien, las eine Stelle zweimal und legte die Blätter nieder. „Herr Brandt hat recht“, sagte er. „Das war ein Fehler.“
Keine Arbeitsgruppe, kein Bericht. Noch am selben Abend wurde beschlossen: gleiche Leistung, gleiche Auszeichnung, rückwirkend. Der Mann von 2003 wurde nach vorne gerufen. Es war der Träumer. Er nahm die silberne Nadel entgegen, drehte sie zweimal in den Fingern und sagte: „Danke. So etwas hat mir noch nie…“ Er sprach den Satz nicht zu Ende. Im Saal wurde geklatscht, richtig geklatscht, und Felix klatschte mit und musste sich räuspern.
Der Vorsitzende überreichte ihm anschliessend eine kunstvoll gestaltete Urkunde. „Für ausserordentliches Engagement im Dienste der internen Debattenkultur“, las Felix laut vor.
„Sie sind das Gewissen unseres Clubs, Herr Brandt“, sagte der Vorsitzende väterlich. „Bleiben Sie so unbequem.“
In dieser Nacht las Felix den Text dreimal, jedes Mal empörter. Von Gerechtigkeit stand kein Wort darauf. Dann holte er Hammer und Nagel und hängte die Urkunde über seinen Schreibtisch. Sie war aus billigem Karton, aber der Rahmen, den er extra dafür gekauft hatte, verlieh ihr ein gewisses Gewicht. Er betrachtete sein Spiegelbild im Glas. Die Organisation brauchte ihn.
Zwei Monate später hatte sich die Geometrie des Raumes für Felix verändert. Nach seinem sechsten, jeweils dreissigseitigen Reformantrag hatte der Vorstand ihn in den erweiterten Ausschuss für Satzungsästhetik berufen. Damit einher ging der Wechsel in die mittlere Zone. Ein solider Holzstuhl mit weinrotem Polster.
Als Felix sich am ersten Abend setzte, spürte er eine deutliche Entlastung seiner Lendenwirbel. Nach den stundenlangen Protokollrecherchen im feuchten Clubarchiv war das eigentlich nur eine Frage des Arbeitsschutzes. Reine Pragmatik.
In der Pause kam der Träumer mit seinem Notizbuch zu ihm, die silberne Nadel am Revers. „Ich habe die Waben-Anordnung überarbeitet. Mit statistischen Beweisen. Ich dachte, du könntest…“
„Gerade ungünstig“, sagte Felix. „Der Zeitpunkt, verstehst du.“
Der Träumer sah auf das weinrote Polster. „Du sitzt jetzt auf Holz.“
„Das hat nichts mit Privilegien zu tun. Ich habe mir diese Position erarbeitet. Du trägst den Beweis ja am Revers.“
„Hm“, machte der Träumer und zeichnete einen sehr kleinen Stuhl.
In derselben Pause liess der Aufsteiger fallen, Herr Brandt wolle sich ja bloss profilieren. Felix widerlegte das noch am selben Abend in einer Wortmeldung von elf Minuten, die ausschliesslich von seinen Verdiensten handelte.
Als auch Felix’ Antrag, den Zweck des Clubs in den Statuten verständlich zu formulieren, nach Constanzes Ergänzung mit den Worten „zur dauerhaften und nachhaltigen Aufrechterhaltung des Clubbetriebs“ angenommen wurde, beschloss er aus dem Club auszutreten.
Er schrieb die ganze Nacht. Zwölf Seiten, mit Anhang. Seite eins hielt fest, dass ein Club, der nicht sagen könne, wozu er da sei, auch nicht sagen könne, wozu Felix darin da sei. Seite zwölf endete mit „Anhang F: Entwurf einer Satzung, unter der ich dem Club umgehend wieder beitreten würde“.
Am nächsten Clubabend trug er den Umschlag in der Mappe. In der Pause kam Constanze mit zwei Gläsern lauwarmem Club-Sekt auf ihn zu, sah den Umschlag und erstarrte.
„Meine Austrittserklärung“, sagte Felix.
Constanze nahm den Umschlag behutsam entgegen, wie man einem Kind eine Schere abnimmt, und blätterte. „Zwölf Seiten. Felix, das ist keine Austrittserklärung, das ist ein Reformprogramm. So etwas schickt man nicht einfach ab. Das besprechen wir zuerst im kleinen Kreis.“
„Es ist mir ernst.“
„Natürlich. Deshalb.“
Nach der Pause stand sie wieder vor ihm, mit glänzenden Augen. „Der Vorsitzende hat Anhang F gelesen. Er ist begeistert. Bei der nächsten Versammlung wird eine neue Ehrenstufe eingeführt, der Permanente Beirat, mit Platz im inneren Kreis. Dein Name steht auf der Liste.“
„Ich wollte gerade gehen.“
„Ich weiss. Ich habe anfangs gedacht, dein Radikalismus würde uns zerfleischen. Aber deine letzten Wortmeldungen… so viel Sinn für das grosse Ganze. Als Ausgetretener kannst du Anhang F nur schreiben. Als Beirat kannst du ihn umsetzen. Ich habe schon immer gesagt, dass man einen Club von innen ändern muss. Ganz meine Meinung.“
Felix nippte am Sekt. Er schmeckte nach Essig. „Man muss strategisch denken, Constanze. Wenn wir die Reformen wollen, müssen wir zuerst die Institution stabilisieren.“
„Exakt! Stabilität durch Struktur.“
Felix blickte auf den leeren Ehrenstuhl, und ein süsser Schwindel erfasste ihn. „Ich nehme an“, sagte er. „Aber nur als Opfer für die Sache.“
„Selbstverständlich“, sagte Constanze. „Anders hätte ich dich nicht vorgeschlagen.“
Zu Hause legte er die Austrittserklärung in die Schublade und beschriftete den Umschlag: „Wiedervorlage nach den Reformen“.
Der Tag seiner feierlichen Erhebung war gekommen. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Klappstuhl-Zone quetschte sich an die Wand, die Holzstühle warteten in stummer Erwartung, und die Ledersessel verströmten den Geruch von teurem Bienenwachs.
Felix stand am Rednerpult. Er trug einen neuen Anzug, den ihm der Clubschneider auf Vereinskosten angepasst hatte, eine „repräsentative Notwendigkeit“, wie es im Budgetposten 4b hiess.
„Liebe Clubfreunde“, begann er, und seine Stimme füllte den Raum ohne jede Anstrengung. „Bescheidenheit ist das Fundament unserer Würde. Die Gefahr der persönlichen Eitelkeit lauert an jeder Ecke. Gerechtigkeit ist keine Gabe, sie ist eine Leistung. Ich weiss, wovon ich spreche. Und wahre Unabhängigkeit zeigt sich darin, dass man die Last der Verantwortung annimmt, wenn die Gemeinschaft danach verlangt.“
Der Unantastbare erinnerte in einem kurzen Grusswort daran, dass er seit 31 Jahren dabei sei und deshalb beurteilen könne, dass ein solch rascher Aufstieg beispiellos sei. Der Applaus war ohrenbetäubend. Der Aufsteiger klatschte so heftig, dass seine Manschettenknöpfe klirrten. Constanze wischte sich eine imaginäre Träne aus dem Augenwinkel.
Der Vorsitzende hängte Felix die schwere, goldene Amtskette um den Hals und deutete auf einen majestätischen Ohrensessel aus butterweichem Leder. Direkt daneben, nur eine Armlänge entfernt, thronte der Ehrenstuhl.
Felix setzte sich. Das Leder seufzte leise, als es ihn aufnahm. Er legte die Hände auf die breiten Lehnen und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Er war angekommen. Nun konnte die Arbeit beginnen. Morgen vielleicht, oder nach der Sommerpause.
Ein leises Räuspern riss ihn aus seinen Gedanken.
Ein neuer Bewerber war durch die schwere Flügeltür geschlüpft. Ein junger Mann, der unsicher im Raum stand, den Blick über die Ledersessel schweifen liess, die Holzstühle streifte und schliesslich an der Klappstuhl-Reihe hängen blieb. Er hob schüchtern die Hand.
„Entschuldigung“, sagte der Neuling laut in das verklingende Stimmengewirr. „Aber weshalb sitzen hier eigentlich nicht alle auf denselben Stühlen?“
Einige Mitglieder der mittleren Reihe kicherten pikiert. Der Aufsteiger atmete empört ein. Constanze schüttelte traurig den Kopf über so viel jugendliche Respektlosigkeit.
Felix sah den jungen Mann an. Er sah den billigen Stoff seiner Jacke, die schlecht sitzende Frisur, den naiven, fordernden Blick.
Felix rückte seine goldene Amtskette zurecht, lehnte sich in das tiefe, schützende Leder seines Sessels zurück und lächelte warm, gütig und voller unendlicher Nachsicht.
„Das“, sagte Felix sanft, „werden Sie verstehen, wenn Sie etwas länger dabei sind.“
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Geschichte Nummer 11160



