Veröffentlicht: 03.07.2026. Rubrik: Unsortiert
Dialog mit meineme inneren Ich
Dialog mit meinem inneren Ich (es)
Ich: Hallöchen, bist du da?
Es: Wo soll ich sonst sein?
Ich:Heute gehe ich zum Sport!
Es: Das will ich sehen! Du willst doch schon seit
Monaten bzw. Jahren zum Sport gehen!
Ich: Ja, und du hast mir immer schön suggeriert! „Wozu
denn, lohnt sich nicht, in deinem Alter!
Es: Natürlich jetzt haben wieder die anderen schuld!
Ich: Du bist meine innere Stimme. Wahrscheinlich,
höre ich zu oft auf dich!
Es: Höre, mal lieber auf deinen Bauch, denn davon hast
du ja reichlich!
Ich: Siehst du, wie du mich wieder fertig machst!
Es: Ich bin die Einzige, die zu dir ehrlich ist. Und wie
oft höre ich dich sagen „was sehe ich im
Spiegel? Und dann heulst herum.“
Ich: Sei ruhig!
Es: Kann ich anatomisch nicht! Übrigens, hast du heute
schon ein Stück Kuchen gekauft?
Ich: Was soll diese Frage? Kannst du mal etwas
Motivierendes von dir geben?“
Es: Der Bäcker hat geschlossen!
Ich: Es reicht, ich muss wieder mehr Yoga machen,
tiefes Atmen und dann bekomme ich dich aus
meinem Kopf.
Es: Deine Naivität erschreckt mich immer wieder aufs
neue! Ich bin der Boss, ich weiß alles. Ich speichere
in einer Sekunde 80.000 Informationen.
Ich: Du machst mir Angst!
Es: zum 10000sten Mal, sage ich dir negative oder
positive Gedanken, die dann genau diese beiden
Gefühle erzeugen! Das ist meine Macht! Es kann
nur eine geben! (Das war jetzt ein Scherz)
Ich: Ok, ich versuche es: Ich bin dünn!
Es: Nein bist du nicht!
Ich: Du bist gemein!
Es: Sage besser, ich freue mich darauf, meinen Körper
noch dünner zu machen!
Ich: Wie dünn?
Es: Ich bin dein Speicher für verborgene Gefühle,
Erinnerungen, Glaubenssätze, Erlebnisse,
Sehnsüchte und Hoffnungen.
Ich: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich habe in dreißig
Jahren 30 Kilo zugenommen!
Es: Wem willst du die Schuld geben?
Ich: Kann mich gut erinnern, an drei Büchsen
gezuckerter Kondensmilch in der Schwangerschaft,
an die vielen Tüten Sahnebonbons in deinem
Schreibtisch, an die Kuchenorgien am Nachmittag
zusammen mit den Kolleginnen, an die Feten mit
Alkohol und an die heimlichen Fressattacken in
der Nacht!
Ich: Ich hasse dich! Das hatte meistens psychische
Ursachen!
Es: Nein, du hasst mich nicht, du stellst dich nur nicht
der Realität! Unterdrückte Gefühle machen krank,
also lass es raus! Sonst ist dein Immunsystem
bald im Arsch! Suche dir einen Therapeuten!
Ich: Was hältst du von einer Schönheitsoperation?
Es: Nichts, Bullshit! Gut, ich helfe dir, denn ich bin
dein innerer Boss!
Ich: Na, dann mal los! Bin ganz Ohr.
Es: Sprich mir nach: ich esse bewusster und bewege
mich mehr, jeden Tag! Ich liebe Gemüse in allen
Formen!
Hallo, wo bist du hin?
Ich: Ich höre jetzt mal auf meinem Bauch und der sagt:
Nimm dich so, wie du bist und mache in bestimmten
Situationen das Licht aus!
(singend) — Dicke sind zum Glück nicht so verrückt.
Dicke bleiben immer friedlich, regen sich nicht auf
und dadurch sind sie immer gut drauf.
Es: Sprich mir nach: Mein Körper ist schlaff und wird
immer schlaffer! Bist du eingeschlafen?
Ich: Sage ich dir nicht! Mir gehen so viele Sachen
durch den Kopf.
Es: Lass los und entspanne dich! Du musst immer
wieder folgende Sätze wiederholen,
„ich bin zufrieden mit mir!“ Das speichere ich für dich ab.
Ich: Ok, willst du auch einen Ingwertee?
Es: Igitt.
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