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5xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Jens (Jens Richter).
Veröffentlicht: 18.02.2026. Rubrik: Fantastisches


Die Reise nach Atlantis (6-7)

6
Noch immer auf Max grollend, verließ Mara das Haus, um mit der Teleportationskammer den Diebstahl auf dem Parkplatz zu verhindern.
7
Kurz vor Mitternacht stieg Mara in der Nähe des Parkplatzes aus der Teleportationskammer.
Mit der Fernbedienung dematerialisierte Mara die Kammer, so dass sie unsichtbar blieb.
Sie selber versteckte sich hinter den Bäumen.
Mehrere Autos parkten.
Vier Männer und eine Frau kam aus dem Wald.
Die Frau sah in Maras Richtung.
Mara erkannte sie an ihrer Aura.
Es war Maat.
Per Gedankenübertragung unterhielten beide Frauen sich.
Mara schilderte Maat mit knappen Worten, welches Szenario sich in wenigen Minuten hier abspielen wird.
Mara würde den Diebstahl der Kristallkugel verhindern.
Maat schien erleichtert und schloss die Gedankenübertragung mit dem Satz, "Gut, du weißt, dass ich dir seit jeher vertraue. Hüte die allsehende Kristallkugel wie ich es dir vor tausenden Jahren befahl. Die Macht des Einen möge dich schützen."
"Oh, weiße Maat, ich bedanke mich für dein Vertrauen, dass ich genießen darf."
Die Gruppe teilte sich nach kurzer Verabschiedung auf.
Man stieg in die Autos ein und verschwand.
Lediglich eine schwarze Limousine blieb an ihrem Platz.
Dann erschien endlich Max.
Doktor Friedman verließ die Limousine und trat vor Max.
Sie diskutierten hitzig.
Jetzt schien für Mara der rechte Zeitpunkt, um zwischen die Beiden zu treten.
"Guten Abend, Doktor Friedman", grüßte Mara.
Friedman erstarrte für einen kurzen Moment.
"Was wollen sie von mir", zischte er.
"Mara", wunderte sich auch Max.
"Ich wollte nur meinen Ehemann abholen", log sie.
"Und ich beabsichtige von Sternberg die Kristallkugel abzukaufen."
"Das kann ich nicht zulassen", fauchte Mara Doktor Friedman an.
"Das hatte ich Doktor Friedman gerade erklärt", ergänzte Max.
"Halte dich da raus Max", sprach Mara ohne Max anzusehen. "Wegen deiner Eigenmächtigkeit bin ich überhaupt hier. Die Kristallkugel sollte unser Haus nie verlassen."
"Warum?", fragte Friedman.
"Dieses Artefakt gehört den Atlantern. Und nach Atlantis muss es auch wieder, wenn die Zeit dafür reif ist."
"Atlantis ist ein Mythos! Es wurde nie gefunden."
"Doktor Friedman, ob Atlantis ein Mythos ist oder tatsächlich existierte, bleibt sich am Ende gleich. Hier geht es um etwas völlig anderes. Es geht um den Aufstieg der Menschheit in ein neues Zeitalter. Leider gibt es Kräfte, die verhindern wollen, dass die Menschen ihr Schöpferwesen neu entdecken. Offenbar gehören sie zu dieser Gruppe. Sonst würden sie nicht hier stehen, um die Kristallkugel in ihre Hände zu bekommen. Dieses Artefakt verweilte lange Zeit bei den altägyptischen Göttern. Von diesen erhielt ich den Auftrag, die Kristallkugel seiner wahren Bestimmung zuzuführen."
"Und die wäre."
"Dem spirituellen Neuaufbau von Atlantis."
Friedman lachte.
"Die Menschheit wird sich niemals von materiellen Dingen lösen".
"Weil die Menschen es die letzten Jahrtausende nicht anders kennenlernen sollten!"
"Gehen sie mir jetzt aus dem Weg. Ich drohe ihnen nur ungern, aber ich habe eine Pistole", knurrte Friedman zornig.
"Pah, mit dieser plumpen Waffe können sie mir nichts anhaben. Meine mentalen Fähigkeiten schützen mich vor der zerstörerischen Wirkung des Projektils."
"Mara, nicht", bat Max.
Friedman drückte ab.
Das Geschoss kam vor Maras Stirn zum Stillstand und fiel zu Boden.
Doktor Friedman staunte.
"Friedman, ich mache ihnen einen besseren Vorschlag. Wir drei reisen jetzt gemeinsam nach Atlantis."
"12.000 Jahre in die Vergangenheit."
"So ist es."
"Sie bluffen!"
"Nein, ich möchte ihnen das Vermächtnis zeigen, das ich zu bewahren verpflichtet bin. Nach unserer Reise übergebe ich ihnen die Kristallkugel, falls sie diese dann immer noch begehren."
Friedman reichte Mara die Hand.
"Ok, der Deal gilt."
Mara materialisierte die Teleportationskammer.
"Wir müssen ein wenig den Bauch einziehen. Aber erfahrungsgemäß dauert eine Reise mit der Teleportationskammer nur einen Augenblick."

Fortsetzung folgt

(C) Jens Richter

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von CaptainX am 18.02.2026:
Kommentar gern gelesen.
Hallo Jens.
Meine Ahnung trog. Unabhängig von dem coolen Atlantis-Plot bin ich gespannt, wie sich das Zeitreiseproblem auflöst.

Gruß
CaptainX




geschrieben von Jens Richter am 18.02.2026:

Hallo Butterblume,
Hallo CaptainX,
Hallo Jo,
Hallo Lydia, ich bedanke mich für Eure Herzen.
@CaptainX, die Geschichte geht noch weiter.
Ich habe beim Papierfresserchen-Verlag an einer Ausschreibung teilgenommen, wo beleuchtet wird, wer und was Mara ist. Diese Kurzgeschichte heißt "Die Sandpyramide".
Gern schicke ich Euch auf Anfrage per Email einige Infos dazu.
Bis morgen...
Viele Grüße von Jens

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