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geschrieben von As'a hel.
Veröffentlicht: 28.06.2022. Rubrik: Unsortiert


Die Niederlage des Widersachers

1 Die Sündentilgung durch das Opfer am Kreuz, die Auferstehung von den Toten als Mensch und das Ausgießen des Geistes auf alle Gläubigen sind die wichtigsten Lehren, denn durch den Glauben daran, was das Leben in Christus ist, leben wir in Ewigkeit.

2 Wir leben in der Weltzeit der gewundenen Schlange, der Weltzeit des Hochmuts.

3 Auf allen Menschenherzen liegt ein Schleier der geistlichen Blindheit; das ist der Geist des Bösen.
4 Dieser Geist ist der Hochmut, der in uns ist und durch uns in der Welt ist.
5 Solange wir ein Körnchen Stolz im Herzen haben, sehen wir nur Teile der Wahrheit, und je mehr wir unser Selbstbild (= König = Moloch) aufblähen, desto blinder werden wir.
6 Schweigen und Zuhören sind vergessene Tugenden.


7 Die Kraft des Christus wird in der Schwachheit vollkommen; dieses Geheimnis ist groß.

8 Die Niederlage des Drachen ist vierteilig: Niederlage in der Welt durch Christus, Niederlage im Menschen durch Glauben an Christus, Handlungsunfähigkeit zur Zeit der ersten Auferstehung sowie ewige Peinigung im Feuer- und Schwefelsee (= Hölle = endgültige Trennung von der Gnade Gottes).

9 Bis zur Fleischwerdung des Wortes war der Teufel der glanzvollste aller Sieger: Er verdarb die alte Welt bis auf einen Mann, dem sieben Seelen geschenkt wurden; er verführte wiederholt das auserwählte Volk zum Unglauben, obwohl es die Herrlichkeit Gottes vor Augen hatte; und der Sieger herrschte als Ursprung der Sünde über den Tod.

10 Wir vergessen in unserer Selbstsucht leicht, wie begünstigt wir sind.
11 Die Menschen des Alten Bundes standen nicht unter derselben Gnade wie wir, sondern unter einem Gesetz, das unmöglich Sünden tilgen kann, und für die Gläubigen jener Zeit war der Messias ein Unbekannter aus der Zukunft.
12 Abgesehen von wenigen Propheten waren die Menschen nicht geisterfüllt; diese Helden des Glaubens werden in den Schriften aus gutem Grund dargestellt, wir können und sollten um unsertwillen von deren Glaubenstreue lernen.

13 Der Satan war unbestrittener Fürst dieser Welt, bis ein sterblicher Niemand das Unmögliche vollbrachte: ein Leben ohne Sünde.
14 Der Glanzvolle versuchte seinen Herausforderer von Jugend an, um ihn zu verderben.
15 Er hätte nur einen einzigen kleinen Sieg gebraucht, um das Opferlamm zu verunreinigen und dadurch die Rettung der Menschheit in Ewigkeit zu verhindern, doch der Sterbliche gewann jedes einzelne Gefecht durch die bedingungslose Liebe zum Vater.

16 Der Gott dieser Weltzeit wurde durch einen Menschen, der ein Leben lang von geistlich Unmündigen, von Gottlosen und von Verrätern umgeben war, zum jämmerlichsten Verlierer aller Zeiten und verlor in kurzer Zeit alles:
17 Die Sünden werden getilgt, der Tod entmachtet, die Tür zur Ewigkeit wird weit aufgestoßen und der trennende Vorhang zwischen Gott und Mensch wird zerrissen; in Geist und Wahrheit kann jeder dem Allmächtigen nahen und ihn als Vater lieben; und in der Kraft des Geistes können von jedem Menschen Mächte besiegt werden, die zuvor unangreifbar waren.
Gepriesen sei unser Retter!

18 Ein Gott verliert seine Macht und stürzt hinab in die Nichtigkeit, da er gegen Gläubige keinen Anklagegrund mehr hat.
19 Wer durch Glauben in den Fußstapfen Jesu Christi wandelt, ist Bürger des Himmels und kann nicht verurteilt werden, denn Barmherzigkeit siegt über das Gericht.


20 Der zweite Sturz des Teufels findet jedes Mal statt, wenn ein Mensch durch Glauben zu Gold wird.
21 Der Glaube an die Erlösung in Christus Jesus ist der Beginn des geistlichen Wachstums, doch damit unser Hochmut besiegt wird, müssen wir sein wie unser Vorläufer und den Willen des Vaters leben.
22 Das ist nicht schwierig, denn das macht der Geist Gottes, aber wir müssen beständig zustimmen, was nur wenige tun.

23 Wir sind gut darin, vor anderen und vor uns selbst den braven Gläubigen zu spielen, doch in unseren Herzen herrscht die Gier nach Vergnügen, Ruhm, Besitz, Wissen, und solange das so bleibt, wird der eigene Schleier der Blindheit nicht zerrissen.

24 Gott ist Liebe, und durch die Liebe zu Gott (= Glaube) sind wir in ihm und er in uns.
25 Dieses Band der Vollkommenheit zwischen Vater und Kind ist die einzige Kraft, welche das Böse überwinden und in Ewigkeit handlungsunfähig machen kann, weil gelebte Liebe zu Gott niemals Hochmütiges gebärt.

26 In den kommenden Weltzeiten werden wir uneingeschränkt frei sein und wir werden Anteil haben an göttlichen Fähigkeiten.
27 Unser Vater kann keine schöpferische Kraft in die Hände von Hochmütigen legen, denn Stolz macht uns dumm und boshaft.

28 Unvollkommenes erzeugt immer Unvollkommenes.
29 Wir müssen makellos sein wie der Vater, um bei ihm sein zu können.
30 Der kleinste Ungehorsam bedingt eine Lawine des Wahnsinns, das lernen wir vom Verrat des Wächters und vom Versagen Adams; das ist die Lehre dieser Weltzeit.
31 Adam ist unser erster hochmütiger Mensch, Christus ist unser zweiter demütiger Mensch.

32 Glaube ist Gehorsam.
33 Wir leben die Gebote und beten von Herzen, dadurch reifen wir geistlich und können unseren Vater mit ganzer Kraft lieben.
34 Diese Liebe verwandelt unmündige Kinder in mündige Söhne und Töchter, die fähig sind, der eigenen Schlange den Kopf zu zermalmen, um den Weg in die Ewigkeit beschreiten zu können. Amen.

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