Veröffentlicht: 08.02.2026. Rubrik: Unsortiert
Kleinstadtgeschichten 6
Und am Ende fehlt die Frage nach dem warum.
Familienleben, von das Leben ist schön, keine Spur.
Die heile Welt, wo gibt es sie noch? Im Internet suchen viele danach, geschrieben speziell auch für Senioren die allein leben gibt es immer wieder Neues. Da wird Menschen etwas vorgegaukelt, sie besänftigt, in Träumereien versetzt, die abrupt enden in der Realwelt. Liebe predigen und hass vollschreiben, im Wechsel der Gefühle baden, ohne je innerlich im Gleichklang zu sein.
Wie kann da das Leben schön sein?
Nach Papas Ende, den liebevollen Umgang mit der Familie hatte er nie, kam der goldene Segen und endlich konnte das Haus verkauft werden mit dem großen, verwilderten Grundstück.
"Komm mal vorbei", sagte am Telefon ein alter Bekannter von mir," du musst dir die Veränderungen ansehen".
Wir saßen dann draußen auf einer nun hellen Terrasse und wurden bestrahlt von der Nachmittags-Sonne.
Dann erzählte er mir wie das Drama endete.
"Der Drache von nebenan ist weg, ihr Vater hat ihr einen herben Anblick bereitet. Hilfesuchend kam sie zu mir, habe dann den Notruf gewählt, aber zu spät, denn der alte Herr hatte sich im Treppenhaus hängend stranguliert".
Hohe Tannen direkt an der Grundstücksseite nahmen die Sonne von seinem Grundstück und sie waren in den Jahren sehr hoch geworden. Das Wort führte sie nebenan, er, der Vater, war nur eine Marionette in den Händen seiner Tochter, alt, krank und auf sie angewiesen. Innerer Hass soll ja so nicht heilbar sein.
Mein Bekannter hat sich jahrelang über dieses neben ihm geärgert. Es ist halt so einstiges Miteinander verändert sich, wenn eine Frau.... ich brauche es nicht weiter auszuführen, derart Fälle sind bekannt.
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