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geschrieben 2026 von Rika.
Veröffentlicht: 01.06.2026. Rubrik: Aktionen


Eine Urlaubsgeschichte aus meiner Fantasie

Kapitel 1: Der Abflug

Im Haus einer vierköpfigen Familie liefen alle Vorbereitungen für einen dreiwöchigen Griechenlandurlaub. Die elfjährige Dilara und der achtjährige Kilian waren bereits sehr aufgeregt, denn dies war ihr erster Urlaub in ihrem gesamten Kinderleben. Auch die Eltern freuten sich schon auf den Urlaub, denn bisher mussten sie froh sein, dass sie mit ihren finanziellen Mitteln um die Runden kamen. Doch dann änderte sich alles, als ihr Vater sechs Richtige im Lotto gewonnen hatte. Sein erster Kauf war ein Haus mit Garten, dann kaufte er noch ein Ferienhaus in Griechenland und dazu noch ein Segelboot. Nachdem er noch den dazu passenden Führerschein machte, stand einer Bootsfahrt um die Inseln von Griechenland nichts mehr im Wege. Endlich waren die Koffer gepackt, und es ging zum Flughafen. Vorher wurden die Gepäckstücke noch dreimal kontrolliert. "Hast du auch wirklich alle Pässe, mein Schatz?", fragte die Mutter schon zum vierten Mal. "Natürlich", antwortete der Vater. "Vier Reisepässe sind in meiner Tasche." Endlich fuhr die Familie mit einem Taxi davon. Am Flughafen wurde der kleine Kilian quengelig, da sie schon sehr lange warten mussten. Dilara lenkte ihn mit einigen Geschichten ab, welche sie selbst erzählte. Ihr fiel immer etwas ein. Endlich konnte die Familie nach zwei Stunden in das Flugzeug steigen und etwas Essen.

Kapitel 2: Das Boot

Nach einigen Stunden war die Familie sicher in Griechenland gelandet. Mit einem Autobus fuhren sie noch zwei Stunden, bis ein Ferienhaus in der Nähe des Meeres sichtbar wurde. "Das ist unser Haus!", rief der Vater, und die Kinder liefen freudig darauf zu. "Morgen lassen wir unser Boot zu Wasser", teilte die Mutter ihnen mit, und früh morgens war es dann soweit. Aufgeregt stiegen die Kinder in das Schiff, und Dilara bekam eine Karte von Griechenland, um zu verfolgen, wo sie gerade waren. Wissbegierig überflog sie die Karte, doch dann stutzte sie plötzlich. "Seht mal! Mama, Papa, schaut her!" Sie deutete auf einen weißen Fleck auf der Landkarte. "Was soll da sein?", fragten ihre Eltern. "Seht ihr den weißen Fleck auf der Karte nicht?", fragte das Mädchen. "Da ist nur Wasser. Hier ist kein weißer Fleck. Du erzählst sicher nur wieder Geschichten", sagte ihre Mutter. Etwas beleidigt steckte Dilara die Karte weg. Sie war sich sicher, dass dieser weiße Fleck wirklich existierte. Endlich wurde das Boot zu Wasser gelassen, und die Familie erfreute sich des Anblicks. Kilian beobachtete fasziniert einige Fische, welche unter Wasser sichtbar wurden. Nach wenigen Stunden legte das Boot an einer Insel an, und die Kinder durften schwimmend das Meer genießen. Nach zwei Stunden ging die Fahrt wieder weiter, und je näher sie dem seltsamen Ort kamen, desto unruhiger wurde Dilara. Es fühlte sich an, als würde etwas in der Ferne nach ihr rufen. "Lass uns doch mal da hinfahren", schlug sie vor und deutete auf die Karte. "Hier gibt es mehrere Kilometer weit nur noch Wasser, und wir wollen bei Anbruch der Dunkelheit irgendwo anlegen, wo wir dann schlafen können", erklärte der Vater. Enttäuscht wandte sich die Tochter wieder ab.

Kapitel 3: Das Abenteuer

Inzwischen war es Mitten in der Nacht, und die ganze Familie schlief bereits im Boot. Nur Dilara konnte nicht schlafen und blickte auf das blaue Meer. Wieder hatte sie das Gefühl, dass etwas nach ihr rief. Plötzlich fasste sie einen Entschluss. Vorsichtig und leise, um ihre Familie nicht zu wecken, verließ sie das Boot und sprang ins Wasser. Ein wenig Angst durchflutete sie nun doch, als sie sah, wie weit weg dieser seltsame Fleck war, doch sie begann zu schwimmen. Dilara richtete ihren Blick nur auf das Ziel, welches sie erreichen wollte. Als sie ein wenig müde wurde, ließ sie sich von den Wellen treiben, bevor sie ihren Weg fortsetzte. Plötzlich tauchte eine kleine Insel vor ihr auf, welche von viel Wald umgeben war. Mit schnellen Schwimmbewegungen kam sie immer näher, bis sie wieder Boden unter den Füßen hatte. Dilara lief den Strand entlang, bis sie den tiefen Wald erblickte, dann blieb sie stehen und wartete. Plötzlich trat ein riesiger Tiger vor sie hin. Ein Schrei entrang sich Dilaras Kehle angesichts dieses wilden Tieres, doch dann fiel ihr etwas Anderes auf. Dieser Tiger leuchtete seltsam. Einmal grün, dann wieder weiß. "Hab keine Angst, Dilara", sagte eine tiefe Gedankenstimme. "Es ist kein Zufall, dass du diese Insel gesehen hast, denn du bist auserwählt." "Auserwählt?", fragte sie aufgeregt. "Ja, diese Insel hat den Namen Tirandor. Hier leben magische Tiere und eine Gruppe von Menschen, welche von diesen Tieren auserwählt wurden. Wir können fliegen, kämpfen und auch heilen. Ich, Tigo, habe dich zu meiner Begleiterin erwählt. Da du noch zu jung bist, um unsere Akademie zu besuchen, werde ich mit dir kommen und dich beschützen, wohin du auch gehst. Du solltest aber niemandem erzählen, was du hier entdeckt hast, auch deinen Eltern nicht. Ich kann mich unsichtbar machen oder in eine Katze verwandeln, wenn andere Menschen hier sind." Für einen Moment sagte Dilara kein Wort, denn sie musste seine Worte erst einmal verarbeiten. Eine seltsame Neugier stieg in ihr auf, und sie wusste sofort, dass sie diesen Tiger mochte. Also nickte sie ihm zu. "Ich werde dich jetzt zum Boot zurückbringen. Deine Eltern machen sich bestimmt schon Sorgen." Mit diesen Worten wuchsen ihm plötzlich Flügel, und er erzeugte einen Windstoß, welcher Dilara auf seinen Rücken katapultierte. Sofort hob Tigo ab, und etwas Angst überkam das Mädchen. "Hab keine Angst. Halte dich nur gut fest", sagte ihr Begleiter, und sie gehorchte. Nach wenigen Minuten begann sie den Flug zu genießen, doch da landete er schon wieder mitten im Meer. "Ich werde jetzt unsichtbar", sagte Tigo. "Aber ich bin trotzdem immer da." Damit verschwand ihr neuer Freund plötzlich, und Dilara kletterte aufs Boot. "Dilara! Da bist du ja endlich! Es ist viel zu gefährlich, bei Nacht so weit hinauszuschwimmen!", rief ihre Mutter und sah sie streng an. "Ich weiß", antwortete Dilara. "Und du hattest Recht. Hier gibt es keinen weißen Fleck." Die Mutter nickte. "Zur Strafe wirst du morgen nicht schwimmen gehen und darüber nachdenken, warum man das Boot nicht einfach ohne Aufsicht verlassen darf." Dilara nickte, doch die Strafe war ihr egal. Sie hatte bei diesem Abenteuer etwas viel Besseres erhalten, was sie nun immer als Geheimnis mit sich tragen würde.

Ende, aber vielleicht eine Vorlage für eine neue Geschichte irgendwann

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