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4xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Rika.
Veröffentlicht: 08.05.2026. Rubrik: Aktionen


Im Wald der Fantasie, ein magisches Abenteuer

Kapitel 1: Die Bewohner des Waldes

Man sagte, dieser Wald entstand durch die Fantasiebegabung einer jungen Frau Namens Rika. Er war sehr groß und beherbergte unterschiedliche Völker. Im südlichen Teil des Waldes hielten sich einige Feen auf, welche meist in der Luft unterwegs waren. In der Mitte des Waldes war ein kleiner See zu sehen, und wenn man ihm folgte, fand man das blaue Meer. Überall im See und im Meer lebten Nixen. Etwas nördlich der Feen lebten geflügelte Einhörner, welche magisch begabt waren. Sie konnten ihre Kraft zur Heilung nutzen. Rika war die Einzige, welche auf einem Einhorn reiten durfte, sonst durfte niemand auf ihnen reiten. Im Osten des Waldes lebten einige gute Hexen. Leider jedoch war der Wald nicht nur ein Ort des Friedens. Weit im Norden lebte eine böse Hexe, welche verbannt worden war, und etwas weiter Nordöstlich lebten riesige, furchterregende Vögel, Greifen genannt. Immer wieder entführten diese eine Hexe aus dem Wald und hielten sie in ihrem Nest gefangen. Die Feen und Einhörner konnten zum Glück schnell ausweichen, wenn ein Greif auftauchte, aber eine Hexe musste erst auf ihren Besen steigen und einen Zauberspruch sagen. Dann war es meist zu spät. Außerdem waren diese Vögel sehr schnell. Die Nixen wurden von ihnen nicht belästigt, da sie sich stets unter Wasser aufhielten. Gerüchte besagten, die böse Hexe Amanda würde die Greifen aussenden, um sich für ihre Verbannung zu rächen. Außerdem lebten in diesem Wald noch einige Tiere wie Hasen, Adler und Rehe, die man eben in einem Wald kannte. Die einzige Fähigkeit, welche diese Tiere besaßen war, dass sie mit den anderen Bewohnern des Waldes und auch mit Rika sprechen konnten.

Kapitel 2: Ein Problem

Als Rika an diesem Tag ihren fantastischen Wald betrat, wurde sie bereits von Einhörnern, Feen und Hexen begrüßt. Sie standen vor einer Waldquelle, welche durch den See gespeist wurde und dafür sorgte, dass Magie sich wieder regenerierte. Alle magischen Völker des Waldes hatten damals diese Quelle mit ihrer Magie erschaffen. Nun erschienen auch Nixen. Sie hatten sich vom See zur Quelle spülen lassen und standen nun auf dem Wasser, als wäre es fest. "Guten Tag, Rika", sagte ihre Nixenfreundin Xara. Rika winkte all ihren Freunden zu. "Weshalb haltet ihr hier eine Versammlung ab?", fragte sie. Akari, ihre beste Freundin und Hexe, wandte sich zu ihr um. Auf der Schulter der Hexe saß eine Eule Namens Tamira, und sie hielt einen Kater Namens Kasimir in den Armen. "Kiki ist verschwunden!", rief sie, und Rika zuckte zusammen. Kiki war noch ein kleines Hexenmädchen, welches noch recht unvorsichtig war und gerne im Wald Abenteuer erlebte. "Wir haben ihren Rabengefährten tot auf dem Waldboden gefunden", fügte eine andere Hexe hinzu. Rikas Herz setzte einen Schlag aus. Hexen besaßen Gefährten, meist waren es Katzen oder verschiedene Vögel. Wenn eine Hexe ihren Gefährten verlor, bedeutete dies nichts Gutes. Im schlimmsten Fall konnte dieser Verlust dazu führen, dass die Hexenkraft dezimiert wurde oder ganz verschwand. Daher lebten Hexen meist so lange wie ihre Vertrauten. Rika spürte Wut in sich aufsteigen. Sie wollte nicht, dass ihr magischer Wald weiterhin durch die böse Hexe und die Greifen zerstört wurde. Denn mit jedem Verlust eines magischen Waldbewohners passierte genau das. Wenn eines Tages niemand mehr hier lebte, zerfiel der Wald, und das musste Rika verhindern! "Wir müssen etwas tun!", meldete sich Ciara, Rikas Einhornfreundin zu Wort. "Aber was?", fragte eine leise Feenstimme. Sie gehörte Kara, einer noch recht jungen Fee mit grünen Flügeln, welche sich nun auf Rikas Schulter setzte. Plötzlich kamen einige Adler angeflogen. "Wir können zwar nicht viel tun, da wir nicht magisch sind, aber vielleicht können wir versuchen, die Greifen zu vernichten", bot der Größte von ihnen an. "Versucht es, aber seid vorsichtig!", rief Rika, und die Vögel flogen davon. "Wir müssen die Kraft der Hexen blockieren und sie töten, es hat keinen Sinn, weiterhin auf gewaltfreie Art sie dazu zu bringen, ihr Verhalten zu überdenken. Wenn unser Wald friedlich werden soll, muss sie weg!" Alle nickten Estrella, der Oberhexe zu. "Ich schlage vor, dass wir uns gleich auf den Weg machen. Alle Hexen fliegen voran, hinterher fliegen die Feen. Ihr könnt mit den Elementen und Pflanzen sprechen und seid daher nützlich für den Kampf. Die Einhörner fliegen als Schlusslicht, um Heilung leisten zu können." Sie sah Rika für einen kurzen Moment an. "Und du, Rika, nutz die Kraft deiner Gedanken, wenn es sein muss." Rika nickte. Die Bewohner des Waldes hatten ein wenig Respekt vor Rikas mentalen Kräften, da sie sich von allen anderen Magieformen unterschied. "Wir wollen auch helfen", sagte Xara plötzlich. Rika blickte die Nixe verdutzt an. "Wie willst du das tun?", fragte sie. "Wir können das Wasser bändigen, also können wir auch das Meer dazu bringen, Wellen entstehen zu lassen, welche uns nach Norden bringen. Zwar ist der Wald dann überflutet, aber das ist immer noch besser als eine böse Hexe und Greifen hier zu haben." Alle nickten, und Rika stieg auf Ciara. Das Einhorn flog sofort los, blieb aber hinten, wie es die Hexe gesagt hatte. Bald sah Rika auch schon vier große Adler, welche sich einen erbitterten Kampf mit einem Greifen lieferten. Der Greif war etwa doppelt so groß wie ein Adler und unglaublich schnell. Rika hatte schon das Gefühl, die Adler würden den Kürzeren ziehen, da sah sie ihre Feenfreundin Kara. Diese ließ grünen Feenstaub erscheinen, und plötzlich wurde der Wind um den Greifen stärker. Dieser versuchte sich dagegen zu wehren, doch der riesige Sturm hielt ihn fest und brach ihm einen Flügel. Eine Nixe tauchte auf einer Welle auf und traf den Gegner mit riesigen Eiszapfen am Kopf, sodass dieser zu Boden fiel und sich nicht mehr rührte. Die Gruppe flog weiter und fand zwei weitere Greifen. Eine der Feen ließ Pflanzen entstehen, welche den Greifen umschlossen und ihn festhielten, während Xaras Eiszapfen für einen schnellen Tod des Ungetüms sorgten. Der zweite Greif wollte flüchten, doch die Adler hatten sich schnell in seinem Hals verbissen. Während der Greif abgelenkt war, ließen die Feen abermals ihre Pflanzenmagie wirken und brachen dem Greifen beide Flügel. Die Adler erledigten dann den Rest. "Ich hoffe, das waren alle Greifen", meinte Ciara. Und tatsächlich begegneten sie keinem weiteren Greifen mehr.

Kapitel 3: Die böse Hexe

Je weiter sie in den Norden des Waldes gelangten, umso kälter wurde es. Plötzlich gab Xara ein Zeichen. "Die Wellen können uns nicht weitertragen", erklärte sie. "Sie würden sofort zu Eis werden." Erst jetzt entdeckte Rika die Eiswüste, welche langsam näher kam. Daher kam also die Kälte. "Meine Versuche, das Eis wieder in ungefrorenes Wasser zu verwandeln, waren leider vergeblich, und obwohl wir auch Eismagie beherrschen, würden wir auf dem Eis lange nicht so schnell vorankommen", erklärte die Nixe. Rika nickte. "Dann warte lieber hier auf uns", schlug Akari vor, und Xara gab den anderen Nixen zu verstehen, dass sie hier warten sollten. Sie setzten sich auf die beschworenen Wellen und winkten. Bald schon hatte die Gruppe das Haus der bösen Hexe erreicht. Alles um das Haus herum bestand nur noch aus Eis. Die Oberhexe stieg von ihrem Besen und murmelte einen langen, komplizierten Spruch vor sich hin. Plötzlich ging die Tür auf, und eine uralte Frau kam aus dem Haus. Ihr Lachen war so böse, dass es Rika eiskalt den Rücken hinunterlief. "Ich freue mich so sehr, dass ihr nun alle gekommen seid!", rief sie. "So brauche ich euch nicht einzeln entführen lassen! Auch wenn ihr die Greifen getötet habt, welche ich erschaffen habe, wird euer Wald der Fantasie bald nur noch eine Erinnerung sein!" Eine kleine Maus saß auf der Schulter der Hexe. "Das ist Kiki, mein jüngster Fang!", rief die Hexe weiter. "Wollt ihr auch noch die anderen Gefangenen sehen, bevor es euch gleich wie ihnen ergeht?" "Schluss jetzt, Amanda!", rief Estrella und hob die Hände. "Deine Herrschaft wird hier und jetzt enden!" Amanda lachte erneut und blickte die Oberhexe böse an. "Das glaube ich nicht, liebste Estrella." Ihre Stimme triefte dabei vor Sarkasmus. "Du wirst die Erste sein, welche ich gefangennehme." Sie hob eine Hand, und plötzlich fiel die Oberhexe zu Boden und schloss die Augen. Akari versuchte, sie zu wecken, doch es ging nicht. "Das ist ein uralter Schlafzauber. Glaubst du wirklich, du könntest sie wecken?" Akari versuchte einen Gegenzauber, doch plötzlich stand sie starr wie eine Statue. Die Feen riefen die Elemente der Natur zur Hilfe. Ein Sturm zog auf und wollte die Hexe fangen, doch diese hob nur lächelnd ihre Hand. Sofort verschwand der Wind wieder. "Feenmagie", sagte sie abfällig. "Glaubt ihr wirklich, ihr könnt mir damit schaden?" Ciara flog zur schlafenden Hexe und versuchte, sie mit ihrer Einhornmagie zu befreien, ohne Erfolg. "Verschwinde, du Einhorn!", rief Amanda. "Leider bist du gegen böse Magie immun, sonst würde ich dich jetzt vernichten!" Die Feen versuchten erneut, ihre Magie gebündelt gegen Amanda zu schleudern, doch sofort antwortete die Hexe mit einem Fluch. Die Feenflügel verloren ihr Leuchten, und sie sackten zusammen. Rika sah sich um und erkannte zu ihrem Schrecken, dass nur noch die Einhörner und sie selbst frei waren. "Deine Freunde werden bald sterben", sagte Amanda und lachte. Scheinbar freute sie sich daran, Rika zu quälen. Da kam Rika ein Gedanke. Sie musste ihre Gedankenmagie nutzen, um gegen die Hexe etwas auszurichten. "Du wirst meine Freunde niemals bekommen!", rief sie und funkelte Amanda böse an. "Lass sie qualvoll sterben", dachte sie, und ihre Magie floss aus ihr heraus. "Was soll das!", rief Amanda und ging zu Boden. Rika sah mit Genugtuung zu, wie sie sich vor Schmerzen krümmte, bis sie nach wenigen Minuten starb. Kaum war die Herrschaft der bösen Hexe beendet, verschwanden die Zauber, welche auf den Gefangenen lagen. Alle verschwundenen Hexen tauchten wieder auf, und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zurück in den Wald der Fantasie.

Vorläufiges Ende. Vielleicht gibt es eines Tages erneut ein Abenteuer aus diesem Wald

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von CaptainX am 08.05.2026:

Hallo Rika,
eine gelungene Story voller Magie und gut erzählt. Dieser Wald könnte eine mächtige Bühne für spannende Fortsetzungen sein.

Gruß
CaptainX

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