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geschrieben von van der Weiden.
Veröffentlicht: 02.08.2020. Rubrik: Unsortiert


DIE ANDERSARTIGKEIT VON MR. HOWARD

Mr. Howard wird nicht verstanden. Er ist anders. Er versteht sich mit Menschen, die total durchgeknallt sind. Die sich extrovertiert verhalten. Er gibt sich mit Menschen ab, wo er meint, die passen zu ihm. Die müssen sein Feingefühl haben, die ihn verstehen, warum er sich so verhält. Andere Menschen kennen nur ihren Egoismus. Muss Mr. Howard nach der Befindlichkeit dieser Menschen gehen? Eigentlich zählt nur seine eigene Meinung. Was interessieren ihm diese langweiligen Menschen. Es geht nach Wissen und Ausstrahlung. Er benötigt Informationen und denn weiß er, wie er vorgehen muss. Er muss wissen, ob es passt. Er hat andere Empfindungen und geht seinen eigenen Weg. Er muss Menschen Grenzen setzen. Ihm fehlt einfach die richtige Sprache zum richtigen Zeitpunkt. Denn verlässt nicht die richtige Betonung seinen Mund. Die Sprache ist dann einfach zu hart. Was die anderen für nicht angemessen halten. Mr. Howard kann nichts dafür, das seine Wortwahl zu direkt ankommt. Er kann nichts für die Verletzbarkeit der anderen Menschen. Er geht nach seinen Gefühlen und mag die raue Sprache nicht. Kreative Menschen haben eher eine weiche Sprache.
Er wird nicht verstanden, da er schwierig ist. Er gibt sich nur mit Menschen ab, die zu ihm passen. Hat eine andere Empfindung und ist kein Mitläufer. Geht seine eigenen Wege. Nur seine Wege erkennen andere Menschen als Psychose an. Was keine Psychose ist. Diese Wege sind Sonderbar. Nur man stellt diesen Weg als krankhaft hin. Was nichts krankhaftes darstellt. Man weicht nur nicht von der Norm ab. Aber was bedeutet eigentlich eine Norm? Das ist doch ein Richtwert der nichts besonderes aussagt.
Mr. Howard verfügt über ein Wissen. Darum sucht er eine Partnerin, die auch über das Wissen und die Ausstrahlung verfügt. Nur die Menschen verstehen dieses nicht, da sie über ein ganz anderes Sprachverhalten verfügen. Deshalb versteht man Mr. Howard nicht. Da diese Menschen total anders sind.
Er braucht diese Wort Vielfalt. Was andere Menschen nicht verstehen. Da sie ganz andere Wertmaßstäbe haben.
Es ist eigentlich die direkte Art von ihm, die Menschen verletzend finden und als Gegenreaktion kommt die Ablehnung. Er kann mit der Direktheit gut umgehen. Akzeptiert gerade diese Direktheit.
Laut UN-Behindertenkonvention geht es nicht darum, dass sich der eine oder die Einzelnen anpassen muss, um teilhaben und selbst gestalten zu können. Es geht darum, dass sich unsere Gesellschaft öffnet, dass es eine Vielfalt unserer selbstverständlichen Leitbilder gibt.
-ENDE-

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