Veröffentlicht: 29.06.2026. Rubrik: Menschliches
Was tut man nicht alles, um der Realwelt zu entfliehen.
Der leichteste und einfachste Weg ist schreiben von Fantasieromanen, Kurzgeschichten, die auf schnellem Weg mit wenigen Worten Illusionen bereithalten.
Da wo das echte Leben brodelt, es eng wird, die Not sich zeigt bettelnd beginnt die Sorge wie es weitergeht. Pleite, Insolvenz, Wohnungskündigung wegen Eigenbedarf, Sanierung oder Abriss sind wie ein scharfes Schwert schwebend über den Menschen.
Bürgergeld ja gerne oder nein danke noch nicht.
Aufgabe von gelebtem Luxus, Freiheit und Reisen ergibt manchmal Depression und Absturz in die Welt des Betäubens. Wer jetzt anfängt Fantasieromane zu schreiben versucht sich zu heilen, zu retten mit sich in eine Illusion einzuleben.
Wohin soll ich sonst schreibt eine Frau, es ist kalt geworden, auf der Drachenburg. In meinen Romanen brennt ständig das Feuer im offenen Kamin.
Kein schneller Termin bei einem Neurologen/Psychologen. Therapieplätze gesucht, keine frei, wenn erst in 6 Monaten.
Da bleibt bei knapper Kasse nur das E-Book im Eigenverlag übrig.
Schleppender Verkauf, Nachschub muss her. Abkupfern, leicht verändern den Text, der in großer Fülle vorhanden ist. Neues erfinden, Erotik mit hinein und Brutalität, gleichgeschlechtliche Liebe. Der verängstigten Autor/in fällt da viel ein.
Es ist einen Versuch immer wert.
Wer möchte nicht dem derzeitigen Chaos im Lande entfliehen, egal wo er lebt?
Wer möchte nicht mit einer spannenden Handlung lesend in den Schlaf wechseln?
Fantasie beflügelt, lenkte ab schon immer. Lesend geht es leichter als mit einem Game auf dem PC. Die Bildschirmjunkies schlafen vor ihrem Heiligtum ein und vergessen die Welt mit ihrem grünen Angebot.
Drei Tage Malle und nur am Pool oder Strand, ist *in bei denen die es sich leisten können. Immer mal wieder Abstand von den eigenen, nervenden Kindern, dafür gibt es ja wenn vorhanden die netten Großeltern.
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