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geschrieben 2026 von Rautus Norvegicus (Rautus Norvegicus).
Veröffentlicht: 08.07.2026. Rubrik: Persönliches


Meine letzte Erzählung

Sie soll beginnen, denn ich weiß nicht, wieviel Zeit mir noch bleibt, sie niederzuschreiben. Es ist nicht so, dass ich der Meinung bin, morgen tot zu sein, aber wer weiß das schon? Außerdem gehe ich davon aus, diese Geschichte wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Story wird eher nicht
lustig werden, wahrscheinlich schwierig zu lesen, weil fragmentiert und sprunghaft. Das liegt an
meiner Konzentration, ich schweife hin und wieder mit meinen Gedanken ab und verliere mich sekunden- bis minutenlang, sitze nur da und mache nichts.

Um authentisch zu bleiben, werde ich erst am Ende eine grobe Korrekturlesung vornehmen, um sprachliche Ungereimtheiten zu verändern. Beginnen werde ich logischerweise mit dem Anfang, der schon eine ganze Weile her ist, lt. Impfpass also am 20.08.2021, ein guter, weil dokumentierter Zeitpunkt. Es fing ca. 2 Wochen vor meiner 1. Corona-Impfung an, das ist wichtig zu wissen, weil von Gegnern dieser Impfkampagne die absurdesten Verschwörungs-Erzählungen in die Welt gesetzt wurden und werden.

Der Wasserzulauf-Schlauch meiner Waschmaschine hatte ein winziges Loch und daraus spritzte und tropfte es ständig in den Unterschrank meiner Spüle. Ich hatte keinen Bock auf Schimmel und beschloss deshalb, die Ecken und Ritzen des Spülschranks gut zu trocknen, kroch dafür, bewaffnet mit einem Fön in der Hand, halb hinein. Vorher hatte ich alles so weit mit einem Aufnehmer und Küchenrolle getrocknet. Um sicher zu gehen, wollte ich einfach noch mal das Gebläse in die Ritzen halten, warm, auf Stufe 2. Eine dichte Staubwolke wurde aufgewirbelt, ich war ein wenig überrascht und nahm davon einen tiefen Lungenzug. Etwas in mir schien zu explodieren! Innerhalb einiger Sekunden durchlief mich eine Hitzewelle, vom Kopf bis runter in die Zehen. Genau so lief es mir brennend heiß von den Schultern durch die Oberarme, Unterarme, Hände und sammelte sich in meinen Fingern. Tränen schossen in meine Augen, meine Wangen und Stirn, sogar die Kopfhaut fühlte sich an, als würde sie mit kleinperligem, siedenden Wasser übergossen. Mein Magen krampfte sich zusammen, ich musste aus dem Schrank raus. Lag dann völlig verwirrt auf dem Küchenboden, aufstehen konnte ich nicht. Rutschte und robbte auf dem Bauch rüber in mein Wohn- Schlafzimmer.

Meine Haut, meine Kopfhaut, Hände, Finger, Ober- und Unterschenkel, besonders in den Beinen, Waden und Füßen loderten kleine Flämmchen. Ich hatte mein Bett erreicht, überlegte wie zum Teufel ich da rein kommen sollte, die 40 Zentimeter zu meiner Matratze hoch schienen unüberwindlich!
Zum Durchatmen legte ich meinen Kopf mit der brennenden Stirn auf meine Unterarme. Eine unglaubliche, bleierne Schwere lag in meinen Beinen, Armen, Hitze waberte auf meinem Körper. Dann hatte ich es endlich geschafft, ich fühlte mich müde, kaputt, zerschlagen, wie im Mittelalter
gerädert! Was sollte ich jetzt tun? Gar nichts, erst mal liegen, Kopf frei kriegen. Und meine Arme und Beine brannten und schienen hunderte Kilo zu wiegen. Durst, mein Mund war völlig ausgetrocknet. Millionen Nadeln stachen mir in die Haut. Anrufen, Feuerwehr, Krankenwagen, ich
ging gerade kaputt!

Aber was sollte ich sagen? Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und schlief ein. Gestern Morgen, es ist mittlerweile Juli 2026, habe ich begonnen, aufzuschreiben, was mir widerfahren ist. Manchmal, wenn ich eine Story geschrieben habe, machte ich mir Stichpunkte, um eine gewisse Struktur in den Handlungs-Ablauf zu bringen. Jetzt schreibe ich einfach drauflos, das wird bestimmt schwieriger zu lesen sein. Jeden Morgen das gleiche Desaster, ich erwache, doch wo ich mich früher kurz gereckt und gedehnt habe, um dann aus dem Bett zu springen und in neuer
Frische den Tag zu beginnen, erwartet mich jeden verfluchten Morgen eine bleierne Müdigkeit. Todmüde! Unendlich schwere Arme, Beine, Schultern. Ich kann inzwischen kaum noch gehen, es ist mehr ein Torkeln. Aber solange ich mich abstützen kann, um mein Gleichgewicht nicht zu
verlieren, ist es ok. Der Weg zur Mülltonne, den ich alle drei Tage mache, ist ein richtiges Abenteuer. Treppe runter geht ja noch, da hab ich das Geländer, an dem ich mich festhalten kann.

Ich war ja beim Arzt gewesen, nach dem Vorfall unter meiner Spüle, allerdings erst Monate später. Ich erklärte ihm genau, was passiert war. Er hörte mir gar nicht zu, guckte sich nur mein Bein an und war genervt, dass ich ihn störte. Er hatte wohl eine Affäre mit einer netten kleinen Pflegerin,
allerdings ebenso eine ihm angetraute Gattin, die wahrscheinlich wegen ihr ständig missmutig und
schlecht gelaunt war. An der Wade hatte ich ein Unterschenkel-Geschwür, ein so genanntes offenes
Bein, Ulcus Cruris. Das wurde und wurde einfach nicht besser, außerdem wurde mein betroffenes linkes Bein täglich einer Veneninsuffizienz wegen bandagiert. Das mache ich seit Anfang des Jahres selber, nicht mehr diese netten Pflegerinnen vom Pflegedienst. Schließlich hab ich bestimmt 2000 mal gesehen, jeden Tag morgens und abends, später dann nur noch ein Mal pro Tag, wie das gemacht wird.

Der Doc hatte einfach keine Ahnung von dem, was er tat. Wollte mir erst Blutdruck anhängen, obwohl der im Großen und Ganzen ganz gut war, ich habe selber ein Unterarm-Blutdruckmessgerät. Guckte sich mein Beingeschwür immer nur aus sicherer Entfernung an. Ich hatte Schmerzen, auch im Fuß und in den Zehen, aber ich sollte mir etwas gegen die Schmerzen in der Apotheke besorgen, er jedenfalls verschrieb mir nichts. Ich musste betteln, damit ich einen Termin ab 10 Uhr bekam, er fand es wohl lustig, mir Termine um 8:30 oder 9:00 Uhr zu geben, obwohl ich nur unter Schmerzen und Mühen laufen konnte. Ich hatte dann die Schnauze voll und
wechselte zu einer Ärztin. Hätte ich das nur eher getan!

Die Ärztin, sehr nett und vor allem kompetent, sah sich nur meinen Fuß und das Geschwür an, nahm sofort eine Gewebe- und, wohl gezwungenermaßen, eine Geruchs-Probe von der Wunde und veranlasste eine Analyse in einem Labor. Eine Woche später war das Ergebnis da. Die Wunde war mit einem Keim infiziert und hatte bereits begonnen, zu faulen. Frau Dr. verschrieb mir die vom Labor spezifizierten Antibiotika und auch wirksame Schmerzmittel, die zugleich das Krampfen meiner Zehen stark verhinderten. Ich fühlte mich endlich richtig gut aufgehoben, auch das Praxis-Team war sehr sympathisch und immer gut gelaunt.

Die Antibiotika Einnahme war auf 10 Tage beschränkt und auch ausreichend, mein Bein muss ich allerdings nach wie vor wegen der Veneninsuffizienz bandagieren. Das ist kein Problem, dafür brauche ich niemanden und mache es jeden Morgen nach dem Aufstehen, noch vor dem Frühstück
selber. Das inzwischen abgeheilte Ulcus desinfiziere ich aber weiterhin jeden Tag. Soweit, so gut.

Mich frustriert zunehmend diese permanente Erschöpfung, schwere, kribbelnde Arme und Beine, Füße. Morgens und abends fühlt sich meine Haut wie von einem feinen Schweißfilm überzogen an. Ich wache auf und bin noch todmüde. Habe auch einiges an Schriftverkehr mit Ämtern zu erledigen, zu meiner großen Erleichterung kann ich das alles online erledigen. Ich habe keine Ärzte hier. Einem
promovierten Hausarzt und einer promovierten Hausärztin habe ich erzählt, was vorgefallen war. Aber ich hatte ja als junger Erwachsener einen schweren Autounfall und bin seitdem schwer behindert, infolge dessen werde ich wohl auch für verblödet und unglaubwürdig erachtet. Ich
beabsichtige auch gar nicht mehr, meine Hausärztin aufzusuchen, der ich sehr dankbar bin, dass sie
mein Bein so toll und effektiv behandelt hat. Ich habe die Sache mit der Spüle angesprochen, ihr meine Beschwerden geschildert und sie sagte mir, ich solle mir hoch-dosiertes Vitamin D in der Apotheke kaufen. Sie denkt wahrscheinlich, ich lebe im Keller und sehe die Sonne nicht. Als ich die
ersten Male bei ihr war, ging es mir im Gegensatz zu jetzt auch noch richtig gut.

Doch das Leben wird aus mir heraus gesaugt. Alle ein bis zwei Monate geht es mir spürbar schlechter. Damit muss ich offensichtlich allein klar kommen und hab das so für mich angenommen. Früher hab ich gerne Geschichten geschrieben, dazu fühle ich mich seit einem Monat endgültig zu erschöpft. Ob das nun ein Wendepunkt ist, dass ich das hier schreibe, weiß ich nicht. Bin einfach zu müde. Hatte mir überlegt, ob mich unter der Spüle ein leichter Herzinfarkt oder Hirnschlag getroffen hat. Ich hatte diesen Staub ein geatmet und da hat mich der Blitz getroffen, das hatte ich schon geschildert. Linke Seite ist schwer und taub geworden, ich dachte, ich kratze ab.

Aber ohne dass ich blute oder einen gebrochenen Knochen vorweisen kann, rufe ich keinen Krankenwagen. Ich hab kein Bock, lächerlich gemacht zu werden. So etwas ist mir vor einigen Jahren geschehen, seit dem spüre ich deutlich mein Herz, manchmal ist es wie ein Stein in meiner Brust. Zu dieser Zeit hatte ich noch viel stressige Situationen mit der Arbeitsagentur, immer die Sorge, dahin zu müssen, obwohl ich so große Probleme hatte, mich im Straßenverkehr zu bewegen. Ich saß ganz easy am PC und schrieb eine Geschichte oder suchte interessante Inhalte im Internet, mich interessieren nämlich so langweilige Dinge wie Technik, Literatur oder Geschichte, fremde Länder und dortige Sitten. All das profane Zeug, mit dem man die Zeit totschlägt, wenn man sie hat. Jedenfalls hockte ich, nichts Böses denkend, am PC. Plötzlich trat mich ein Esel mit seinen Hinterläufen mit voller Wucht auf der linken Seite in den Rücken mir blieb der Atem weg!

Das wiederholte er in schneller Abfolge 4 oder 5 mal. Mir war übel. Ich rief einen Krankenwagen, kam ins Krankenhaus, hatte sehr starke Schmerzen und bekam über einen Tropf Schmerzmittel. Vorher wurde ich ja noch abgetastet; sobald
man mich nur ansatzweise an meiner linken Flanke berührte, schoss ein Schmerzimpuls durch meinen Körper. Ich rollte fast von der schmalen Behandlungsliege, so sehr zuckte mein Körper vor Schmerz zusammen. Dann begann das Schmerzmittel, ich glaube mich zu erinnern, dass es
Novalgin war, zu wirken. Die Ärzte wirkten ein wenig ratlos. Ich wurde im Krankenhaus aufgenommen, bekam weiterhin Schmerzmittel eingetropft, es war Freitag.

Ein junger Arzt, sympathisch und besorgt, sicherte mir zu, der Sache am Montag auf den Grund zu gehen und
verabschiedete sich ins Wochenende. Ich hatte durch das Medikament keine Schmerzen und war beruhigt. Am Samstag Visite. Eine junge Ärztin, die mir wohl keinen längeren Aufenthalt in der Klinik gönnte, entließ mich kurzerhand nach Hause. Fand ich nicht weiter schlimm, schließlich bekam ich Medikamente mit, die noch für weitere 4 Tage reichten.
Ich hab mich ins Taxi gesetzt und bin zurück in meine Wohnung. Der Schmerz wurde nie mehr so
dramatisch. Zwar weiß ich jetzt wo mein Herz sitzt, wie gesagt, es ist häufig wie ein Stein in meiner
Brust zu spüren. Auch hab ich dieses seltsame Herzjagen nicht mehr, das ich so häufig verspürte. Ein
Freund in Bayern, der mittlerweile an einem Krebsleiden verschieden ist, sagte mir am Telefon, dass er davon ausgehen würde, dass ich einen Herzinfarkt hatte.

Er wunderte sich sehr über die Ärzte in NRW, in Bayern hätten sie mich bei diesen Symptomen ordentlich umgekrempelt. Aber wo war ich stehen geblieben? Richtig, bei meinen Ärzten, die offenbar der Meinung sind, weil ich ja
schwerbehindert bin, wäre ich gegen weitere Krankheiten gefeit. Ich bin schon tot. Glaube ich wenigstens. Aber es ist herrlich, wenn ich den Tod, der jeden Morgen auf mir sitzt, runter werfen kann, mich zum Kaffeekochen schleppe und mir ein Leberwurstbutterbrot zum Frühstück zubereite.
Ja, ich esse wirklich fast nur Leberwurst auf Graubrot. Ich bin schon wieder saumüde, aber wenn ich jetzt einnicke, dann bin ich wieder eine kaputte Leiche beim Aufwachen und es ist noch früh.

Ich würde gern mal wieder eine Geschichte zu einem vorgegebenen Thema schreiben, in diesem Monat soll es wohl um Tiergeschichten gehen. Vielleicht komme ich noch dazu, erst mal möchte ich sehen, dass ich diesen kleinen Zustandsbericht hier fertig stelle. Eigentlich sollte der ja länger werden, aber ich fühle mich irgendwie getrieben. Wenn ich den überhaupt so in Kurzgeschichten einstelle. Der ist wohl eher eine Zumutung, dabei freue ich mich doch immer, wenn meine Stories dem einen oder anderem hier gefallen. Ich bin müde. Ich geh ins Bett, schlafe die Nacht über, dann
die Aufsteh- und Frühstückprozedur.

Nach dem Frühstück; müde. Ich muss Sachen erledigen,
schaffe das immer. Noch. Bisher hat mir keiner geglaubt, was ich sage. Ich verfluche auch, dass ich jemals Geschichten geschrieben habe, weil ich denke, mir glaubt doch eh keiner, alle halten mich für einen Spinner und Fantasten. Verdächtig finde ich ja, dass ich immer, nachdem ich geschlafen
oder ein Nickerchen gemacht habe, besonders müde und zerschlagen bin. Vielleicht Schlafapnoe, das wäre jedenfalls naheliegender als Blutdruck. Aber ob ich viel oder wenig atme und Sauerstoff aufnehme, es bleib immer der gleiche Mist. Wenn schönes Wetter, wenn die Sonne schien, dann
kommt doch immer die Energie. Man sitzt rum und plötzlich denkt man, das könntest du jetzt eigentlich eben tun und macht es einfach bis zum Ende, obwohl schon 11 Uhr abends ist. Dieser Antrieb fehlt jetzt bei mir. Ich wundere mich, dass ich jetzt schon wieder 2 Stunden überlege und tippe, ohne mit der Stirn auf die Tastatur geknallt zu sein! Das wird auch alles viel zu lang, kein Mensch wird es lesen, eine aneinander Kettung von Gedanken einer verpennten Kreatur.

Hätte ich wenigstens die Michaela noch, aber in einem Anfall von Schwachsinn war ich der Meinung, sie weg schicken zu müssen, ohne weitere Erklärung. Ich dachte, das wäre das Beste für sie, habe einfach für sie entschieden. Sie war fassungslos, wusste, dass sie, eine tolle junge Frau, die letzte
Möglichkeit in meinem Leben war. Aber so sieht sie wenigstens nicht, wie sehr ich immer mehr
abbaue, ich wiege schon wieder 75 Kilo, das sind 5 zu viel. Hab ich mir, glaube ich, im letztem Monat drauf gefressen. Frust, ich komm einfach nicht drüber weg. Michaelas Kollegin hatte mir erzählt, Michaela wäre glücklich verheiratet, Michaela, mein Engel aus der Ukraine. Daraufhin
konnte ich sie doch nicht mehr anbaggern, wenn sie verheiratet war. Das war wohl ne Lüge, aber
jetzt ist es zu spät.

Ende

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Hessehex am 08.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Rautus, Du brauchst Hilfe. Dringend.

Abenteuer Diagnose - alle verfügbaren Videos - hier anschauen
www.ardmediathek.de/sendung/abenteuer-diagnose/Y3JpZDovL25...

Könntest Du es nicht mal hier versuchen?
Es muß etwas geschehen. Bitte tu es !
Herzlichst Anne




geschrieben von Hubert Staller am 08.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo Rautus,
ich bin beeindruckt von deiner Offenheit. Eine Diagnose kann ich nicht stellen. Ich empfehle dir aber, den Rat von Anne schleunigst zu befolgen. Ganz schnell, bitte!
Mir fehlen deine Geschichten und Kommentare.
Ich wünsche dir von Herzen recht baldige Genesung.
Liebe Grüße
Hubert





geschrieben von Rika am 08.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo, das tut mir sehr Leid. Warst du denn schon mal bei einem Lungenfacharzt um deine Lunge angucken zu lassen? Ich frage wegen dem Staub, den du da eingeatmet hast. Vielleicht hat das die Lunge erkranken lassen. An Schlafapnoe habe ich auch gedacht, als du das mit der Müdigkeit nach dem Schlafen geschrieben hast. Ein Freund von mir hat das leider auch. Ich hoffe, du findest eine Lösung, damit es dir wieder besser geht.




geschrieben von Babuschka am 08.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Mein lieber Rautus,
dich hat es ja übel erwischt. Bitte versuche, wieder Mut zu schöpfen und vielleicht erneut die Ärztin aufzusuchen, die dein Bein erfolgreich kuriert hat. Sie kommt ja nicht so schlecht weg in dieser Story.

Ich hoffe, dass diese persönliche Geschichte nicht deine letzte Erzählung bleibt, denn auch ich habe deine munteren Geschichten schon vermisst.

Ich wünsche dir von Herzen eine gute Besserung!
Liebe Grüße, Babuschka




geschrieben von lüdel am 08.07.2026:
Kommentar gern gelesen.

Rautus,
ich bin genauso der Meinung wie die anderen, dass du dir dringend Hilfe holen solltest. Am besten lässt du dich ins Krankenhaus einweisen. Die Lunge röntgen zu lassen, halte ich ebenfalls für sehr wichtig.

Du hast von Staub unter der Spüle erzählt. Vielleicht waren dort auch Schimmelsporen, die dich krank gemacht haben.
Bitte schreib uns deine nächsten Erzählungen lieber aus dem Krankenzimmer. Deine Geschichten fehlen.

Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe und vor allem, dass es dir bald wieder besser geht. 💜
Lüdel




geschrieben von Angricolan am 09.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Lieber Rautus, es wurde alles schon geschrieben in Kommentaren und über NRW-Ärzte kann ich selbst ein Lied singen, da sie meist nur Euros im Sinn haben, Kranke brauchen dafür. Mann gibt sich nicht auf, man fordert. Geboren 1965, du bist noch jung im Vergleich zu mir. Man hat so dies und das, kann nicht mehr so wie einst und denkt über vieles nach, schreibt drüber. Was mir hier im Portal fehlt ist diese PN-Möglichkeit, hatte sie zurückliegend, so wie interne kleine Gruppen *ohne* ein für alle lesbar. Es half beim Austausch, leider verstarben einige meiner PN-Bekannten/Freunde. Wohin einmal unser Lebensboot fährt weiß niemand aber rudern wir doch rufend einfach weiter, eine/er hört bestimmt unsere Stimme.
Beste Grüße Angricolan






geschrieben von Butterblume am 09.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Lieber Rautus,
Ich wünsche dir von Herzen alles Liebe und vor allem, dass es dir bald wieder besser geht.

Beste Grüße
Butterblume





geschrieben von Babuschka am 09.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Lieber Rautus,
mir macht vor allem Sorgen, dass du nicht mehr schreiben magst, wo du doch bislang ein eifriger Spaß-an-der-Freud-Schreiber warst.

Ich hoffe, du findest bald wieder die rechte Freude am Leben!
Liebe Grüße, Babuschka




geschrieben von Hessehex am 09.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Rautus, ich habe hier eine Adresse, über welche man direkt mit einem Arzt schreiben kann, vielleicht möchtest Du es mal versuchen?

https://www.justanswer.de

Alles alles Gute! Anne





geschrieben von Rautus Norvegicus am 09.07.2026:

Liebe Anne,

ich fühle mich einfach zu müde und phlegmatisch. Nächste Woche werde ich mich drum kümmern. Es ist sehr nett, dass du meine Zeilen beantwortet hast☺️

Liebe Grüße
🐀
Rautus




geschrieben von Rautus Norvegicus am 09.07.2026:

Hallo Hubert,

schön, dass du meine Gedanken kommentiert hast, danke dafür☺️

🐀 Rautus




geschrieben von Rautus Norvegicus am 09.07.2026:

Liebe Babuschka,

in ein paar Wochen wird wohl alles wieder ok sein oder ich habe wenigstens Klarheit darüber, was ich gegen diesen körperlichen Zustand unternehmen kann. Hoffe ich wenigstens. Es stört mich, dass ich so aus meiner Komfort-Zone gerissen werde und etwas machen muss, wozu ich keine Lust habe. Es ist schön, von euch allen so viel Zuspruch zu kriegen👍

Liebe Grüße
🐀
Rautus




geschrieben von Rautus Norvegicus am 09.07.2026:

Ich habe ein wenig Angst, jemanden vergessen zu haben. Butterblume? Auch dir lieben Dank☺️

Liebe Grüße
🐀
Rautus




geschrieben von Rika am 09.07.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo Rautus, bei so vielen Leuten, die kommentiert haben, kann man leicht jemanden übersehen, deshalb schreibe ich meistens einfach danke für eure Kommentare, so kann ich keinen vergessen. *grins*. Und ja, das mit der Konfortzoone und etwas tun, was man nicht machen will, kenne ich sehr, sehr gut. Im Aufschieben bin ich Weltmeister ... Aber du solltest es nicht zu lange aufschieben, das hört sich bei dir schon alles sehr heftig an. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute.




geschrieben von Hubert Staller am 09.07.2026:

Hallo Rautus,
deine Geschichte lässt mir keine Ruhe. Ich hatte Ähnliches im Jahr 2005 durchmachen müssen. Weder bei meinem Hausarzt noch im KKK konnte eine eindeutige Diagnose gestellt werden. Erst in einer Spezialklinik für Lungenkrankheiten wurde Sarkoidose diagnostiziert. Sarkoidose wird auch gern als Simulanten-Krankheit bezeichnet. Eben, weil damals im Jahr 2005 weder ein Hausarzt noch ein KKK eine eindeutige Diagnose stellen konnte. Das kann nach 20 Jahren anders sein. Frage bei deinem nächsten Arztbesuch gezielt, ob eine Sarkoidose-Erkrankung der Lunge ausgeschlossen werden kann. Wenn nicht, lass dich in eine Spezialklinik für Lungenkrankheiten einweisen.
Halt die Ohren steif. In alter Frische.
Hubert



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