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5xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Doris Fischer.
Veröffentlicht: 20.07.2026. Rubrik: Nachdenkliches


Was für ein Sommer !

Sommer, das ist eine wunderschöne Jahreszeit, die für die Menschen Erholung, Freude, Entspannung, Ferien, Lust auf Reisen, Grillpartys, Schwimmbadbesuche und viele andere angenehmen Dinge bringen sollte. Doch dieser Sommer ist kein „normaler“ Sommer mit „normalen“ Temperaturen, wie wir sie aus früheren Zeiten gewohnt sind. Nein, in diesem Sommer kommen viele Menschen an ihre Belastungsgrenzen, denn die erste Hitzewelle im Juni bescherte uns Temperaturen von über 40 Grad in Verbindung mit Starkregen und Gewitter, in manchen Gegenden nur extreme Trockenheit, sinkende Wasserpegel, ausgetrocknete Flussläufe, dürre Natur soweit das Auge reicht, tropische Temperaturen in der Nacht, überhitzte Städte und Wohnungen. Man liest von Waldbränden, von tausenden von Hitzetoten. Solch ein Sommer bringt keine Freude, sondern ganz erhebliche Belastungen für Menschen und Tiere, für die Natur, für unsere Umwelt schlechthin.
Wir befinden uns schon seit etlichen Jahren mitten im Klimawandel, der nicht mehr zu stoppen ist, vor allem wenn alles so weiterläuft wie bisher. Die Erwärmung unseres Planeten schreitet unaufhörlich voran und wir Menschen schauen zu und leugnen außerdem noch, wenn man sich so umhört, dass das nicht der Klimawandel ist. Denn extreme Wetterverhältnisse gab es früher auch schon, wird behauptet, und der Mensch hat dies alles nicht zu verantworten!
Wer kann denn dann dafür verantwortlich gemacht werden, wenn nicht der Mensch?
Beschäftigt man sich ein wenig mit Klimaforschung, so wird man feststellen, dass sich die Wissenschaftler in dieser Frage einig sind: fast 100 Prozent der offiziellen Publikationen bestätigen, dass die menschlichen Aktivitäten – allen voran die Verbrennung fossiler Energieträger, Abholzung des Regenwaldes, industrielle Landwirtschaft, Veränderung der Atmosphäre durch Emissionen - die Hauptverursacher für die voranschreitende Erderwärmung sind.
Somit steht ganz klar wissenschaftlich fest, dass der Mensch die Hauptursache für den Klimawandel ist – und diese fundierte Tatsache kann und darf nicht mehr geleugnet werden!
Bekennen wir uns endlich alle schuldig, an der Zerstörung unseres Planeten bewusst und gewissenlos mitzuwirken, und fangen wir heute damit an, unser Denken und Handeln grundlegend zu verändern und Verantwortung für alle Lebewesen auf unserem Planeten zu übernehmen, bevor es zu spät ist!

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Butterblume am 20.07.2026:

Dankeschön für deine Geschichte.

So sehe ich das auch.
Beste Grüße




geschrieben von Angricolan am 20.07.2026:

Es sind normale Sommer mit Blick zu den Perioden die die Erde schon hinter sich hat. Der gierige Mensch tut sein Bestes dafür damit es schneller geht, stimmt. Nur ist es nicht der Normalbürger, sondern der Wunsch weniger nach mehr Wirtschaftswachstum.
Wer bezahlt all die Wissenschaftler, die dann wie verlangt sich äußern mit gefülltem Konto?
Auch du bist es, der unbedarft alles macht damit deine Lebensform erhalten bleibt.
Auszug aus : Kolummne eines kritischen Bürgers ( im Net 2025 beendet+gelöscht)




geschrieben von ehemaliges Mitglied am 23.07.2026:

Das Grundproblem ist: Die Erde trägt zu viele Menschen. (Club of Rome)




geschrieben von Catarina am 23.07.2026:

Ich kann Hessehex nur zustimmen. So lange die Weltbevölkerung weiter wächst, wird sich am Klimawandel nichts ändern.
Indien ist seit 1950 von ca. 346 Mio. Menschen auf rund 1,48 Mrd. im Jahr 2026 gewachsen – ein Anstieg um mehr als 300 %.

Afrika ist seit 1950 von ca. 228 Mio. Menschen auf rund 1,55–1,59 Mrd. im Jahr 2025/2026 gewachsen – ein Anstieg um etwa 580–600 %.

Auch wenn in Europa die Geburtenrate zurückgeht, das kann Europa nicht auffangen.





geschrieben von HanaLores am 23.07.2026:


Danke für deine treffende Analyse, Doris. Es war übrigens, zumindest hier im Südwesten schon die zweite Hitzewelle dieses Jahr.
Fast noch schlimmer als die Klimakrise zu leugnen finde ich Scheinargumente, um sich aus der Verantwortung zu stehlen.
@Kargut: Eigentlich wollte ich deine teilweise sehr bedenklichen Beiträge nicht mehr kommentieren, aber du machst es mir echt schwer...
Liebe Grüße
Hana




geschrieben von Angricolan am 24.07.2026:

Mal vorab wer ist @Kargut?

Warum leben wir heute mit allem *negativem um uns herum?
Nun dazu bedarf es mehr wissen und nicht nur oberflächiges aus den bekannten Medien. Es ist eine negative Entwicklung die viele Ursachen hat. Hier mal eine zu nennen ist die Religion, der Glaube an jeden Unsinn wo angeblich beten immer hilft. Nicht ohne Grund gehen die einstigen Christen jetzt andere Wege, weg von der Glaubenssklaverei.
Der Spendenwahnsinn, wofür eigentlich wirklich, wenn nicht hinterfragt, fördert alles, schafft so mehr Menschen da wo Hunger und Armut herrscht und Missionare es noch fördern. Die Erde saugt sich aus, verändert sich ständig.
Man kann drüber schreibend jammern, zeigen so seine eigene Hilflosigkeit.





geschrieben von Andy Loginius am 24.07.2026:

In den 70ern war das Ozonloch das große Schreckensbild. Heute hat sich die Ozonschicht dank FCKW‑Verbot weitgehend erholt — ein Beispiel dafür, dass Probleme lösbar sind.

Zu den Kommentaren von Catarina und Hessex:
Die Zahl der Menschen ist nicht automatisch der Hauptgrund für den Klimawandel. Menschen „reduzieren“ oder „kastrieren“? Natürlich nicht. Panik führt zu nichts.

Die Natur ist anpassungsfähig. Arten verschwinden, neue entstehen — Dinosaurier, Mammuts, Neandertaler sind Geschichte, andere Spezies kamen nach. Das ist Evolution. Veränderungen gehören zum Planeten, und wir sollten differenziert statt alarmistisch darüber sprechen.




geschrieben von Catarina am 25.07.2026:

Siehe auch meinen Text:
SOMMER vom 24.06.

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