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geschrieben 2026 von Silbermöwe (silbermöwe).
Veröffentlicht: 17.10.2026. Rubrik: Lustiges


Der Sonnenschirm

Seit diesem Sommer haben wir einen großen Sonnenschirm, unter dem wir gerne bei schönem Wetter, unseren nachmittags Kaffee trinken. Das hat sich so richtig eingespielt.
Wir wohnen in einer sehr Ländlichen Gegend. Jetzt im Sommer, fahren hier viele, auch die wir gut kennen, mit dem Fahrrad vorbei. Eine hohe Hecke, friedigt die Sitzecke ein.
Somit sind wir nicht nur für den leichten Sommerwind geschützt, sondern diese Hecke, lässt ebenfalls keine Einblicke zu;
wobei allerdings, der Hecken überragende, geöffnete Schirm, von der Straße aus, erahnen ließ, dass sich im Schatten darunter, die Bewohner des Hauses, es sich gemütlich gemacht hatten.
Wobei dadurch wiederum, der ein oder andere Freund, dessen Fahrrad, eine Auszeit gebrauchte; so nannten wir es scherzhaft; sich zu uns gesellte.
Wer sich allerdings nicht ganz sicher war, lauschte zuerst, um dann die Stimmen der Personen zu vernehmen, die dort Platz genommen hatten, um dann, mit einem kleinen Schlenker wieder um zu drehen.
Hierbei ging es dann nicht nur ums Kaffee trinken, sondern auch um Unterhaltung, spaß, sowie Geselligkeit, die vor allen Dingen für unseren behinderten, leider auch, Krebs erkrankten Sohn, der sich für alles was Landwirtschaft, Nachbarschaft, sowie Ereignisse im Dorf und Umgebung betraf, sehr interessierte.
Er lebte in dieser Stimmung von Erfahrungen, Spaß und Freude richtig auf, wodurch er mit lachen sowie Debattieren, vieles auch selber zur guten Unterhaltung, beitrug. Das war sehr wichtig für ihn.

SatirepatzerSatirepatzerSelbst bei Regen leistete der Schirm, uns gute Dienste.
Unter seinem Schutz, war es trotzdem warm, wobei man fast, durch die fallenden Geräusche von den Regentropfen, dasselbe Feeling, wie in einem Zelt verspürte. Außerdem rückte man näher zusammen, damit auch ja Niemand, einen Tropfen vom kühlen Nass abbekam.
Auf jeden Fall war für 5Persohnen immer genug Platz.
Doch auch mit 7Persohnen, haben wir schon unter diesem Schirm ohne Unbehagen gesessen, den dabei konnte es dann, zumal auch noch ein Windlicht auf dem Tisch stand, Uhrig gemütlich werden.
Das einzige Problem war der Wind, denn der, ließ sich nicht austricksen.
Nein, im Gegenteil, bei starkem Wind, flatterte der Schirm beängstigend. Da bekam man schon die Sorge, er würde von den Windböen kaputt gehen, oder sogar umfallen. Doch das passierte nicht.
Wir vermuteten daher, dass läge wohl an seinem Großen schweren Stand Fuß, dessen Hohlraum, bis zum oberen Rand, von uns, mit kleinen Kieselsteinen aufgefüllt worden war.
Dadurch musste er allerdings, mit dem Frontlader transportiert werden.
Und außerdem, war sowieso spätesten dann, wenn alle Besucher bei Sturm, im geschützten Eingangsbereich des Hauses verschwunden waren, der Spuck auch schon wieder vorbei.

Eines Tages allerdings, bekam ich einen mächtigen Schreck.
Ich war gerade beim Innenraum Fenster putzen, als ich sah, wie sich der geöffnete Schirm, durch eine starke Windböe, trotz des schweren Fußes, ein paar Zentimeter vom Boden hob.
Mein Mann der sich in der Nähe befand, sprang mit einem, ihm nicht zuzutrauenden Eleganz, auf den Schirmen Fuß, um somit den aufgespannten Schirm, mit der Kurbel, zu schließen, damit dieser seine Flugreise beenden musste.
Später, beim Abendbrot, unterhielten wir uns über dieses Phänomen,
und kamen unter lachen und juchzen zu dem Resultat, da war dann doch wohl, eine sehr Starke Windböe, schuld an dieser Situation gewesen.
„Wenn es wieder passiert, dann werde ich aber doch eine kleine Flugreise unternehmen“ Meinte mein Mann.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 17.10.2026:

Der nächste Schritt wird sein ein Pavillon mit einer Lounge, unter dem man sich selbst bei Regen wohlfühlt. Ideal ist noch nah ein Walnussbaum der Schatten spendet.
LG Angricolan

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