Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
FacebookMenu anzeigenMenu anzeigen
3xhab ich gern gelesen
Diese Geschichte ist auch als .pdf Dokument verfügbar.
geschrieben 2019 von Lena (Lena1909).
Veröffentlicht: 12.05.2019. Rubrik: Kinder und Jugend


Marvins Entführung

An einem verregneten Sonntag, in den Ferien, saß Marvin in seinem Zimmer und schaute aus dem Fenster hinaus in das Gewitter. Während er hinaus in das Gewitter schaute hatte er plötzlich eine wie er fand grandiose Idee. Er sprang auf, rannte ins Wohnzimmer und schnappte sich das Telefon. Marvin wählte die Nummer von seinem besten Freund Bernd. Bernd ging schon nach dem ersten Klingeln ans Telefon. Marvin sagte ganz aufgeregt zu Bernd: „ Du, Bernd ich hatte gerade eine ganz tolle Idee. Und zwar das wir doch Geheimclub gründen könnten.“ Daraufhin sagte Bernd zu Marvin das dass eine wirklich coole Idee ist. Marvin fragte dann noch wen sie in den Club aufnehmen wollten und besprachen wer wen anruft. Kurz danach war das Gespräch beendet. Am nächsten Tag trafen sie sich bei Marvin. Bernd eröffnete die Versammlung und fragte erstmal wer denn jetzt alles hier anwesend war. Marvin sagte dann: „ Es sind mit dir und mir insgesamt Sieben hier anwesend. Nämlich Edward, Jakob, Herbert, Leonardo und Alberto.“ Sie besprachen dann noch ein paar Sachen zum Beispiel wie das Geheimwort lauten sollte. Sie einigten sich dann auf Schwarze Sieben das zugleich auch der Club Name sein sollte. Als sie alles besprochen hatten war die Versammlung beendet. Sie wollten sich am nächsten Sonntag wieder treffen. Als Marvin abends dann im Bett lag hörte er plötzlich ein seltsames Geräusch das er nicht kannte. Marvin wurde neugierig was das für ein Geräusch war und ging ganz vorsichtig die Treppe zum Wohnzimmer hinunter. Als er im Wohnzimmer ankam sah er eine vermummte Gestalt. Doch leider sah die Gestalt auch ihn. Die Gestalt kam auf ihn zu und packte ihn ganz fest am Arm und zerrte ihn zur Terrassentür. Marvin schrie auf in der Hoffnung dass seine Mutter ihn hörte und wehrte sich gegen den harten Griff der Gestalt. Aber es nützte nichts, die Gestalt stopfte Marvin ein Taschentuch in den Mund das seine Schreie erstickte. Die Gestalt zerrte Marvin aus der der Terrassentür wo sie ihn zusammenschlug ihm einen Sack über den Kopf warf und ihn in den Kofferraum ihres Jeeps bugsierte. Als Marvin wieder aufwachte fand er sich in einem kleinen Zimmer wieder. Er war wie er feststellte noch immer im Schlafanzug und er war hungrig. Zwei Stunden später kam sein Entführer mit einem Teller voll mit Essen und einem Glas Wasser in das kleine Zimmer. Jetzt erkannte Marvin seinen Entführer. Es war wie er mit schrecken feststellen musste sein eigener Vater von dem sich seine Mutter trennte als er gerade mal Sieben Jahre alt war weil sie mitbekommen hatte das er sie mit einer anderen betrogen hatte. Seine Mutter bekam damals das Sorgerecht und verbot Marvins Vater dass er ihn sehen durfte. Marvin fragte seinen Vater, noch immer leicht verwirrt,: „ Warum hast du mich entführt Papa?“ Daraufhin antwortete der Vater:“ Ich wollte dich nach drei Jahren endlich mal wiedersehen, mein Sohn.“ Marvin war immer noch leicht verwirrt das sein Entführer wirklich sein eigener Vater war. Nach einer Weile fragte Marvin ihn dann:“ Warum hast du mir dann ein Taschentuch in den Mund getan und mich zusammengeschlagen?“Marvins Vater schaute ihn auf diese Frage hin eine Weile schweigend an und dann sagte er schließlich:„ Das musste ich tun damit du nicht rumschreist und deine Mutter davon aufwacht. Du weißt ja das ich dich nicht sehen darf.“ Daraufhin antwortete Marvin ihm mit einem traurigen Blick. Marvins Vater stellte den Teller mit Essen und das Glas Wasser auf einen kleinen Tisch der mitten im Zimmer stand. Währenddessen war seine Mutter völlig aufgelöst und rief die Polizei an und sagte dass ihr Sohn entführt wurde. Danach rief die Sechs Freunde von Marvin an und sagte ihnen ebenfalls dass Marvin entführt wurde und fragte sie ob sie nicht mithelfen wollten Marvin zu suchen. Sie sagten alle zu und keine Zehn Minuten später waren alle bei Marvins Mutter versammelt und machten sich auf den Weg Marvin zu suchen. Marvins Mutter hatte ein Foto von ihm eingepackt und sie fragten jeden der vorbeikam und in jedem Laden ob sie den Jungen irgendwo gesehen hatten. Allerdings leider ohne Erfolg. Am nächsten Tag trafen sich die sechs bei Bernd Zuhause und besprachen den Fall. Nach Zwanzig Minuten in denen sie den Fall besprochen hatten kamen sie zu dem Schluss dass sie noch einmal auf eigene Faust losgehen wollten um Marvin zu suchen. Leonardo fragte dann: „ OK, ich schlage vor das wir in zweier Teams suchen. Wer sucht dann mit wem? Bernd antwortete ihm: „ Ich geh mit Herbert, Edward geht mit Jakob und Alberto geht mit dir Leonardo ist das für alle OK?“ Alle waren damit einverstanden. Sie besprachen noch wer wo sucht und dann gingen sie los. Zwei Stunden später trafen sie wieder bei Bernd ein. Sie waren leider wie schon Tags zuvor erfolglos. Sie blieben noch Zehn Minuten bei Bernd und besprachen wo und in welchen Teams sie in den nächsten Tagen suchen wollten. Dann gingen sie alle traurig und erschöpft von der langen aber erfolglosen Suche nach Hause. Die nächsten Drei Tage suchten Marvins Freunde ununterbrochen nach ihm. Allerdings, wie schon die Zwei Tage zuvor, erfolglos. Am fünften Tag nach Marvins Entführung versammelten sich seine Freunde noch einmal bei Marvin Zuhause und fragten seine Mutter ob sie nicht doch noch eine Idee hatte wer Marvin entführt haben könnte und wo der-oder diejenige Marvin hingebracht haben könnte. Daraufhin antwortete sie: „Marvins Vater könnte es noch gewesen sein. Ich habe mich vor drei Jahren von ihm getrennt weil er mich betrogen hatte. Ich habe damals das Sorgerecht bekommen und ihm verboten Marvin zu sehen. Wahrscheinlich hat er Marvin entführt weil er ihn sehen wollte. Ich weiß aber leider nicht wo er jetzt mit seiner Freundin wohnt.“ Da hatte Bernd eine sehr gute Idee. Nämlich das sie vielleicht im seinen Wohnort herausbekommen könnten. Alle fanden diese Idee sehr gut und wollten sich gleich an ihre PCs setzen und schauen ob sie etwas herausfinden können. Sie wollten sich am nächsten Tag um die gleiche Uhrzeit wieder treffen dann verabschiedeten sie sich von Marvins Mutter und gingen. Am nächsten Tag trafen sie sich wieder bei Marvins Mutter. Leider hatte keiner etwas über den Wohnort von Marvins Vater herausgefunden aber sie gaben die Hoffnung noch nicht auf und wollten och einmal schauen ob sie etwas finden konnten. Während Marvins Freunde und seine Mutter nach ihm suchten hatte Marvin eine tolle zeit mit seinem Vater sie gingen zusammen Bowling und Minigolf spielen und heute wollten sie zusammen in den Zoo gehen. Marvin fragte seinen Vater während sie die Löwen betrachteten: „Wo ist eigentlich deine Freundin?“ Auf diese Frage folgte langes Schweigen. Marvins Vater brach schließlich das Schweigen indem er sagte: „ Von der habe ich mich ein Jahr nach der Scheidung von deiner Mutter und mir auch getrennt weil ich gemerkt habe das ich sie nicht mehr liebte dafür aber deine Mutter dafür umso mehr liebte. Hast du das jetzt verstanden?“ Marvin nickte. Ja, das hatte er verstanden. Aber dafür stellte sich ihm eine neue Frage. Warum hatte sich sein Vater dann nicht bei seiner Mutter gemeldet und ihr alles erklärt? Wie als hätte er Marvins Gedanken gelesen sagte er: „ Ich konnte nicht einfach bei deiner Mutter anrufen und sagen hey, ich habe von meiner Freundin getrennt kann ich wieder bei dir und Marvin einziehen? Das geht doch nicht oder?“ da waren sie sich einig. Marvin fand auch dass das nicht ging. Die Zwei verbrachten noch einen schönen Tag zusammen. Bei Marvin Zuhause aber machten sich alle große Sorgen um ihn. Am siebten Tag nachdem Marvin verschwunden war fand Bernd endlich die Adresse in der Marvins Vater wohnte. Bernd rief die fünf aus dem Geheimclub an und sagte ihnen dass sie in Zehn Minuten bei ihm sein sollen. Das waren sie auch. Bernd verlangte von jedem das Passwort das Schwarze Sieben lautete. Als sie es sich in Bernds Zimmer gemütlich gemacht hatten sagte Bernd ganz aufgeregt das er die Adresse wo Marvins Vater wohnte endlich gefunden hätte. Jetzt waren sie alle sehr aufgeregt. Alle wollten das Bernd Marvins Mutter anrief und ihr sagte das er die Adresse gefunden hatte. Das machte er auch gleich. Marvins Mutter wollte sie gleich abholen damit sie zu der Adresse fahren konnten. Keine Zehn Minuten später fuhren sie zu der Adresse die Bernd herausgefunden hatte. Als sie da waren klingelte Bernd an der Klingel zu der Wohnung wo sie vermuteten dass Marvin dort festgehalten wurde. Es öffnete ihnen wie sie erwartet hatten Marvins Vater. Er brauchte kurz bis er realisiert hatte wer da vor im stand. Dann fragte er: „ Wie habt ihr herausgefunden wo ich wohne? Und warum seid ihr überhaupt hier?“ Bernd antwortete ihm: „ Wir haben Ihren Wohnort über das Internet Herausgefunden und wir sind hier weil wir vermuten das Sie Marvin hier festhalten.“ Auf diese Vermutung antwortete Marvins Vater ihnen mit einem skeptischen Blick. Es folgte langes Schweigen. Bis Marvin aus dem Inneren der Wohnung seinem Vater zurief wer denn an der Tür sei. Bevor er antworten konnte stürzten Marvins Mutter und seine Freunde in die Wohnung. Sie fanden ihn im Wohnzimmer. Seine Mutter stürzte sich auf ihn und umarmte ihn so fest das er fast keine Luft mehr bekam. Als sie ihn endlich wieder losließ schnappte er kurz nach Luft. Dann wandte seine Mutter ich mit bitter bösem Blick seinem Vater zu und schrie ihn an warum er Marvin entführt hat! Marvins Vater schrie zurück:“ Ich wollte meinen Sohn nur sehen!“ Dann sagte Marvins Mutter etwas ruhiger:“ Dann hättest du mich anrufen können und fragen können.“ Jetzt schaltete Marvin sich in den Streit seiner Eltern ein und sagte:“ Und was ist mit mir? Habt ihr jemals an mich gedacht ist euch denn nicht klar das ich euch beide sehen will und nicht nur dich Mama?“ Auf diese Frage hatten seine Eltern keine Antwort. Deshalb folgte langes Schweigen. Schließlich brach Bernd das Schweigen indem er sagte:“ Kommt Jungs ich glaube die Zwei haben etwas miteinander zu besprechen.“ Sie gingen hinaus an die frische Luft und bombardierten Marvin mit Fragen wie, hat er dich gut behandelt? Oder was habt ihr Zwei gemacht? Und so erzählte Marvin die ganze Geschichte von Anfang an. Marvin erzählte bis seine Mutter nach ihnen rief. Also gingen sie wieder hinein und warteten gespannt was sie ihnen zu sagen hatten. Als alle Sieben im Haus waren fing Marvins Mutter an zu reden und sagte:“ Marvin, dein Vater und ich haben beschlossen das er wieder bei uns einziehen kann das du uns beide sehen kannst und nicht nur mich und für deinen Vater ist es auch besser weil er dich dann öfters sehen kann.“ Marvin wahr im ersten Moment total sprachlos weil er nicht glauben konnte das sein Vater wirklich wieder bei ihnen einziehen durfte. Als er es kapiert hatte sprang er seiner Mutter um den Hals. Danach ging er zu seinem Vater zögerte kurz und schaute zu seiner Mutter als sie nickte sprang er auch seinem Vater um den Hals. Sie blieben noch kurz bei Marvins Vater und besprachen wie und wann Marvins Vater zu ihnen ziehen sollte dann gingen sie. Marvins Vater sollte in der nächsten Woche bei ihnen einziehen und im Gästezimmer schlafen. Also hatten Marvins Mutter und er sehr viel zu tun bis sein Vater bei ihnen einzog. Am nächsten Tag standen sie sehr früh auf um mit den Vorbereitungen zu beginnen. Als erstes wollten sie das Gästezimmer sauber machen dann wollten sie die ganze Wohnung putzen und zum Schluss wollten sie noch einkaufen gehen. Sie gingen also in das Gästezimmer wo Marvins Vater schlafen sollte um es sauber zu machen. Nach einer Weile sagte Marvins Mutter zu ihm dass er Bettzeug hohlen solle. Sie verbrachten die Zwei Tage noch mit vorbereiten. Als Marvins Vater kann am Mittwoch dann kam war Marvin überglücklich. Er führte ihn ins Gästezimmer und half ihm beim auspacken seiner Sachen. Und allgemein beim einrichten. Als sie fertig waren gingen sie in die Küche wo Marvins Mutter schon mit belegten Broten auf sie beide wartete. Während sie aßen erzählten sie sich was in den drei Jahren nach der Scheidung passiert war und wie es ihnen ging. Nach einiger Zeit durfte Marvins Vater endlich wieder zu seiner Ex-Frau ins Schlafzimmer umziehen worüber er überglücklich war.
Weitere Geschichten aus Marvins Leben und dem Geheimclub folgen bald.
Eure Lena

3xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

Weitere Kurzgeschichten:

Der Aufzug
Wenn ich dich hasse, hasse ich mich selbst
Der Beginn einer schweren Zeit.