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geschrieben 2026 von Rika.
Veröffentlicht: 29.09.2026. Rubrik: Aktionen


Die Teufelshexe, Teil 2

Ich hatte ganz vergessen, die Fortsetzung zur Geschichte zu schreiben, worum es um eine Hexe geht, die sich immer anders fühlte. In der ersten Geschichte stellte sich heraus, dass dieses Mädchen die Tochter einer Fee, der Göttin des Waldes ist. Hier kommt jetzt Teil 2 der Geschichte.

"Wie können uns die Hexen bei diesem Energiedämon helfen?", fragte Xakari die Waldgöttin. "Hexen haben Heiltränke. Wenn der Dämon mit diesen beworfen wird, setzen sie ihm zu, da sie genau das Gegenteil dessen sind, aus was er besteht. Er wird versuchen, die Energie der Heilmagie, die von den Hexen und ihren Tränken ausgeht, zu absorbieren und in seine Magie transformieren. Das wird länger dauern als sonst. Während der Dämon so abgelenkt ist, schlagen wir zu." Xakari nickte und erklärte den Hexen den Plan. Noch etwas skeptisch, aber ohne eine andere Option holten die Hexen ihre Heiltränke. Sie schleuderten diese auf den Dämon und sprachen einen Zauberspruch, der diese verstärkte. Der Energiedämon schrie wütend und gequält auf. Während er sich auf die Absorbtion konzentrierte, fügten Xakari und ihre Mutter ihre Magien zusammen. Bevor das böse Wesen mit der Transformation der Magie fertig war, schleuderten die guten Feen ihre geballte Kraft auf ihn zu. Mit einem Aufschrei starb der Dämon und zerfiel augenblicklich zu dunkler Asche.

Doch der schwierigste Kampf stand ihnen noch bevor. Ein dämonischer Hexer stand plötzlich mitten im Hexenwald. "Meinen Energiedämon konntet ihr noch bekämpfen", zischte er. "Aber ich bin ein dämonischer Hexer. Ich kenne alle Hexensprüche." Er hob die Hand und murmelte einen Spruch. Sofort legte sich ein Fluch über die Hexen, der ihre Magie und Bewegungen sofort blockierte. Die Hexen gingen in die Knie und hielten sich gequält die Köpfe. Auch Xakari spürte, wie der Fluch nach ihr greifen wollte, doch sie schleuderte ihn mit ihrer gesamten Willenskraft davon. Ihre Feenmagie half ihr dabei. "Du hast verloren!", rief sie und eröffnete den Kampf gegen den Hexendämon. Dieser sah sie mit weit aufgerissenen Augen an. Er hatte noch nie eine Hexe oder Fee gesehen, die seinen Fluch abschütteln konnte. Da Xakari jedoch keine gewöhnliche Feenhexe, sondern die Tochter der Waldgöttin war, war sie dazu in der Lage. Gemeinsam mit ihrer Mutter schleuderte sie ihre Feenmagie auf den Dämon. Kurz darauf zerfiel auch er zu dunkler Asche.

"Wir müssen das Portal zur Dunkelheit versiegeln", erklärte die Göttin. "Mit Feen- und Hexenmagie." Die Hexen folgten Xakari und der Göttin bis zu einem dunklen Riss im Wald. Durch diesen waren die dunklen Dämonen gebrochen, da war Xakari sich sicher. Bildet einen Kreis und legt eure Hände auf den Riss", befahl die Waldgöttin. Alle taten, was sie befahl und ließen ihre Magie in den Riss fließen. Gerade wollte noch ein dämonisches Wesen durch den Riss brechen, doch da versiegelte er sich auch schon.

Zwei Tage später wurde ein Fest zu Xakaris Ehren gefeiert. Hexen, Feen und andere friedliche Waldwesen waren da. Es bildete sich eine Alianz zwischen den Wäldern und deren Bewohnern. Jeder durfte nun wohnen, wo er wollte. Der Hexennebel verschwand, und damit wurde auch die Trennung der Waldabschnitte außer Kraft gesetzt. Xakari wurde nun von allen akzeptiert, denn sie wussten nun: Xakari war kein Teufelswerk. Sie war anders und doch wunderbar.

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