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3xhab ich gern gelesen
geschrieben 2026 von Rika.
Veröffentlicht: 23.08.2026. Rubrik: Persönliches


Was Freundschaft für mich bedeutet

Freundschaft bedeutet für mich, dass man füreinander da ist, egal was passiert. Freunde akzeptieren einander so, wie sie sind und respektieren deren Entscheidungen. Dennoch kann ich mit Freunden auch über Entscheidungen sprechen, denn jeder hat eine eigene Meinung und selbst, wenn ein Freund bei einer Entscheidung bleibt, hat er noch eine andere Sichtweise dazu, über welche er nachdenken kann oder auch nicht. Genauso kann ich dann über die Argumente des anderen Freundes nachdenken. Freundschaft bedeutet für mich, dass es auch akzeptiert wird, wenn man nicht immer Zeit füreinander hat. Natürlich würde ich niemals einem Freund absagen, welchen ich nur beispielsweise einmal monatlich treffe, aber bei oftmals mehrmaligem Treffen pro Woche ist es mir wichtig, dass ein Freund respektiert, dass sich manchmal Dinge ändern können.

Freundschaft bedeutet für mich, dass man einander zuhört und nicht klein redet, was der Andere tut. Auch wenn es einen selbst nicht interessiert und man andere Ansichten hat, sollte man ganz offen darüber miteinander sprechen können. Außerdem bedeutet Freundschaft für mich, dass man aufeinander eingeht und es respektiert, wenn der andere Freund einmal keine Lust auf Kartenspielen hat, sondern eher quatschen möchte.

Freundschaft bedeutet für mich, dass niemand auf andere Freunde eifersüchtig sein muss. Vereinnahmung und Besitzanspruchsdenken gehört für mich absolut nicht zu einer Freundschaft. Freundschaft bedeutet für mich, dass Freunde mich auf Fehler aufmerksam machen, jedoch ohne vorwurfsvollen Unterton. Gleichzeitig möchte ich auch darauf aufmerksam gemacht werden, wenn mein Verhalten gerade nicht angemessen ist. Auch Freunde sollten mit konstruktiver Kritik umgehen können. Zuletzt bedeutet Freundschaft für mich, bei Streitigkeiten nicht zu lange nachtragend zu sein und offen über das Diskussionsthema zu sprechen, wenn man wieder sachlich sprechen kann.

Manchmal frage ich mich: Ist es so schwer, diese Regeln einzuhalten? Ich nehme mich dabei selbst auch sprichwörtlich an der Nase. Wo kann ich mich noch verbessern im Umgang mit einem guten Freund von mir, damit es passt? Bin ich vielleicht doch zu selten anwesend? Manchmal bekomme ich dann auch ein schlechtes Gewissen, weil ich schon weiß, dass er mich öfter brauchen würde, ich jedoch, um in meinem Nebenberuf Fuß zu fassen, nun ein paar Seminare besuchen muss. Dennoch bemühe ich mich darum, wenigstens ein- oder zweimal pro Woche ein Treffen mit ihm zu haben. Manchmal denke ich aber auch, ob es diese Freundschaft noch Wert ist, gepflegt zu werden. Ein Teil von mir mag ihn, ein Teil von mir sagt, dass ich ohne ihn viel ungezwungener wäre. Ich bin auf eure Meinung dazu gespannt.

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Kommentare zu dieser Kurzgeschichte

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geschrieben von Angricolan am 23.08.2026:
Kommentar gern gelesen.
Freundschaft bedeutet für jeden meist etwas anderes. Ich selbst habe letzte Woche eine Freundschaft von 17Jahren, war es wirklich beidseitig?, beendet telefonisch mit dem Versuch einer Erklärung warum. Die Reaktion war ein wortloser Abbruch nicht von mir, danach ein Erreichen unmöglich.
Je nach Alter oder Lebenssituation enden Freundschaften. Es ähnelt der Liebe die plötzlich vorbei ist, doch meist sind es Gründe wo einer merkt es tut mir nicht gut.
Mit positiven Gedanken grüßt Angricolan

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