geschrieben 2025 von Rautus Norvegicus (Rautus Norvegicus).
Veröffentlicht: 09.01.2026. Rubrik: Lyrisches
Die Absurdität des Daseins - Lyrisches - ein Schnapsdrabble 222
Stampfen des Gebeins, mumifizierte Schenkel, Zehen krallen verirrt in die perforierten Hüllen der Absurdität des Seins.
Lieblosigkeit der Nutte, Kuss vom Hund, auf den Mund. Der Gröfaz hat befohlen, hinterher, hinterher. Schalte es aus, das Gehirn. Es fällt nicht schwer!
Erwidere ihren Kuss, es ist so schön, es ist ein Genuss. Sei bemüht zu widerstehen, gemeinsam ins Licht zu gehen. Denn
verloren wirst du sein, zerquetscht und klein! Rede nicht vom Schmerz, der seziert dein Herz. Er ist dein, wird dich nie verlassen.
Versuche ihn zu lieben, denn du kannst nicht hassen. Zermalmte
Seele, zerrissenes Herz, schrei nicht. Du musst genießen. Das ist der Pfad, der dich ins Nirgendwo führt. Dort bist du frei. Verzage nicht, geh deinen Weg. Sei nicht gerührt, der Schmerz wird dich verzehren, er ist groß und mächtig, hör auf, dich zu wehren!
Krampfen des Gebeins, skelettierte Rippe, frei liegende, panisch fliehende Seele. Lasse sie entkommen, sie muss dir entfliehen, ihre Bestimmung ist seit ihrer Gefangenschaft in dir, zu fliegen, zu siegen.
Verharren des Gebeins, Agonie des Seins. Gedanken kumulieren, sind Kumpane der Gravitation. Je dichter desto schwerer, sie durchschlagen deinen Körper, hinterlassen brennende Leere und still stehende Pupillen. Verdammnis der Betrübtheit, Medikamente des Heilers, Sud des Grauens!
Erstarrendes Gebein, es ist vorbei, es ist zu spät! Warum hast du dich gewehrt, hättest dir so viel ersparen können!
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