Veröffentlicht: 12.10.2026. Rubrik: Aktionen
Da kommt Freddy
Jedes Wochenende dasselbe Theater. Simon der Sohn des Hauses Müller, hatte es nicht so mit Gartenarbeiten.
Auch die Sauberkeit ums Haus sowie Rasenmähen und Laubfegen, war ihm egal. Darum machten bislang immer Papa und Mama diese Arbeit.
In letzter Zeit allerdings, war der Alte, wie Simon seinen Vater bei Freunden immer nannte, vom wilden Affen gebissen worden.
Denn der meinte plötzlich, das wäre wohl die richtige Arbeit für Simon.
Als dieser allerdings immer anderer Meinung war, und der Sache trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachkam, drohte der Vater ihm damit, das Taschengeld zu kürzen oder gar zu streichen, wenn er den diese Arbeiten, nicht jedes Wochenende nachkäme.
Simon allerdings, der gerade an seinem Roller als Schrauber tätig war, machte sich diesbezüglich keine Sorgen, er war überzeugt, die Drohung wäre doch nur heize Luft.
Mama rief zum Frühstück. Jetzt geht es wieder los, dachte Simon bei sich. Er rechnete damit sich jetzt abermals eine Standpauke wegen Laubfegen und so, anhören zu müssen. Doch der Vater sagte zu diesem Fall nichts. Gerade wie Simon dachte, siechste, heize Luft, weiter nichts; fuhr ein Taxi auf dem Hof. Alle schauten neugierig aus dem Fenster wer doch da, zu Besuch kam.
Dem E- Taxi entstieg ein Menschenähnlicher Roboter, der mit einem kleinen Koffer in der Hand, mutig zur Eingangstür schritt.
Es läutete, Herr Müller öffnete die Tür. Eine blecherne klingende Stimme erklang, „ guten Morgen Herr Müller, mein Name ist Freddy.“
„Ja,- kommen sie doch herein.“
Frau Müller bot dem seltsamen Gast einen Platz an, worauf der sich ohne Probleme hinsetzte. „darf ich ihnen eine Tasse Öl Anbieten?“ „Ja gern“
Schlürfend mit Genuss, trank dieser Freddy alles aus, um sich dann mit den Worten „Oh, das gute Öl vom Händler, und nicht aus dem Baumarkt,“ zu bedanken.
Simon der während der ganzen Zeit mit offenem Mund dagestanden hatte, staunte nicht schlecht. Fast vergas er von seinem Brötchen abzubeißen.
„Ja liebe Familie Müller ich mache alle arbeiten rund ums Haus,“ meinte Freddy mit seiner blechernen Stimme.
„Es könne nur sein, das so hin und wieder ein Knöpfchen, vor meiner Brust, betätigt werden muss.“ „Welche, das werde ich ihnen dann schon sagen.“
So begann Freddy mit seiner Arbeit.
Als er fertig war, öffnete er am rechten Arm ein Fach, holte ein Tuch heraus, wischte sich so gut es ging den staub und Dreck vom Körper, um es danach wieder zurück zu legen.
Jetzt sollte man nur noch hinten auf seinem Rücken eine Zahl von 1bis10 drücken werden, wobei 1für sehr gut und 10 für nicht ausreichend stand.
Dann war das unbemannte Taxi wieder da. Mit einem netten Gruß, sowie den Satz auf baldiges Wiedersehen, war Freddy auch schon wieder verschwunden.
Familie Müller war vollkommen zufrieden.
14 Tage später, bekam Simon die Rechnung. Vater Müller lies sich auf keine Diskussion ein. Worauf Simon letztendlich meinte; „für diese Summe mache ich die Arbeit auch.“
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