Veröffentlicht: 22.04.2026. Rubrik: Satirisches
Trabant oder lieber Trabi
Im Trabant, im himmelblauen,
rollte ich durch Flur und Auen.
Bergrunter und mit Rückenwind
fuhr der Trabi auch geschwind.
Ich musste nur den Bremsen trauen.

Sollten hier ein paar ergraute „Ossis“ mitlesen, werden sie das oben persiflierte Fortbewegungsmittel sicherlich kennen. Haben vielleicht ein solches sogar ihr eigen genannt.
Man kann über den Trabi denken, was man will, er war ein recht zuverlässiges Auto und ließ sich mit ein bisschen handwerklichen Geschick auch selbst reparieren. Natürlich immer vorausgesetzt, man hatte die entsprechenden Ersatzteile zur Hand.
Zudem brachte er uns dorthin, wohin wir damals fahren durften. Das war ja bekanntlich nicht allzu weit.
Nicht zu vergessen sei auch, dass er nicht nur die Familie von A nach B chauffierte, sondern ebenso gute Dienste beim Transport jedweden Stückgutes leistete.
Es handelte sich also fast um die „eierlegende Wollmilchsau“.
Und betriebswirtschaftlich besaß er einen solchen Wert, dass er nach 15 oder mehr Jahren auf dem Buckel mindestens zum Neupreis (eher teurer) verkauft werden konnte!
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