Veröffentlicht: 26.06.2026. Rubrik: Nachdenkliches
mensch Mensch
Mit zunehmendem Lebensalter beschäftigt man sich schon einmal mit philosophischen Themen.
Da ploppen plötzlich Themen wie Atlantis auf oder man sinniert über die Frage, warum braucht es ständig Kriege. Und ohne einer Seite die Schuld zuzuweisen, wer profitiert von den Konflikten.
Ein wichtiges Thema ist die Auseinandersetzung mit dem Menschsein.
Was ist also ein Mensch?
Laut dem digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache ist der Mensch das höchstentwickelte Lebewesen, das gesellschaftlich lebt, arbeitet sowie die Fähigkeit zu denken und zu sprechen hat.
Dazu kann er Erkenntnisse verarbeiten, um sein Leben und seine Tätigkeiten anzupassen bzw. zu optimieren.
Ebenso kann der Mensch gestalterisch tätig sein.
Klasse, der Mensch wird mit drei Sätzen beschrieben. Und das wars schon.
Nicht ganz!
Laut der Dreifaltigkeit besteht ein Mensch aus Körper, Geist und Seele.
Dazu darf man sich folgendes vorstellen.
Für sich allein gesehen, ist der menschliche Körper nichts anderes als ein Stein. Ein lebloser physischer Körper.
Tote Materie.
Beginnen wir als Einstieg mit der grundlegenden Frage zum Thema Menschsein.
"Was ist Materie?"
Max Planck, einer der Väter der Quantenphysik, gewann die Erkenntnis, "Es gibt keine Materie, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch einen intelligenten Geist Form gegeben wurde. Dieser Geist ist Urgrund aller Materie."
Was macht den Menschen denn dann zu einem Lebewesen?
Antwort: Die Lebenskraft.
Das Qi oder Prana, ganz egal wie man die Lebenskraft benennt.
Also müsste hinter der Lebenskraft ein Geistwesen stehen!
Vereinfacht heißt das, ohne ein Geistwesen kann der Mensch nicht leben.
Ich höre die Materialisten jetzt schon tönen, jetzt spinnt der Jo total. Mitnichten!
So sagte Max Planck an anderer Stelle, "so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche - denn Materie bestünde ohne Geist nicht, - sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre!"
Stellen wir uns vor, dass das Geistwesen ein göttliches, lichtes Wesen ist, dass auf der Erde in einen menschlichen Körper eintreten muss, um ein Mensch zu werden.
Dieser menschliche Körper wiederum wird von einem Mann und einem Weib mittels Geschlechtsakt vorbereitet.
Währenddessen sich dieser kleine Körper im Mutterleib entwickelt hat, wird er vom Geistwesen angenommen.
Der neue Mensch ist jetzt lebensfähig.
Kommen wir damit zur Seele und der spannenden Frage, haben Menschen eine Seele?
Ich beantworte diese Frage mit einem eindeutigen "Ja".
Und das, obwohl ich eine Seele noch nie mit eigenen Augen gesehen habe.
Nach meinem Verständnis ist die Seele die menschliche Anbindung an die göttliche Quelle.
Die Seele ist die universelle Steuerung des Menschen.
Ein unsichtbarer Faden, der den Menschen mit Gott verbindet.
Wir Menschen kommen mit einem Seelenplan auf die Erde nieder und dieser unsichtbare Faden gibt ein Rücksignal an die Quelle.
Der Quelle bleiben so die Gedanken der Menschen nicht verborgen.
Vergleichen wir Prozesse in der Automatisierungstechnik, erkennen wir unschwer, dass in der Technik genau dieses Vorbild kopiert wird.
Nachdem man in den Nachrichten mit Angstszenarien überhäuft wird, darf man eventuell auch die Frage stellen.
"Gibt es seelenlose Menschen?"
Ich befürchte, "Nein!"
Immer dann, wenn wir von einem Ereignis Kenntnis erhalten, welches uns das Blut in den Adern gefrieren lässt, sprechen wir von seelenlosen Menschen.
Dazu zählen Mord, Völkermord, Terror gegen die Zivilbevölkerung und Misshandlung von Tieren etc.
Aber das ist nach meiner Auffassung falsch.
Diese Menschen sind von ihrer Seele abgeschnitten oder deren Seele ist blockiert bzw. fehlgeleitet.
Für die Opfer ist das besonders tragisch, aber auch die Angehörigen dieser Täter leiden und geben sich oft ein Leben lang eine Mitschuld.
Bei den außenstehenden Menschen erzeugen solche Taten unendliche Wut.
Bestenfalls ebbt diese öffentliche Wut ab, nachdem diese Täter von einem weltlichen Gericht bestraft wurden.
Doch ist der Seelenplan nach Verbüßung einer weltlichen Strafe ausgeglichen?
Hier scheiden sich die Meinungen der Gelehrten.
Der Materialist wird es bejahen.
Der Gläubige wird antworten, dass der Mensch nach einer erneuten Reinkarnation die Möglichkeit erhält, den Schaden wieder gut zu machen.
Der NewAge-Anhänger wird erklären, dass der Reinkarnierte sich mit seinem Karma auseinander setzen muss. Sein negativ besetztes Karma ausgleichen muss.
Diese Ansichten würden zumindest erklären, warum einige Menschen unerklärliche Leiden erleben.
Bevor ich den geneigten Leser mit meinen philosophischen Betrachtungen langweile, fasse ich kurz zusammen.
Der Mensch ist aus materialistischer Sicht eine humanoide Maschine.
Als hochentwickelte Tier ist der Mensch ebenfalls ein humanoide Maschine.
Aber der Mensch ist auch ein geistiges Wesen.
Hinter diesem geistigen Wesen steckt die Lebenskraft.
Die Lebenskraft vermag es, ständig neues Leben auszubilden.
Und nach dem Tod des Menschen zieht sich die Lebenskraft zurück, denn sie hängt nicht von der Materie (dem Körper) ab.
Jo Hannes Coltitz, 2026
Quellen:
Anthroposophische Videos bei Youtube
Wikipedia
Wörterbuch der deutschen Sprache
Zitate von Max Planck aus dem Weltnetz
4x




