Veröffentlicht: 26.04.2026. Rubrik: Satirisches
Kleinstadtgeschichten 11 -Angestaubte Mitmenschen
Angestaubte Mitmenschen

Unmöglich all diese Spinnweben zu beseitigen und dann von Altweibersommer zu reden, zu schreiben im April ist schon einen Schmunzler wert in dieser Zeit. Sichtbare Gesichtsveränderungen Opferfalten genannt zu sehen im morgendlichen Spiegel braucht Verschönerungszeit. Agile Damen hetzen von Termin zu Termin, von Torte zu Schnittchen am Abend und beliebt ist es sie gratis zu bekommen. Du siehst bekömmlich aus, wären dazu die falschen Worte.
Das Album des Lebens hat viele Fotos und auch Schonblätter dazwischen, Urlaub genannt. Nun kann die alte Dame ihre beiden Kleinhunde mit Namen "Strunk und Büdel" tanzen lassen in Worten, verschweigen es war damals in den neunziger Jahren. Der Mann, Leser oder Zuhörer glaubt alles, auch das mit dem glücklich verheiratet, klar sind es alle gewesen. Diese lustigen Witwen mit ihren Mädels Nachmittagen, die es früher regelmäßig nicht gab, werden heute ausgelebt im Cafe neben der Tchibo-Filiale. Geht man an der Glasfront vorbei wird Mann beobachtet. Aus Pilzen wurde heute mehr Pils im Glas. Mutti du hast dich verändert. In ihrem täglichen Status bei FB konnte ich es sehen und noch einen Spruch mehr jeden Tag. Es gibt schon viele davon die man kennt. So behängt wie früher sind sie nicht mehr. Echt wurde ins Bankfach gelegt, Modeschmuck ist in, seit die bunten umherstreifen in der Innenstadt, gab einen Schmuckraub. Die Halskette war echt, nicht billig. So Themen bringen Gesprächsstoff da tauscht man sich aus und hat Dinge selbst erlebt schon, ist vorsichtiger geworden.
Früher war alles besser, früher gab es keine Falten, noch kein Botox und an die Dritten dachte keiner. Gut wenn nah der DM noch ist, Haftcreme ist immer mal wieder ausverkauft.
2x


