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geschrieben 2026 von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 24.03.2026. Rubrik: Nachdenkliches


Kleinstadtgeschichten 9

Komm mir nicht näher, halte Abstand.
Vertrauen und Misstrauen sind gebündelt in jedem Menschen vorhanden und doch wird dabei einiges zur rechten Zeit vergessen. Wer zu sehr vertraut wird Schaden erleiden. Mit dem Helfer-Syndrom ausgestattet, dabei das Denken oder Überlegen vorher ausgeschaltet, kommt der persönliche Schaden danach.
Ein Land voller Gauner wird die BRD bezeichnet. Der Blick ins Tagesgeschehen zeigt es deutlich und die Opfer sind meist ältere Menschen, Menschen denen gesundes Misstrauen abhandenkam.
Nun wird ein Aktiver lächeln, sich erinnern. Ältere vergessen oder haben den sozialen Netzwerken, den Nachrichten in ihrem Umfeld den Rücken gekehrt. Sie sind nicht informiert was so abgeht. Warum finden diese Diebstähle in Supermärkten statt, in einigen regelmäßig und die Täter entkommen unerkannt lungern bettelnd fast jeden Tag vor dem Eingang oder sind aus Langeweile innen anzutreffen, ohne zu kaufen. Da geht kein vorsichtiger Kunde mehr hin. Die Serientäter, oft Gäste von M, die erkennbar frei gelassen werden, ihnen wenn gefasst nichts passiert, keine Haft folgt. Diebstahl ist anscheinend ein Begatellvergehen. Wer von Ausweisung spricht wird ausgelacht auf Asyl-EU-Recht hingewiesen.
Im Stadtrat wird abgestimmt über ein neues Flüchtlingsheim auf einem städtischen Grundstück außerhalb der Stadt für 100+ Menschen. Hier geht es um einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. In der Stadt selbst ist jede Menge Sanierungs-stau-bedarf, von hohen Schulden die Rede und im Hintergrund lauert die Millionärs-Elite, Lobbyisten an vorderer Front. Ist derartiges ein Vergessen der eigenen Bürger, will man den Gutmenschen in sich aufwecken so nach außen hin?
Verstehen muss man es nicht, kann man es nicht, denn alles, was sich um den Steuer-Futtertrog gerne versammelt, und dann so handelt denen misstraut man, denkt an Vorteilnahme und mehr. Mit einem Rückblick kann es berechtigt sein und diese vielen, teuren, oftmals sinnlosen Gutachten zeigen, wohin Steuergelder verschleudert werden. Kleine politische Fraktionen, Wählergemeinschaften glauben durch Dauer-Auftritte die Bürger gut zu unterhalten, zu beeinflussen deren Meinung anzunehmen, deren Forderungen zu unterstützen. Wer Facebook hat, dort aktiv ist, wenn auch nur lesend kennt diese oft populistischen Auftritte nicht nur vor Wahlen. Ihre Versprechen sind haltlos, leere Phrasen nicht mehr. So drängen junge Parteigenossen nach vorne, versprechen in PostCast Form eher Märchen, was sie alles tun würden, wenn und glauben bei Kommentarkritik gleich sofort Antworten zu müssen. Wer vertraut diesen Politkindern, die bei Fragen keine Antwort haben, gleich ausweichen hin zu anderen Themen.
Lassen wir uns also weiter belügen, bestehlen und vertrauen auf staatliche Hilfe oder verlassen wir uns auf unser Misstrauen und Bitten um Abstand, dulden keine Nähe von Fremden damit nicht das Goldkettchen bei einer trickreichen Umarmung gestohlen wird.
Vertrauen ist nicht immer gut, Kontrolle ist besser und schützt vor Schaden.

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