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geschrieben von Reiher123.
Veröffentlicht: 22.09.2020. Rubrik: Unsortiert


Greece Godheads

Achtung: Diese Geschichte kann Teile von Gewalt und Blut enthalten!

Im antiken Griechenland, hoch oben über den Wolken, liegt der Olymp mit all seinen Gottheiten. Der Herrscher unter ihnen war Johaneus. Johaneus erlangte diese Position, weil er seine Geschwister Tanstia, Jades, Thoseidon, Demetina & Herijana aus dem Körper von Kronitz befreite und somit ewige Dankbarkeit erntete. Nach dieser Befreiung verbannte Johaneus und die anderen Götter Kronitz und seine Mutter Gawan in die Tiefen der Unterwelt, in den Tartaros. Dort sollen sie für immer eingesperrt und höllische Qualen erleiden.
100 Jahre später, als in die Welt der Götter und Menschen wieder Normalität und Frieden einkehrte, entstiegen die beiden Familiengöttinen Tanstia & Herijana auf die Erde hinab, um zu sehen, wie es sich auf der Welt entwickelt. Plötzlich erschien eine grosse Flutwelle, auf der Jades mit dem entwendeten Dreizack von Thoseidon, der die Meere kontrollierte, ritt. Die Flutwelle zerstörte ein Teil des Landes und riss ebenso die beiden Göttinnen in die Tiefen.
Als die Kinder von Herijana diese schreckliche Nachricht hörten, schworen sie Rache an Jades. Arim & Hephimon, zwei der vier Kinder von Herijana, gingen auf den Olymp, um Hermeto, den Götterboten, um Hilfe zu fragen. Zusammen mit Hermeto, der zwischen der Ober- & Unterwelt reisen konnte, stiegen sie ab auf die Erde, holten ihre beiden Schwestern Shalithyia & Sarphodite, und begaben sich durch ein Portal in die Unterwelt. Mit der Fähre des Charyves begaben sie sich auf das Grundstück des Anwesens von Jades. Jades, der sie bereits erwartete, empfang die fünf Freunde. Voller Prahlerei, die ihm die Macht des Dreizacks verlieh, demonstrierte er eben diese und liess eine Flutwelle des Flusses Styx über die Eindringlinge herabstürzen. Durch die Magie des Flusses verloren die tapferen, aber naiven vier ihr Gedächtnis. Hermeto konnte sich gerade noch retten und flüchtete durch das Portal an die Oberfläche. Dort angekommen, völlig entkräftet, begab er sich nach Piräus, der ursprünglichen Heimat von Herijana und ihren Kindern. Dort erzählte er den vier besten Freunden der vier Kinder, namentlich Artereina, Olionysos, Saralene & Panendra, was mit ihnen in der Unterwelt geschah. Die vier besten Freunde stärkten Hermeto, indem sie ein Teil ihrer Energie auf ihn übertrugen, damit er sie in die Unterwelt führen kann. Zusammen mit dem wiedererstarkten Götterboten stiegen sie in die Unterwelt hinab. Dort angekommen, tötete Artereina Hermeto, weil dieser ihre Freunde im Stich gelassen hatte und als Feigling geflohen war.
Sie machten sich anschliessend auf den Weg zum Fluss Styx, in welchem ihre Freunde angeblich nun zu Seelen wurden.
Am Fluss Styx angekommen, erschienen auch vier Geister in Gestalt von Arim & co. Doch diese erkannten ihre eigenen Freunde nicht mehr. Unter Schockstarre, wurden die vier von ihren ehemaligen Freunden in den Fluss gezogen. Sie leisteten keine Gegenwehr, da es keinen Lebenssinn für sie mehr gibt. Sie kamen an einen Wasserfall und fielen hinunter. Somit waren sie für immer gefangen in der Unterwelt. Thoseidon, der inzwischen alles mitbekommen hatte was sein Bruder mit seinem Dreizack angestellt hatte, konnte sich mit Hermeto und den anderen heimlich mit durch das Portal schmuggeln. Im Haus der Hölle, Jades Anwesen, angekommen, erschien dieser auch schon, inzwischen in Begleitung eines Hundes, dem Zerbenutsa, und einer Frau, Jennephone. Thoseidon forderte seinen Dreizack zurück, den Jades so dreist gestohlen hatte. Doch Jades ging nicht darauf ein. Durch eine List gelang es Thoseidon, Jennephone in seine Gewalt zu bringen. «Lass uns einen Handel machen», sagte Thoseidon. «Deine zukünftige Frau gegen den Dreizack». Jades ging auf das Angebot ein, er hatte sowieso noch seinen Zweizack und ohne Hermeto, der nun tot ist, kann er auch nicht mehr das Wasser an der Oberwelt kontrollieren. Daher ist der Dreizack nicht weiter von Nutzen für ihn. Jades warf seinem Bruder den Dreizack zu, und Thoseidon stiess Jennephone wieder zu Jades hinüber und verschwand. Jades nahm mit seiner Kristallkugel Kontakt zum Olymp auf und informierte seine Kameraden über die bevorstehende Hochzeit von ihm und Jennephone. Demetina, die diese Nachricht in der Kristallkugel von Johaneus sah, machte sich sofort auf den Weg, ihre Tochter von dieser drohenden Hochzeit zu retten. Doch wie sollte sie in die Unterwelt kommen? Thoseidon, der insgeheim in Demetina verliebt war, bot seine Hilfe an. Es gibt einen unterirdischen See, dessen Wasserstrudel direkt im Fluss Styx mündet. Genau so war er auch entkommen, als der Handel mit Jades stattfand. Durch die Macht des Dreizacks konnte Poseidon die magischen Kräfte des Styx ihm und allen die den Dreizack beim Tauchen berührten nichts anhaben. In der Unterwelt angekommen, begaben sich die beiden auf die Suche nach Jennephone und Jades. Plötzlich hörten sie einen Glockenschlag. Hells Bells. Die Hochzeitsglocken läuteten. So schnell sie konnten, rannten die beiden dem Geräusch entgegen. Sie kamen gerade noch rechtzeitig. Es begann ein Kampf zwischen Jades & Thoseidon & Demetina. Doch plötzlich richtete Thoseidon seine Waffe auf Demetina. Jades lachte. «Was soll das?», fragte Demetina. «Nun, ich habe Jades meinen Dreizack gegeben, um Tanstia und Herijana und all die anderen überflüssigen Götter loszuwerden. Und nun bist du dran». Es begann ein Kampf zwischen Demetina und Thoseidon, den Thoseidon für sich entscheiden konnte. «Nun, geliebter Bruder, bist du dran». Jades zuckte zusammen. Nach dem ersten Schreck fing er plötzlich an zu lachen. «Du willst mich in meinem Reich Herausfordern? Fragte Jades. «Nein, ich werde dich in deinem Reich besiegen» entgegnete Thoseidon. «Ich will die Macht über die Unterwelt, und somit auch über den Fluss Styx, und du stehst mir da irgendwie im Weg». Jades zückte seinen Zweizack und rief Zerbenutsa, um mit ihr sich Thoseidon entgegenzustellen. Thoseidon, nun wieder mit der Macht des Wassers, liess den Fluss Styx erscheinen mit allen Seelen, die darin wanderten. Sie alle versuchten, Jades in Stücke zu reissen, was jedoch nicht gelang. Jedoch konnte die Flutwelle Zerbenutsa treffen, die daraufhin ihr Gedächtnis verlor. Artereina, die ebenfalls mit Demetina gut befreundet war und sich unter den Seelen befand, erteilte der umherwirrenden Zerbenutsa den Befehl, Demetina Jades’ Zweizack zu bringen. Diese gehorchte. Zusammen mit ihrer Tochter gelang es Demetina, Jades und Thoseidon durch ein Portal in den Tartaros zu befördern. Doch plötzlich ergriff Thoseidon den Fuss von Demetina und zog sie mit in den Abgrund. Jennephone konnte nichts machen, sie war wie erstarrt. Das Portal schloss sich und die drei waren verschwunden. Jennephone ergriff den Zweizack. Sie ging zu Zerbenutsa, streichelte sie und setzte sich auf den Thron. Sie war nun die Herrscherin der Unterwelt.

Jennephone, die nun mit der kompletten Macht der Unterwelt komplett überfordert schien, begab sich zum Tartaros, um ihre Mutter zu befreien. Zusammen mit ihren Freundinnen Apolliska, Annthene & Tamyche machte sie sich auf den Weg. Da Jennephone im Besitz des Zweizacks war, war es ein leichtes, den Tartaros zu öffnen. Jedoch öffnete Jennephone nur einen Spalt, durch diesen sie sich durchzwängen konnte, und befreite Demetina von ihren Ketten. Gerade rechtzeitig konnten die beiden den Eingang verlassen. Die anderen drei Göttinen warteten am Eingang auf sie. Jennephone & Demetina begaben sich in den Thronsaal, während die anderen drei auf den Olymp zurückkehrten. Im Thronsaal angekommen, war Jennephone so stolz auf sich, dass ihr die Rettung so perfekt gelungen war. Sie prahlte förmlich mit ihrer Kontrolle über die Macht der Unterwelt. Ihre Augen wurden plötzlich Rot wie Feuer. Demetina, die befürchtete, dass das Licht aus Jennephone zu verschwinden schien, redete auf Jennephone ein, um sie zur Vernunft zu bringen. Doch ihre Tochter hörte sie nicht mehr, sie war komplett von ihrer Macht überwältigt worden. Plötzlich ertönte ein lautes Geräusch. Der Boden begann sich zu bewegen. Durch diesen Boden erschien plötzlich Thoseidon, auf einer riesigen Flutwelle reitend. «Du sitzt auf meinem Thron» sagte Thoseidon zu Jennephone. Jennephone erhob sich. Im gleichen Moment stellte sich Demetina zwischen die beiden. «Demetina, du weisst doch wie es enden wird, lass mich vorbei» sagte Thoseidon. «Niemals», entgegnete Demetina. Es begann ein erbitterter Kampf, Demetina war stärker als letztes Mal, sie war ebenbürtig, vielleicht sogar ein bisschen überlegen. Doch mit der Dauer des Kampfes wurde auch Demetina schwächer, Thoseidon hingegen schien die Dauer des Kampfes nichts auszumachen. Es gelang ihm, Demetina zu entwaffnen und auf den Boden zu drücken. Jennephone, die mit Ankerketten an die Wand gedrückt wurde, pfiff Zerbenutsa zu sich. Sie gab ihr Anweisungen, Demetina ihren Stab zu bringen. Demetina gelang es, Thoseidon von sich wegzudrücken und rannte zu Zerbenutsa. Thoseidon warf seinen Dreizack auf Demetina.
Jedoch verfehlte er sein Ziel. Zerbenutsa gab Demetina noch einen Hinweis, wo sie den vergifteten Stab der Jennephone berühren durfte und wo nicht. Mit dem Stab der Jennephone in den Händen, rannte Demetina auf Thoseidon zu. Diesem gelang es gerade so, seinen Dreizack wieder in die Finger zu bekommen, um den drohenden Todesstoss von Demetina zu verhindern. Wieder gelang es ihm, Demetina zu entwaffnen. Voller Stolz küsste Thoseidon nichtsahnend die Klinge des Jennephone-Stabes. Diese war jedoch vergiftet. Thoseidon sank zu Boden. Plötzlich entdeckte er die Halskette der Jennephone. Der Inhalt der Ampulle am Ende der Halskette könnte das Gegengift sein, dachte Thoseidon. Er zog Demetina mit letzter Kraft zu sich hin und gab ihr einen Kuss. Den Kuss des Todes. Demetina sank zu Boden. Thoseidon rannte zu Jennephone, um ihr die Halskette zu entwenden und das Gegengift zu trinken. Und tatsächlich, es wirkte. Im Wissen dass seine Geliebte Demetina im Sterben lag, entschied er sich trotzdem, den ganzen Inhalt der Ampulle zu trinken. Als Demetina kurz vor dem Tod war, löste er die Ketten von Jennephone, damit diese die letzten Augenblicke ihrer Mutter mit ihr gemeinsam verbringen konnte.
Als Demetina in den Armen von Jennephone starb, war ein feuerrotes Leuchten in Jennephones Augen erkennbar. «Dafür werde ich mich rächen» sagte Jennephone. Sie griff nach ihrem Stab und griff Thoseidon an. Durch die Wut getrieben, war Jennephone bei weitem überlegen und konnte Thoseidon zu Fall bringen. Sie drückte ihren Stab gegen seine Kehle, er drohte zu ersticken. Mit letzter Kraft konnte er den Stab wieder ein wenig lockern, um dann mit einem kräftigen Pusten eine Art Eissturm zu entfachen. Jennephone sah für kurze Zeit nichts, dies nützte Thoseidon aus, um wieder auf die Beine zu kommen und nach Luft zu ringen. Da war es wieder, das Leuchten in Jennephones Augen. Sie sah zu ihrer leblosen Mutter und fing an zu niesen. Dieser Nieser war eine grosse Flamme, die den Eissturm von Thoseidon im Nu wegbrannte. Sie wollte sofort den Effekt ausnützen und rannte mit voller Wucht in Thoseidon, damit dieser ein weiteres Mal zu Boden sank. Mit einem seiner Tentakel konnte er jedoch den Stab der Demetina zu sich holen, und zusammen mit seinem Dreizack Jennephone entwaffnen und mit einem kräftigen Hieb auf ihren Kopf sank diese zu Boden. Er verbannte sie und ihre geliebte Zerbenutsa auf den tiefsten Grund im Arktischen Meer, da Jennephone nichts schlimmer fand als Kälte. Nun hatte Thoseidon weitere Ziele des Grossen Plans erreicht, er hatte Demetina & Jennephone besiegt und die Unterwelt an sich gerissen.

Begeistert von der Macht, die ihm die zusätzliche Kontrolle über die Welt verlieh, strebte Thoseidon nach mehr Macht, sein nächstes Ziel, der Olymp. Durch den Geheimgang, der von der Unterwelt ins Meer führt, gelange Thoseidon nach Griechenland, weiter zum Olymp. «Mein Bruder, willkommen» sagte Johaneus, der immer noch das Gute in Thoseidon sah. «Hallo, Bruder», entgegnete Thoseidon. Er nahm sein Dreizack und versuchte, die Energie von Johaneus zu absorbieren. Doch Johaneus lachte nur, der Dreizack schien ihm nichts anhaben zu können. Johaneus liess Thoseidon von Apolliska & Annthene verhaften und in den Kerker werfen. Wegen Verrates wurde Thoseidon dazu verurteilt, seine göttlichen Fähigkeiten abgeben zu müssen. In der Nacht hörte Thoseidon ein Geräusch. «Pssst, ich werde dich befreien», sagte eine geheimnisvolle Stimme. Es war Tamyche, die Schicksalsgöttin. Seit Jades keine Macht mehr hat, wächst die Macht des Johaneus und dies führt zu einem Ungleichgewicht auf der Welt. Auf dem Weg die Treppe des Olymps hinunter sah Thoseidon eine Katze, welche einen Vogel mit einem riesigen Sprung vom Himmel pflücken konnte. «Keine Katze der Welt kann so hoch springen» sagte Thoseidon. Also nahmen sie die Katze mit, um sie genauer zu untersuchen. In einer Höhle, in der sich Thoseidon & Tamyche versteckten, untersuchten sie die Katze, ohne ihr Schaden zuzufügen. Thoseidon entdeckte, dass diese Katze eine ausserordentliche Macht in sich trug. Tamyche sagte zu Thoseidon, er solle die Katze wieder laufen lassen, damit kein Verdacht auf ein Verschwinden aufkomme. Also liess Thoseidon die Katze laufen. Am nächsten Morgen wollte Johaneus nach seinem Bruder sehen, doch dieser war verschwunden. Plötzlich spürte er einen dumpfen Schlag. Thoseidon hatte ihn von hinten niedergestreckt. Thoseidon & Tamyche gingen in den Thronsaal auf dem Olymp, und da entdeckten sie auch bereits die Katze. «Ich bin Ziaus», miaute die Katze. Es begann ein epischer Kampf zwischen Ziaus und Thoseidon. Nachdem Thoseidon Ziaus bereits 6-mal besiegen konnte, war er schwach geworden. Tamyche übernahm, wurde jedoch sogleich an die Wand geschleudert. Plötzlich stiess Ziaus einen riesigen Schrei aus und leckte sich die Wunde am Bein. Zerbenutsa war aufgetaucht und hatte Ziaus in das Bein gebissen. Ziaus fauchte und drehte sich zu Zerbenutsa um. Thoseidon nutzte dies, um Ziaus in eine Art Wasserkugel zu befördern, da Katzen nichts mehr hassen als Wasser. Durch ein Portal, welches von der wieder erwachten Tamyche erstellt wurde, schickte Thoseidon Ziaus in die Verbannung, zu Jennephone. Thoseidon setzte sich auf den Thron. Der geschwächte Johaneus erschien. «Wo ist Ziaus?» fragte er. «Bei deiner Tochter in der Verbannung» sagte Thoseidon. Johaneus konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten, so schwach war er. Jedoch wusste Thoseidon von der Macht seines Bruders und dass er aus jeglicher Verbannung zurückkehren könne. Also ging er zu seinem Bruder, entwendete ihm den Blitz und setzte dem Leben seines Bruders mit einem schnellen Stoss in die Brust ein Ende. Thoseidon nahm anschliessend Tamyche zu seiner Frau. Zusammen herrschten sie über den Olymp, die Unterwelt und die Erde. Jedoch merkte Thoseidon, dass ihn die Menschen in Athen nicht anbeteten, sondern weiterhin Annthene, aus deren Namen der Name Athen entstand. Dies konnte Thoseidon nicht akzeptieren. Seine Frau bot ihm an, nach Athen zu gehen, um ein wenig Unruhe zu stiften. Thoseidon willigte ein und gab ihr seinen Dreizack, er hatte ja als Waffe den Blitz von Johaneus. Während Tamyche in Athen war, erschien Annthene im Thronsaal und forderte Thoseidon zu einem Kampf heraus. Dank ihrer Kampffertigkeit und ihrem Wissen über die Kampfkunst konnte sie Thoseidon problemlos in Schach halten. Thoseidon versuchte, Annthene so lange wie möglich aufzuhalten, bis seine Frau zurückkehrte. Gerade als Annthene Thoseidon entwaffnet hatte und er am Boden lag, erschien Tamyche. Sie sah eine Möglichkeit, alleine zu herrschen. Sie kämpfte gegen Thoseidon, der vor Schockstarre nur die Schläge abblocken konnte, ohne selber einen Schlag ansetzen zu können. Während des Kampfes sank Annthene zu Boden. Sie hatte die Gunst der Athener verloren und ohne ihre Anbetung hatte sie nicht genügend Kraft. Während des Kampfes mit Tamyche konnte Thoseidon ihr den Dreizack abnehmen und warf ihn in ihre Richtung. Sie konnte ausweichen, jedoch Annthene nicht. Er traf die Göttin mit voller Wucht und schleuderte sie gegen eine Säule. Diese schien einzustürzen, und somit auch der ganze Thronsaal des Olymps. Thoseidon setzte Tamyche mit einem gezielten Schlag an den Hals ausser Gefecht, und versuchte, die Säule mit seiner Kraft zu stützen. Plötzlich erschien ein goldenes, leuchtendes Seil, das die Säule umschlang und sie wiederaufrichtete. Es war Apolliska, die zur Hilfe kam. Als die Säule aufgerichtet war, knüpfte sie sich Thoseidon vor. Sie warf das Seil um Thoseidons Hals und versuchte, ihn zu erdrosseln. «Tamyche, wirf mir eine Waffe zu» flehte Thoseidon. Tamyche jedoch zerstörte den Dreizack und den Blitz, und somit die mächtigsten Waffen der Götter. Thoseidon wurde nun bewusst, dass die Liebe sein Todesurteil war. Apolliska zog ein zweites Seil hervor, und riss damit einen Spiegel von der Wand direkt in ihre Hände. Sie stellte den Spiegel so vor Thoseidon, dass ein Lichtstrahl der Sonne, welcher durch ein Loch in der Decke schien, direkt auf ihm landete. Thoseidon schreite vor Schmerzen und zerfiel schliesslich zu Staub. «Das war für meine Freundin Tanstia», sagte Apolliska triumphal. Währenddessen in der Arktis schien das Eis zu schmelzen und der Meeresspiegel zu steigen, seit Thoseidon tot ist. Ziaus kitzelte Jennephone an der Nase, und so musste diese niesen und somit schmolz auch das letzte bisschen Eis in ihrem Arktischen Gefängnis und sie konnten beide fliehen. Sie nahmen noch die Schatulle mit den gesammelten Eigenschaften und Energien, die Thoseidon während seines Lebens aus den anderen absorbiert hatte, mit. Auf dem Olymp angekommen, öffneten alle gemeinsam die Schatulle. Sie war leer. Der Inhalt wurde wahrscheinlich zerstört, und somit war niemand mehr übermächtig. Danach beschlossen die überlebenden Göttinnen und die beiden Tiere Ziaus und Zerbenutsa, von nun an gemeinsam zu herrschen.

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