Veröffentlicht: 05.10.2026. Rubrik: Lyrisches
An Emelie
Ich wandere mit geschlossenen Augen die Buchrücken ab, deren Namen ich schon kenne, als wären sie in den Staub dieser Wohnung geschrieben. Silberlockig liegt er da, der Glanz von einst. Die Melodie der Grammophone, welche im Laufe dieses Lebens hier gespielt.
Das Fenster einen Spalt geöffnet, der Laden an der Hauswand fest, ein Käuzchen ruft von weiter Ferne und die Sonne baut sich in meinem Haar und Mantel ihr Nest. Spinnenweben webten viele Stunden, die verlassen waren. Nun murmelt mit dem Bache fort, was war, und kommen wird das Neue das geformt noch liegt in Sternen. Eltern, Kinderpracht, ich hör sie schon.
Meine Hand sie greift was geblieben ist zu tun, dass deine Liebste Buch von einst ich mir nun und ströme los in deinem Bache, auf deinem Wege, dir nach ins Ungewiss..
/ An der Stelle möchte ich sagen, die erzählende Person begeht am Ende keinen Freitod. Alle weiteren Varianten wie es weiter geht überlasse ich gerne dem Leser <3
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