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8xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von AndyLoginius (Andy Loginius).
Veröffentlicht: 04.09.2026. Rubrik: Kürzestgeschichten


Fabel: " DER BUNTE FUCHS UND DIE GRAUEN TIERE" Septemer Aktion

In einem großen Wald lebten viele Tiere, und alle hatten beschlossen, „harmonisch gleich“ zu sein.
Sie trugen graue Fellmäntel, gingen denselben Weg zur Wasserstelle und sagten jeden Morgen denselben Satz:
„Heute ist ein durchschnittlicher Tag.“
Das machte alles sehr einfach.

Nur ein Fuchs störte.
Sein Fell war bunt wie Herbstblätter, und er lächelte an Tagen, an denen laut Waldkalender „neutrale Stimmung“ vorgeschrieben war.
Er sagte Dinge wie: „Ich mag es anders.“
Die anderen Tiere waren empört.

Der Rat der Tiere traf sich sofort.
Drei Stunden lang diskutierten sie, ob man den Fuchs verbieten sollte.
Am Ende entschieden sie sich für eine mildere Lösung:
Sie erklärten ihn zum Wunder des Waldes.
Denn Wunder sind selten, unverständlich und müssen sich nicht an Regeln halten.

Seitdem lebt der Fuchs weiter im Wald.
Er ist immer noch anders.
Die anderen Tiere sind immer noch gleich.
Aber jetzt haben sie wenigstens ein Wunder, über das sie sich wundern können.

Moral:
Wer anders ist, stört manchmal die Ordnung — aber oft macht genau das die Welt wunderbar

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Geschichte Nummer 10764

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Rautus Norvegicus am 05.09.2026:

Eine wunderbare Kurzgeschichte!😄




geschrieben von Angricolan am 05.09.2026:

Der blaue Fuchs, warum wurde er als bunt nur bezeichnet?
Nun, noch immer trauen sich viele nicht gewisse Phänomene in unserer bunten Welt direkt zu benennen und zum Glück gibt es dafür diese Art von Ausdrucksweisen die noch nicht verboten sind.
Nebenbei erwähnt dem blauen Club gehöre ich nicht an, zu den Altparteien pflege ich kritische Worte zu schreiben, vor Ort sie auszusprechen. Somit, erwähne es hier, bin ich Kritik gewöhnt da nicht zu den Lemmingen zugehörig.
Deine Geschichte gefällt mir, mag derart zweideutige Texte.
Wochenendgrüße aus dem Regenland, Angricolan




geschrieben von Mittermayer Christa am 05.09.2026:

Fabeln haben immer recht. Tiere sind gescheiter als Menschen. christa




geschrieben von Mittermayer Christa am 05.09.2026:

Fabeln haben immer recht. Tiere sind gescheiter als Menschen. Christa




geschrieben von Rika am 06.09.2026:

Du hast das Thema wunderbar getroffen. Allerdings habe ich im Gegensatz zu Angricolan dabei keine Zweideutigkeit bemerkt. Kann aber auch daran liegen, dass ich so etwas ohnehin nicht gut erkennen kann.

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