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2xhab ich gern gelesen
geschrieben 2021 von Angricolan (Angricolan).
Veröffentlicht: 01.02.2026. Rubrik: Unsortiert


Du meinst es nicht ernst? - Teil 1

Die Kurzgeschichte, ist urheberrechtlich geschützt.
Sämtliche Personen in dieser humorvollen Kurzgeschichte sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit Lebenden oder verstorbenen Menschen ist/wäre rein zufällig.

Teil 1- Ausziehen erlaubt

Du meinst es nicht ernst?
Fünf fragende Worte, die Zahl der Monate oder Jahre veränderten sich mit der Zeit. Jedes Mal blickte ich dabei mit offenen Augen in ein Gesicht bei dieser Frage. Die Antwort meines Gegenüber war halt nur ein Wort, dieses „doch“.
Es war wie ein Fluch, der über mich gelegt worden war und begann mit einem Rauswurf aus Platzgründen. Ein Argument was nicht stimmte, mehr am Verhältnis lag zu meiner Mutter, die einen Neuen wie man sagt, gefunden hatte. Bei meinem so einfach ist das nicht, mischte er sich ein. Reden lassen sagte ich mir, grinste beide an, sagte zu meiner Mutter ok, mein Anwalt meldet sich bei dir, bei euch.
Die stillen, versteckten Reserven meiner Mutter wechselten an dem Abend bei Abwesenheit der beiden den Besitzer. Wer meint Daheim ist sowas besser aufgehoben der kann es verlieren. Mein folgender Arbeitstag wurde verkürzt, mietete ein Bankschließfach und deponierte dort neben dem Geld wichtige Papiere.
Es muss später ein kleiner Schock für sie gewesen sein, als sie eine fehlende, danebenstehende Zimmertüre sah und ein leeres Zimmer, mein Zimmer.
Ich bezahlte den Telefonanschluss, der nun wegen Umzug gekündigt war. Es gab noch mehr dessen Kosten ich trug, sie würde es merken.
Sie hatte es gemerkt, nicht alles gleich. Ich war halt verschwunden, erreichbar nur auf meiner Arbeitsstelle. Klar da baut man vor. Bitte keine privaten Gespräche an mich weiterleiten als Notiz in die Telefon-Zentrale, reichten.
Meine Mutter, war schon link von mir so zu verschwinden, merkte das Fehlen ihres Bargeldes erst als ihr Neuer von ihr Geld wollte. Sie stand an der Firma, wartete auf mich und Er saß in seinem Auto. Diesmal sagte ich leise zu ihr: "Du meinst es nicht ernst?"
"Mein ganzes Erspartes fehlt".
"Frage ihn doch, er hat nun einen Grund dich zu verlassen. Du hast mich genötigt auszuziehen wegen ihm und wunderst dich nun. Wie mein Vater sind andere Männer nicht, lerne daraus, lebe allein weiter".

„Das ist mein Ernst, warum lächelst du nun?“
Gitte stand vor mir hielt ein Kind an der Hand. Wer nennt sein Kind, seinen Sohn noch Ernst. Meine Mutter fiel mir ein. Gitte war so eine Nette, zu sehr Nette, bis sie schwanger war, man es sah. Vater unbekannt hieß es. Ich glaubte es nie.
„Von wo hast du Ernst mitgebracht?“
„Ihr habt mich alle gefragt, gerätselt. Reicht dir nicht die Antwort du kannst es nicht gewesen sein?“
„Reicht, übers Flirten kamen wir nie hinaus und mehr als Tanzen wolltest du nicht“.
„Du musst es ja wissen“. Brigitte, alle nannten sie nur Gitte früher, ging mit ihrem Ernst weiter.
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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von lüdel am 02.02.2026:

Angricolan: Ich habe den Eindruck, dass deine Texte vielleicht gekürzt sind, damit sie besser ins Forum passen – oder ist das einfach deine Schreibweise?
Den Zusammenhang konnte ich leider nicht ganz herauslesen.
Lüdel🧚‍♂️

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