Kurzgeschichten-Stories
Autor
Schreib, wie du willst!
Startseite - Registrieren - Login - Kontakt - Impressum
Menu anzeigenMenu anzeigen
7xhab ich gern gelesen
geschrieben von Kater Moritz.
Veröffentlicht: 16.04.2026. Rubrik: Satirisches


KI und was danach

Vorab eine kleine Anmerkung:
Mit KI ist leider nicht die KATER-INTELLIGENZ gemeint!

SatirepatzerSatirepatzerIch schrieb tausend Zeilen KI
und dachte, ich sei ein Genie.
Der Code war gescheiter,
er schrieb sich selbst weiter
und jagte mich in die Prärie.

KI ist ja momentan in aller Munde. Die einen erwarten von ihr Wunder. Die anderen verdammen sie. Zu welchen tiefgreifenden Veränderungen sie letztendlich tatsächlich führen wird, steht dabei noch in den Sternen.

Wenn man bedenkt, dass der Mensch bis vor kurzem auch ohne sie ganz gut zurechtgekommen ist, ließe sich daraus die Erkenntnis ziehen, dass sie nicht unbedingt gebraucht wird. Zudem ist sie mit dem Manko behaftet, allerhand Fachkräfte, darunter auch ihre Schöpfer, in absehbarer Zeit überflüssig werden zu lassen.

Das ist ein ziemliches Novum, denn bisher führten technische Innovationen ja meistens dazu, dass nur die gering Qualifizierten dadurch ihre Jobs verloren. Jetzt sägt dagegen die Wissens-Elite mit ihrem Erfindergeist kräftig an dem Ast, auf dem sie es sich so bequem eingerichtet hat.

Und das scheint mit Intelligenz nicht allzu viel zu tun zu haben …


Weitere Kurzgeschichten von mir gibt es auf meiner Webseite:

https://katermoritzspricht.de/fantasy-stories

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

counter7xhab ich gern gelesen

Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

Einen Kommentar schreiben

geschrieben von Jo Hannes Coltitz am 16.04.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo Kater Moritz, vermutlich werden sich die Verwaltungsangestellten umgucken.
Aber das hat auch gutes, denn es werden wieder mehr Menschen in Dienstleistungsberufen tätig sein. Denn genau dort besteht der größte Fachkräftebedarf. Und die Menschen haben Zeit kreatives zu tun.
Viele Grüße,Jo





geschrieben von Kater Moritz am 16.04.2026:

Hallo @Jo Hannes Coltitz,
Du hast wahrscheinlich recht: Man darf nicht immer nur auf das Negative der KI schielen.
Allerdings plagen mich Zweifel, dass ein Computernerd plötzlich in den Blaumann schlüpfen könnte, um verstopfte WCs von der Sch**** zu befreien.
Es grüßt
Kater Moritz






geschrieben von En-hedu-ana am 16.04.2026:
Kommentar gern gelesen.
KI - ein mehrschneidiges Schwert.
Mein erster Gedanken: sie ist nur so klug wie ihr Nutzer. Wer es nicht gelernt hat, sich Wissen selbst zu beschaffen und es kritisch zu prüfen, fliegt hinten runter.
Mein zweiter Gedanken, der sich daraus ergibt: es kommt schon jetzt zu einem Wissensmonopol hinsichtlich der Frage, wie man sich Wissen selbst aneignet, wie man aus Wissen etwas Neues schafft. Das Analysieren und Synthetisieren. Es geht nicht um das Einzelne, sondern darum, dass KI unser aller Denken verändert. Wenn Wissen überall abrufbar ist, ist es nichts mehr wert, auch nicht, es sich selbst zu erstellen, denn das tut ja die KI. Gerade eben wieder erlebt: da stelle ich der KI fragen über eine altorientalische Dämonin und ob sie nicht Zeichen der Frage nach dem Ursprung des Bösen sein kann und die KI erstellt mir - ungefragt! - eine Gliederung für eine Arbeit.

Mir tun die Kinder leid, die mit KI aufwachsen. Wir haben damals vom Nachbarn abgeschrieben, heutige Kids nutzen KI zur Übersetzung und Analyse und, um sich alles mögliche ausrechnen zu lassen. Wenn Wissen überall verfügbar ist, warum dann noch lernen? Das brauchts doch nicht.

Kein Wissen mehr und keine Analyse und Synthesefähigkeiten mehr ... ob das nun im Interesse ihrer Macher war und ist? In jedem Fall wird genau das aber genutzt im Kontext der Überdigitalisierung. Mit der KI beschleunigt sich die Verdummung. Medienkompetenz - ebenso nutzbringend wie Amulette gegen die Dämonin Lamaschtu dereinst. Damit möchte ich die KI nicht mit Lamaschtu gleichgesetzt wissen. Aber es zeigt doch, wie überfordert wir mit der KI sind, weil wir ihr im Grunde nichts entgegenzusetzen haben.

Das ist eine Augenblicksaufnahme, mein persönlicher Eindruck.




geschrieben von Kater Moritz am 16.04.2026:

@En-hedu-ana,
da dieses Thema eine Menge Raum für's Spekulieren lässt, könnte es durchaus sein, dass der Einsatz von KI über viele Generationen hinweg zur Rückbildung des Gehirns führt, weil es ja praktisch nicht mehr "gebraucht" wird.
Es grüßt
Kater Moritz

Mehr von Kater Moritz:

Eine böse Überraschung
Kunst oder …
Der Recke
Von der Katze und der Hexe
Freddy und Oscar - Das Tablet