Veröffentlicht: 12.02.2026. Rubrik: Satirisches
Fastnachtsnarren
Am 11.11. war es soweit,
eröffnet ist die 5. Jahreszeit.

Prinz Karneval nimmt im närrischen Gewand,
dem Bürgermeister den Schlüssel aus der Hand.
Dem Bürger scheint es nichts auszumachen,
er hat trotz Narren im Leben nichts zu lachen.
Später an Silvester feiert man hoch die Tassen,
um das Alte schnell hinter sich zu lassen.
Nach Geknalle und reichlich Alkohol
fühlt sich am Neujahrstag keiner wohl.
Mit dickem Schädel, mit weh und ach,
liegt so mancher bis nach Mittag flach.
Die Fastnacht dann beendet die fröhliche Narrenzeit,
die manch Einer hinterher arg bereut.
Maskiert, das Antlitz wohl verborgen,
vergessen die Menschen Not und Sorgen.
Man lacht über die Politikergilde,
was diese führen so im Schilde.
Wenn noch unverbindliche Sexeleien im Spiele sind,
entsteht so manches Kuckuckskind.
Und am nächsten Tage dann,
fängt der Alltagstrott von Neuem an.
Es gilt ab sofort härter noch zu rammeln,
um fleißig Steuern einzusammeln.
Die die Oberen in der Welt versenken,
ohne Reue und noch weniger Bedenken.
Es ist Deren wichtigstes Ziel,
dass der Michel sich ablenkt bei Vergnügen, Brot und Spiel.
(C) Jo Hannes Coltitz an Weiberfasching 2026
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